Erste DirectX-10-Grafik von Ati gegen Nvidias 3D-Elite
Test: Radeon HD 2900 XT vs. GeForce 8800
Nach der langen Zeit des Wartens ist es nun endlich soweit. Ati startet seine Gegeninitiative zu Nvidias GeForce 8800: Volles Spiele-Programm für Windows Vista dank DirectX 10 und Leistung am oberen Ende der Messlatte für schlappe 400 Euro. Nachdem die Konkurrenz derart heftig vorlegte, steht dem Radeon HD 2900 XT ein schwerer Kampf bevor. Netzwelt lässt den langersehnten Ati-Boliden auf GeForce 8800 GTX und GTS los.
Inhaltsverzeichnis
- 1Daten-Duelle
- 2Knallroter Aggressor
- 3Laut, leise und hungrig
- 4Nachholbedarf
So genannte "Stream Prozessoren" sind der Stoff, aus dem heutzutage virtuelle Traumwelten gemacht werden. Ähnlich einem Ameisenhaufen vereinen sich viele kleine Teile zu einer leistungsstarken Gemeinschaft, im Falle des Radeon HD 2900 XT verteilt auf eine 24 Zentimeter lange Platine. Nvidia gibt für GeForce 8800 GTX und GTS 128 beziehungsweise 96 Stream Prozessoren an, während Ati von 320 Einheiten spricht. Allerdings lassen die höchst unterschiedlichen Werte noch keine Rückschlüsse auf die tatsächliche Performance zu.
Daten-Duelle
Wie die Mitbewerber baut der HD 2900 XT auf verkleinerte 80-Nanometer-Strukturen, die sage und schreibe 700 Millionen winzige Transistoren auf einer Grafikkarte unterbringen. Zum Vergleich: Selbst die stärksten PC-Prozessoren mit vier Kernen kommen auf lediglich 582 Millionen Schaltelemente. Beim Grafikspeicher greift Ati in die Vollen und verpasst seinem Top-Modell gleich ein halbes Gigabyte, das über einen 512 Bit breiten Datenkanal angebunden ist.
In Reih und Glied: die derzeitige Grafikkarten-Oberklasse
Nvidias GeForce 8800 GTX und GTS setzen auf eine 384- respektive 320-Bit-Schnittstelle und 768 beziehungsweise 640 Megabyte RAM, allerdings sind auch preiswertere GTS-Karten mit nur 320 Megabyte erhältlich, von denen wir ebenfalls ein Exemplar in unsere Testläufe einbeziehen. Mit 740 Megahertz taktet der Grafikprozessor des HD 2900 XT (GPU) deutlich schneller, der Speicher mit 825 Megahertz wiederum etwas langsamer als beim GeForce 8800 GTX.
Knallroter Aggressor
Feuriges Rot und silberne Flammen in Tribal-Optik stehen dem Ati-Aggressor ausgesprochen gut. Die vorliegende Sapphire Radeon HD 2900 XT liegt nicht nur preislich genau zwischen den Testkandidatinnen mit GeForce 8800 GTX und GTS, sondern auch was die Abmessungen betrifft. Sie ist nur wenig länger als die GTS, aber deutlich kürzer als die GTX. Trotzdem bringt sie mehr auf die Waage als das größte Nvidia-Modell. Vor allem ein Verdienst des ausladenden Kühlers, der auf dicken Metallplatten basiert und der Dimension des GTX-Pendants entspricht. Das transparente Gehäuse verschafft Durchblick auf zwei dicke Heatpipes.
