Musikvideos: Revolution aus dem Netz

Music Markt: Wird Last.fm der nächste Musik-Sender?

Wird Last.fm der nächste Musik-Sender? Die Social-Music-Plattform Last.fm wird ihr Repertoire um Musikvideos erweitern. Dabei sollen die angebotenen Streams eine gute Audioqualität besitzen und im Gegensatz zu YouTube-Videos mit 128 kBit anstelle von 64 kBit enkodiert werden. Zusammen mit der vorhanden Empfehlungstechnologie könnte Last.fm eine Internet-Alternative zum bekannten Musikfernsehen werden.

Anfangs werden hauptsächlich Titel von Independent-Labels wie Domino, Warp oder Nettwerk verfügbar sein. Bereits heute besitzt last.fm allerdings Rechte von mehreren Tausenden Independent-Labels und von den Majors EMI und Warner. Insgesamt kann der Radiodienst auf über drei Millionen Titel zurückgreifen, zumindest ein Teil davon wird demnächst auch als Videos angeboten.

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Musik ist Geschmackssache

Last.fm hat es sich auf die Fahnen geschrieben, Musikliebhabern zu neuen Lieblingssongs zu verhelfen. Dazu stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Zum Beispiel kann auf der Startseite des Online-Projektes einfach die Lieblingsband oder der Lieblingskünstler eingeben werden. Auf einer Ergebnisseite werden dann Künstler angezeigt, deren Musik ebenfalls interessant sein könnte.

Bei der Suche nach Künstlern und Bands greift Last.fm auf einen riesigen Datenbestand zurück, den die Last.fm-User selbst erstellt haben. Vor allem Plug-Ins in verschiedenen Media-Playern (Winamp, foobar2000) von Last.fm-Nutzern helfen, jede Menge Daten über die Hörgewohnheiten der Nutzer zu sammeln.

Last.fm + Musikvideos = Personalisiertes Musikfernsehen?

Wie wird Last.fm die Videos in seine Plattform integrieren? Nicht nur die meisten Nutzer, auch einige Blogger stellen sich derzeit diese Frage. Von einer "Web 2.0 Version von MTV" spricht Richard MacManus von Read/WirteWeb. Das könnte eine Kombination aus personalisierten Musikvideos sein. Technisch dürfte dies kein Hexenwerk sein, die Daten für den Musikgeschmack liegen bereits vor, die Videos ins Internet zu streamen ist dank hoher Bandbreiten nicht schwer und die Inhalteanbieter sind zum Großteil bereits Partner von Last.fm.

Zudem befindet sich der Musikdienst in Verhandlungen mit SonyBMG und Universal und würde so schon bald einen der größten Musikkataloge besitzen. Schwindende Bedeutung der klassischen Musiksender wie MTV zwingen die Labels zum Umdenken. So fragt MacManus zurecht: "Warum sollte das nächste MTV kein Web 2.0-Musiksender aus dem Internet sein?"

Weitere Informationen

Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir eine redaktionelle Übersicht erstellt. Sie finden das Special zu Musikdienst hier.

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Beiträgeinsgesamt 6 Beiträge

Na ja, Last.FM ist schon ganz interessant, hab es auch eine Zeit lang oft benutzt. Aber statt Videos mit ins Programm zu nehmen, würde ich eher noch mehr Musik-Inhalte aufnehmen. Denn da mangelt es noch ein bisschen....

Zitat: Also.... Muss ich echt zugeben: ist schon klasse das Tool. Lohnt sich mal auszuprobieren:) Also, bin doch ein klein wenig enttäuscht von Audials...

Zitat: Also.... Last.fm und andere social Radios können wirklich gestreamt werden und man bekommt echt Tonnen Musik also muss ich zugeben, dass Audials wirlich macht was auch auf deren...

Also.... Muss ich echt zugeben: ist schon klasse das Tool. Pro: man kann damit alles Mögliche was man möchte aufnehmen. Eine Datenbank gibt es auch, von wo man die Artists z. Bsp....

Audials One soll auch von Last.fm herunterladen. Mehr Info könnt ihr auch hier lesen. Ich will es auch am Wochenende ausprobieren.

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