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23.05.2007
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PC-Ersatz mit neuer Technik von Intel und Nvidia

Asus A7S im Test: Santa Rosa-Notebook mit DirectX 10

Benjamin Schnitzler

Mehr geht auch in puncto Verarbeitungsqualität kaum. Darauf gibt das A7S bereits im geschlossenen Zustand einen kleinen Vorgeschmack: Das von zwei Haken gehaltene Display liegt bombenfest auf und wackelt nicht, lediglich der hohe mechanische Widerstand stört ein wenig. Im Innenraum setzt sich dieser Eindruck nahtlos fort, offensichtliche Mangelerscheinungen sucht man vergeblich. Positiv fällt außerdem auf, dass trotz des großflächigen Kunststoffeinsatzes nur die wenigsten Bauteile nach billigem Plastik aussehen.

Gefühlvoll

Viel Gefühl vermittelt das sensible und dennoch flinke Touchpad, die wohl edelste Komponente des Desktop-Ersatzes. Wie bei den Werkskameraden der Asus-A6- und A7-Serie umgibt es ein Rahmen aus gebürstetem Aluminium, in den auch die beiden Tasten eingelassen sind. Letztere verwöhnen die Finger durch angenehme Haptik und hochwertige Klickmeldungen, die zwar etwas lauter, aber nicht störend ausfallen. Doch leider tanzt die rechte Taste aus der Reihe, da sie auf den Druck am äußeren rechten Rand überhaupt keine Reaktion zeigt.

Asus A7S Santa Rosa im Test

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In Sachen Ausstattung könnte kaum mehr drin sein.

Derartige Ausfälle bleiben dem Keyboard glücklicherweise völlig fremd. Abgesehen von der leicht klappernden Akustik der größeren Schalter wie "Enter", "Leer" oder "Backspace" geht es ausgesprochen leise zu Werke, dabei liegt der feste Einrastpunkt der Tasten sehr weit oben an. Im Zusammenspiel mit dem vollwertigen Nummernblock und der trotzdem nicht zu klein geratenen Tastatur ergibt sich ein ausgezeichnetes Schreibwerkzeug für den alltäglichen Gebrauch.

Eingeschärft

Der bedeutungsgeschwängerte Zusatz "Color Shine Glare Type" lässt es schon erahnen, wieder einmal haben wir es mit einem spiegelnden Hochglanz-Display zu tun - mit allen bekannten Vorzügen und Nachteilen. Schlecht sind die heftigen Reflexionen bei unpassenden Lichtverhältnissen, gut die bestechende Schärfe und glaskare Darstellung. Gefallen kann außerdem das angenehm helle Bild, welches je nach Notebook-Standort sogar noch Reserven nach unten lässt, was wiederum der Energieersparnis zugute kommt. Insgesamt zählt die Bildqualität zwar keinesfalls zur schlechten Sorte, doch die Farben könnten ruhig noch etwas kräftiger und gleichmäßiger sein.

Asus A7S im Test

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Im optimalen Blickwinkel liefert das A7S-Display einen akzeptablen Schwarzwert, zeigt aber ein stumpfes Glänzen am oberen und vor allem unteren Rand. Bei Abweichungen vom Idealwinkel bleibt die Anzeige von der Seite betrachtet noch recht lange ansehnlich, während es vertikal das typische Notebook-Verhalten an den Tag legt und früh heller beziehungsweise dunkler erscheint. Wer sich nicht mit dem Standardbild zufriedengeben will, kann über die vorinstallierte "Splendid"-Software und den dazugehörigen Knopf zwischen fünf verschiedenen Modi wählen oder ein eigenes Profil mit individuellen Werten für Sättigung und Farbtemperatur anlegen.

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