Test: Radeon HD 2900 XT vs. GeForce 8800
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Bild vergrößern Nachdem die Konkurrenz derart heftig vorlegte, steht dem Radeon HD 2900 XT ein schwerer Kampf bevor. Netzwelt lässt den langersehnten Ati-Boliden auf GeForce 8800 GTX und GTS los. - Bild 2 von 11
Bild vergrößern Nvidia gibt für GeForce 8800 GTX und GTS 128 beziehungsweise 96 Stream Prozessoren an, während Ati von 320 Einheiten spricht. Allerdings lassen die höchst unterschiedlichen Werte noch keine Rückschlüsse auf die tatsächliche Performance zu. - Bild 3 von 11
Bild vergrößern Mit 740 Megahertz taktet der Grafikprozessor des HD 2900 XT (GPU) deutlich schneller, der Speicher mit 825 Megahertz wiederum etwas langsamer als beim GeForce 8800 GTX. - Bild 4 von 11
Bild vergrößern Die vorliegende Sapphire Radeon HD 2900 XT liegt nicht nur preislich genau zwischen den Testkandidatinnen mit GeForce 8800 GTX und GTS, sondern auch was die Abmessungen angeht. Sie ist nur wenig länger als die GTS, aber deutlich kürzer als die GTX. - Bild 5 von 11
Bild vergrößern Bei den synthetischen Benchmarks - sofern denn überhaupt möglich - degradiert Atis DirectX-10-Alternative wiederum beide GTS-Varianten mit 640 und 320 Megabyte und schlägt im 3DMark05 sogar die GeForce 8800 GTX. - Bild 6 von 11
Bild vergrößern Beim Grafikspeicher greift Ati in die Vollen und verpasst seinem Top-Modell gleich ein halbes Gigabyte, das über einen 512 Bit breiten Datenkanal angebunden ist. - Bild 7 von 11
Bild vergrößern Nach der langen Zeit des Wartens ist es nun endlich soweit. Ati startet seine Gegeninitiative zu Nvidias GeForce 8800: Volles Spiele-Programm für Windows Vista dank DirectX 10 und Leistung am oberen Ende der Messlatte für schlappe 400 Euro. - Bild 8 von 11
Bild vergrößern Die Spannungswandler der HD 2900 XT pfeifen erheblich leiser als die der GeForce 8800 GTX und GTS, was aber nur im unausgelasteten Zustand wirklich auffällt. - Bild 9 von 11
Bild vergrößern Nvidias GeForce 8800 GTX und GTS setzen auf eine 384- respektive 320-Bit-Schnittstelle und 768 beziehungsweise 640 Megabyte RAM, allerdings sind auch preiswertere GTS-Karten mit nur 320 Megabyte erhältlich, von denen wir ebenfalls ein Exemplar in unsere Testläufe einbeziehen. - Bild 10 von 11
Bild vergrößern Wie die Mitbewerber baut der HD 2900 XT auf verkleinerte 80-Nanometer-Strukturen, die sage und schreibe 700 Millionen winziger Transistoren auf einer Grafikkarte unterbringen. Zum Vergleich: Selbst die stärksten PC-Prozessoren mit vier Kernen kommen auf lediglich 582 Millionen Schaltelemente. - Bild 11 von 11
Bild vergrößern So genannte Stream Prozessoren sind der Stoff, aus dem heutzutage virtuelle Traumwelten gemacht werden. Ähnlich einem Ameisenhaufen vereinen sich viele kleine Teile zu einer leistungsstarken Gemeinschaft, im Falle des Radeon HD 2900 XT verteilt auf eine 24 Zentimeter lange Platine.
Wie die GeForce 8800 GTX verfügt Atis DirectX-10-Bolide über gleich zwei Stromanschlüsse. Neben dem gängigen Sechspol-Anschluss für PCI Express kommt allerdings ein achtpoliger hinzu, den beileibe nicht jedes PC-Netzteil mitbringt, so wie auch in diesem Fall. Deshalb müssen wir auf zwei gewöhnliche Stromstecker zurückgreifen, was sich im weiteren Testverlauf aber nicht als Nachteil herausstellt. Entsprechende Adapter gehören leider nicht zum sonst überaus ansehnlichen Lieferumfang.






