Das kann der derzeit günstigste 24-Zoll-Flachbildschirm
Samsung SyncMaster 245B im Test: Voll-Bild
Benjamin Schnitzler
Auch in Sachen Luminanz lässt sich die Riesenmattscheibe nicht lumpen und strahlt dem Zuschauer mit hellen 400 Candela pro Quadratmeter entgegen. Hier darf es besonders bei düsteren Standorten gerne etwas weniger als die Maximalhelligkeit sein - die überstrapazierten Augen werden es danken. Der Kontrastregler sollte die Werksvorgabe von 75 Prozent besser nicht überschreiten, höhere Werte haben leider ein unangenehm grelles Bild zur Folge. Mehr hat der Monitor aber auch gar nicht nötig.
Denn schon bei der Dreiviertel-Stellung des Kontrastes liefert das ausladende Display sehr schöne Farben, die mit MagicColor sogar noch eine Spur kräftiger wirken. Allerdings ist diese Funktion für Grafikanwendungen denkbar ungeeignet, da sie bei gleichmäßigen Grauverläufen dicke Längsbalken erzeugt, die im Normalfall nicht auftreten. Fest steht, dass wir bis dato noch kein besseres TN-Panel zu Gesicht bekommen haben.

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Große Leuchte mit nützlichen Verstellmöglichkeiten
Die Farben sind satt und erstaunlich homogen, lediglich am Rand ein wenig dunkler. An die Qualität anderer 24-Zöller mit VA-Technik wie dem Dell UltraSharp 2407WFP, Eizo FlexScan S2411W oder NEC MultiSync LCD2470WNX kommt der 245B zwar längst nicht heran, aber das lässt sich angesichts des Preisunterschieds von mehreren hundert Euro locker verschmerzen. Beim Schwarzwert leistet er ordentliche, aber nicht gerade überragende Arbeit, da das Tiefdunkle satter aussehen könnte und die Ausleuchtung an den äußeren Rändern leicht nachlässt.
Zudem erscheint Schwarz bei bestimmten Lichtverhältnissen und Einblicken etwas fleckig und unregelmäßig. Wer hier auf Nummer sicher gehen will, schaltet in den Optimalkontrast und genießt die beinahe absolute Dunkelheit. Bauartbedingt müssen bei der Sichtwinkelabhängigkeit mehr Abstriche gemacht werden als bei den anderen TFT-Technologien, aber erheblich weniger als bei den meisten anderen TN-Flachbildschirmen. Seitlich reicht die Stabilität bequem für drei Zuschauer nebeneinander. Störend ist nur, dass das Display von weiter unten betrachtet schnell schattig wird.
Samsung SyncMaster 245B im Test
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Nicht immer ist die maximale Auflösung, in diesem Fall üppige 1.920 x 1.200 Punkte, auch die beste. Bei Spielen kann sie eine schwächere Grafikkarte schnell überfordern und eine Art dreidimensionale Diashow verursachen. Niedrigere Auflösungen wie beispielsweise 1.280 x 1.024 Pixel präsentiert das SyncMaster-Schnäppchen immer noch in durchaus ansehnlicher Qualität, zur Not hilft der Schärferegler im kinderleicht bedienbaren On-Screen-Menü. Leider muss für die Bestimmung des Interpolationsverhaltens der Grafiktreiber herhalten, hardwareseitig lässt sich das Anzeigeformat nicht festlegen.
Sobald es um die digitale Unterhaltung geht, ist die MagicColor-Option nicht mehr wegzudenken. Spiele und Videos machen wegen der satteren Farben gleich noch mehr Spaß, ohne dabei an Realismus einzubüßen. Schnelle Games bewältigt der 245B mit reaktionsfreudiger Leichtigkeit: Schlieren sind auf kurze Distanz zwar sichtbar, aber keinesfalls störend. Dennoch gibt es zweifellos flottere TN-Flachbildschirme wie etwa den Asus MW221U.
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