Voll spieltauglicher 22-Zoll-Flachbildschirm in Edel-Optik
Asus MW221U im Test: Günstige Gamer-Glotze
Mit diesem Flachbildschirm bekommen es Computerspieler gleich doppelt auf die Augen. Der Asus MW221U bietet nicht bloß viel Bildfläche, sondern sieht auch noch blendend aus. Für im Schnitt gerade einmal 300 Euro erhalten Gamer ein besonders schnell schaltendes 22-Zoll-Display mit edlen Alu-Applikationen im breiten Widescreen-Format. Ob es mehr als nur spielen will, zeigt der netzwelt-Test.
Inhaltsverzeichnis
- 1Optik und Ausstattung
- 2Verstellmöglichkeiten
- 3Bildqualität, die 1.
- 4Bildqualität, die 2.
- 5Spiele und Videos
- 6Fazit
Obwohl es preislich zweifellos passen würde, will der TFT-Monitor nicht aussehen wie das nächstbeste Wühltisch-Modell aus dem Discounter. Stattdessen hält er mit spiegelnd schwarzen Kunststoffseiten und anthrazitfarbenem Leichtmetall gegen das potenzielle Billigheimer-Image. Eine Rechnung, die aufgeht. Sowohl die kreisrunde Plattform als auch die schmale Leiste mit den Bedienelementen ziert hochwertig wirkendes Aluminium, graziös aufgepeppt durch eine auf Hochglanz polierte Kante.
Inhalt
Optik und Ausstattung
Auf den ersten Blick täuscht die Materialqualität ebenfalls über die geringen Anschaffungskosten hinweg, diesen Eindruck trüben lediglich vertretbare Schwächen im Detail. Bei Erschütterungen etwa schunkelt das Display zunächst fröhlich mit und anschließend für ein paar Sekunden nach. Weiterhin drängt ein Deckel auf der Rückseite zwar den Großteil des Kabelsalats aus dem Blickfeld, erweist sich beim Abnehmen aber als ausgesprochen störrisch.
Wer diese Hürde überwunden hat, stößt auf einen analogen und digitalen Anschluss sowie eine Klinken-Buchse für die eingebauten Lautsprecher, im Lieferumfang auf die passenden Kabel. Dank des HDCP-fähigen Digitaleingangs findet auch hochauflösendes Bildmaterial auf die Mattscheibe, kann seine maximale Qualität von 1.920 x 1.080 Punkten wegen der auf 1.680 x 1.050 Pixel begrenzten Auflösung aber nicht voll ausreizen.
Die edlen Alu-Auflagen bilden einen starkenKontrast zum günstigen Kaufpreis.
Verstellmöglichkeiten
Viele aktuelle Flachbildschirme beherrschen bereits die komfortable Konfiguration per Maus und Tastatur, Asus setzt hier hingegen auf das gute alte On-Screen-Menü mit Knopfsteuerung. Als "Knöpfe" dienen fünf wellenförmig ausgeschnittene Schalter inklusive eines blau beleuchteten Einschalters. Letzterer klickt überlaut und deutlich, die anderen Bedienelemente reagieren nicht minder prägnant, aber erheblich leiser bis unhörbar.
Leider fällt gerade der wichtigste Menüschalter durch gelegentliches Knarzen unangenehm auf. Die Navigation im blauen Bildschirmfenster gibt keinerlei Rätsel auf, sondern funktioniert einfach und intuitiv. Ein klares Defizit ist jedoch die fehlende Automatik für analoge Signalquellen. Während die meisten anderen Flachbildschirme ihre Anzeige selbstständig einpassen, geht es beim MW221U nicht ohne manuelles Nachbessern.
Dass Asus Sparmaßnahmen ergreifen musste, verwundert nicht weiter. Spätestens nach dem Aufstellen weiß man auch wo. Obwohl der runde Plattfuß zumindest zusätzliche Drehbarkeit andeutet, gestattet die stark beschränkte Mechanik einzig und allein das Justieren des Neigungswinkels, und selbst das nur in geringem Maße. Wem das dürftige Personalierungs-Potenzial nicht ausreicht, der muss wohl oder übel in eine Wandhalterung investieren.
Asus MW221U im Test
Obwohl es preislich zweifellos passen würde, will der TFT-Monitor nicht aussehen wie das nächstbeste Wühltisch-Modell aus dem Discounter.
Sowohl die kreisrunde Plattform als auch die schmale Leiste mit den Bedienelementen ziert hochwertig wirkendes Aluminium, graziös aufgepeppt durch eine auf Hochglanz polierte Kante.
Mit diesem Flachbildschirm bekommen es Computerspieler gleich doppelt auf die Augen. Der Asus MW221U bietet nicht bloß viel Bildfläche, sondern sieht auch noch blendend aus.
Stattdessen hält er mit spiegelnd schwarzen Kunststoffseiten und anthrazitfarbenem Leichtmetall gegen das potenzielle Billigheimer-Image. Eine Rechnung, die aufgeht.
Auf den ersten Blick täuscht die Materialqualität ebenfalls über die geringen Anschaffungskosten hinweg, diesen Eindruck trüben lediglich vertretbare Schwächen im Detail. Bei Erschütterungen etwa schunkelt das Display zunächst fröhlich mit und anschließend für ein paar Sekunden nach.
Für im Schnitt gerade einmal 300 Euro erhalten Gamer ein besonders schnell schaltendes 22-Zoll-Display mit edlen Alu-Applikationen im breiten Widescreen-Format. Ob es mehr als nur spielen will, zeigt der netzwelt-Test.
Dank dem HDCP-fähigen Digitaleingang findet auch hochauflösendes Bildmaterial auf die Mattscheibe, kann seine maximale Qualität von 1.920 x 1.080 Punkten wegen der auf 1.680 x 1.050 Pixel begrenzten Auflösung aber nicht voll ausreizen.
