Hintergründe und Fakten
Digitalkamera-Technik: Der Messsucher
Digitalkamera
Bildkontrolle durch den Sucher
Je nach Einstellung der Brennweite werden im Sucher unterschiedliche Bildgrenzen angezeigt, die von einem Leuchtfenster, das zwischen Sucher und zweitem Messfenster angesiedelt ist, eingeblendet werden. Das Umfeld des Bildrahmens ist zu sehen, sodass der Fotograf schnell auf Änderungen im Umfeld des Motivs reagieren und den Ausschnitt anpassen kann.Während das Sucherbild einer Spiegelreflexkamera beim Betätigen des Auslösers vom Spiegel verdeckt wird und der Fotograf keine Chance mehr hat, den Augenblick der Aufnahme zu überwachen, bleibt der Sucher einer M-Kamera vom Auslösevorgang unbeeinflusst, sodass beispielsweise bei Sportaufnahmen noch kontrollierter gearbeitet werden kann.
Kameratechnik: Der Messsucher
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Ob Messsucher- oder Spiegelreflexkamera ist für viele Fotografen eine Philosophiefrage. Da sie keinen Autofokus bieten, werden Messsuchersysteme in der aktuellen Pressefotografie, einer ehemaligen Bastion des M-Systems, kaum noch verwendet. Doch in der Theater-, Reise- oder Reportagefotografie hat das System noch viele Liebhaber. Durch das Einführen der ersten digitalen Messsucherkamera mit weitreichender Kompabilität zu den Optiken analoger M-Hersteller hat die Firma Epson 2004 den Grundstein für das Fortbestehen des Systems in der Zukunft gelegt. Nach der Einführung der Leica M8 ist endgültig klar: Der Messsucher wird nicht verschwinden und weiterhin Fotografen begeistern.
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