PC-Ersatz mit neuer Technik von Intel und Nvidia
Asus A7S im Test: Santa Rosa-Notebook mit DirectX 10
Benjamin Schnitzler
Es gibt nur wenige Dinge, die dieses Notebook nicht hat. Im A7S stecken gleich drei technische Neuerungen auf einmal: schnellerer Intel-Prozessor, flotteres WLAN und sogar DirectX-10-fähige Grafik. Bei der gebotenen Ausstattung mit massig Arbeits- und Fesplattenspeicher, digitalem Fernsehempfang und HDMI bleibt selbst den meisten ausgewachsenen PCs nur das Nachsehen übrig. Außerdem entdeckte Asus endlich, wie praktisch ein vollwertiger Nummernblock sein kann.
Obwohl es schon bei der vorherigen Generation des Core 2 Duo keinen Leistungsmangel zu beklagen gab, setzt Intel noch einen drauf und erhöht den Frontside Bus (FSB) von 667 auf 800 Megahertz. Um die gesteigerte Geschwindigkeit auch ausnutzen zu können, muss ein frischer Chipsatz als Grundlage her, der Mobile PM965. Zusätzlich wird dieser von einem neuen WLAN-Modul aufgewertet, das dank des so genannten 802.11n-Standards eine deutlich schnellere oder weitreichendere Datenübertragung per Funk ermöglicht.
Inhalt
Mehr geht kaum
Gefühlvoll
Eingeschärft
Schnellerer FSB kein Kaufargument
Verspielt
Fazit
Alle Daten auf einen Blick
Auf den "Schon-wieder"-Effekt beim ersten Augenkontakt mit dem A7S folgt nach kurzer Zeit das "Aha"-Erlebnis. Zwar entspricht das gefällige Design des 17-Zoll-Notebooks weitgehend dem der anderen Vertreter der Asus-A7-Serie, besitzt aber einen entscheidenden Vorzug - einen separaten Nummernblock. Weshalb es trotz der mehr als ausreichenden Platzverhältnisse nicht schon viel früher dazu kam, kann allenfalls gemutmaßt werden. Zudem wichen die vier Kunststoffknöpfe unter dem Display einem erheblich wertigeren Metall-Quartett am linken Rand, kombiniert mit vier großen blauen Statusleuchten.

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Endlich auch bei Asus: ein vollwertiger Nummernblock
Zweifellos macht das anthrazitfarbene Chassis mit seinen silbernen Rändern und edlen Details wie dem Alu-Einschaltknopf oder der schwarz verspiegelten Leiste am vorderen Rand eine Menge her. Weitaus interessanter ist allerdings dessen Inhalt. Es grenzt an eine ingenieurische Meisterleistung, wie viele Anschlüsse hier auf engstem Raum untergebracht wurden: hinten HDMI, analoger Monitorausgang, vier USB-Ports und S-Video, links Speicherkartenleser, ExpressCard, Gigabit-Netzwerk, zahlreiche A/V-Anschlüsse und noch einmal USB. Von außen kaum beziehungsweise unsichtbar sind die Möglichkeiten zum schnurlosen Datentransfer via Wireless LAN, Bluetooth und Infrarot.
Dank des eingebauten DVB-T-Tuners lassen sich zusätzlich noch digitale TV-Signale aus der Luft greifen. Eine integrierte Webcam inklusive Mikrofon setzt der üppigen Ausstattung die Krone auf. Doch nicht bloß das Notebook selbst platzt fast aus allen Nähten, auch das mitgelieferte Zubehörpaket. Dazu gehören außer einer Fernbedienung für das Windows Media Center noch eine Fernsehantenne, ein S-Video-Kabel sowie ein Adapter von HDMI auf Composite. Außerdem kommt noch eine passende Tragetasche und eine USB-Maus hinzu, die beim Testgerät jedoch nicht vorlagen. Doch leider fehlt ein Adapter für digital angesteuerte Flachbildschirme.
Asus A7S im Test
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