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10.05.2007
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Musikvideos: Revolution aus dem Netz

Wird Last.fm der nächste Musik-Sender?

Sascha Hottes

Wird Last.fm der nächste Musik-Sender?

Die Social-Music-Plattform Last.fm wird ihr Repertoire um Musikvideos erweitern. Dabei sollen die angebotenen Streams eine gute Audioqualität besitzen und im Gegensatz zu YouTube-Videos mit 128 kBit anstelle von 64 kBit enkodiert werden. Zusammen mit der vorhanden Empfehlungstechnologie könnte Last.fm eine Internet-Alternative zum bekannten Musikfernsehen werden.

Anfangs werden hauptsächlich Titel von Independent-Labels wie Domino, Warp oder Nettwerk verfügbar sein. Bereits heute besitzt last.fm allerdings Rechte von mehreren Tausenden Independent-Labels und von den Majors EMI und Warner. Insgesamt kann der Radiodienst auf über drei Millionen Titel zurückgreifen, zumindest ein Teil davon wird demnächst auch als Videos angeboten.

Musik ist Geschmackssache

Last.fm hat es sich auf die Fahnen geschrieben, Musikliebhabern zu neuen Lieblingssongs zu verhelfen. Dazu stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Zum Beispiel kann auf der Startseite des Online-Projektes einfach die Lieblingsband oder der Lieblingskünstler eingeben werden. Auf einer Ergebnisseite werden dann Künstler angezeigt, deren Musik ebenfalls interessant sein könnte.

Bei der Suche nach Künstlern und Bands greift Last.fm auf einen riesigen Datenbestand zurück, den die Last.fm-User selbst erstellt haben. Vor allem Plug-Ins in verschiedenen Media-Playern (Winamp, foobar2000) von Last.fm-Nutzern helfen, jede Menge Daten über die Hörgewohnheiten der Nutzer zu sammeln.

Last.fm + Musikvideos = Personalisiertes Musikfernsehen?

Wie wird Last.fm die Videos in seine Plattform integrieren? Nicht nur die meisten Nutzer, auch einige Blogger stellen sich derzeit diese Frage. Von einer "Web 2.0 Version von MTV" spricht Richard MacManus von Read/WirteWeb. Das könnte eine Kombination aus personalisierten Musikvideos sein. Technisch dürfte dies kein Hexenwerk sein, die Daten für den Musikgeschmack liegen bereits vor, die Videos ins Internet zu streamen ist dank hoher Bandbreiten nicht schwer und die Inhalteanbieter sind zum Großteil bereits Partner von Last.fm.

Zudem befindet sich der Musikdienst in Verhandlungen mit SonyBMG und Universal und würde so schon bald einen der größten Musikkataloge besitzen. Schwindende Bedeutung der klassischen Musiksender wie MTV zwingen die Labels zum Umdenken. So fragt MacManus zurecht: "Warum sollte das nächste MTV kein Web 2.0-Musiksender aus dem Internet sein?"


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, am 28.07.2007 08:22

Videos von Warp Records? Uiii, das wird lustig wenn die Viva-verwöhnten Bälger ihr Blingbling und arschwackelnde Frauen erwarten und stattdessen wirre Bilder zu sehen bekommen :)


Strumpfy, am 04.03.2008 15:18

Audials One soll auch von Last.fm herunterladen. Mehr Info könnt ihr auch hier lesen.
Ich will es auch am Wochenende ausprobieren.


Strumpfy, am 14.03.2008 11:11

Also....

Muss ich echt zugeben: ist schon klasse das Tool.

Pro: man kann damit alles Mögliche was man möchte aufnehmen. Eine Datenbank gibt es auch, von wo man die Artists z. Bsp. auswählen kann.
Nach einem Search nach einem bestimmten Sänger, sagen wir mal Alanis Morisette, bekam ich jede Menge Resultate und was ich besonders cool fand, war ein Sterne Rating für die gefundenen Dateien (für die Qualität)
Die gefundenen und heruntergeladenen Dateien, egal in welchem Format, kann man in andere beliebige Formate umwandeln. Ist schon ganz nützlich wenn man auf andere Geräte übertragen möchte...


Was ich nicht ganz ok fand, war die Datenbank für Videos&Mp3 - die habe ich nicht finden können - habe ich was falsch gemacht?
Mit dem Klingeltongenerator habe ich mich noch nicht "anfreunden" können, es gibt eigentlich mehrere Schritte die man respektieren muss um ein Klingelton aus dem gewünschten Song machen zu können, war mir zu kompliziert für ein klitze kleines Klingelton...

Last.fm und andere social Radios können wirklich gestreamt werden und man bekommt echt Tonnen Musik also muss ich zugeben, dass Audials wirlich macht was auch auf deren Website beworben wird....
Lohnt sich mal auszuprobieren:)


charlybrown, am 20.03.2008 10:55

Zitat:

Also....
Last.fm und andere social Radios können wirklich gestreamt werden und man bekommt echt Tonnen Musik also muss ich zugeben, dass Audials wirlich macht was auch auf deren Website beworben wird....
Lohnt sich mal auszuprobieren:)


Wie funktioniert das dann bei LastFM? Nimmt es immer nur das auf, was gerade läuft? Weil man bei LastFM ja keine bestimmten Lieder aufrufen kann....


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