Einnahmen nicht nur für Filmemacher
Goldgrube Internet: Geld mit Online-Videos verdienen
Jan Johannsen
Im Internet kann man ja bekanntlich Fotos, Texte und alten Trödel zu Geld machen. Aber auch mit Videos kann man online ein paar Euro verdienen. Allerdings werden Urlaubsvideos, Handyclips und kurze Filmschnipsel kaum Einnahmen generieren. Dank einiger Unternehmen muss man aber kein Nachwuchs-Regisseur sein, um mit Online-Videos Gewinne zu erzielen.
Inhalt
- Verdienstmöglichkeiten für Independent-Filmer, Hobby-Regisseure und Freunde der bewegten Bilder
- English Please!
Der Maßstab für die Bezahlung ist bei den verschiedenen Homepages immer die Zahl der Zugriffe auf ein Video - egal ob diese in Klicks oder Downloads gemessen werden. Die einen Anbieter schreiben einen geringen Betrag pro View gut und zahlen ihn ab einer bestimmten Mindestsumme aus, andere bieten die Filme zum Verkauf an. Hier erhalten die Urheber dann ein Beteiligung pro Download
In beiden Fällen wird man es mit schlecht gemachten Videos schwer haben. Bei den kostenlosen Angeboten finden Sie nicht genug Zuschauer, um das Mindestmaß an Einnahmen zu generieren. Bei den kostenpflichtigen Angeboten wird kaum jemand die Gebühr für den Download zahlen, vorausgesetzt, das Video hat überhaupt die Qualitätskontrolle des jeweiligen Anbieters überstanden.

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Man muss keine Profi-Equipment besitzen, um gute Videos zu drehen.
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Verdienstmöglichkeiten für Independent-Filmer, Hobby-Regisseure und Freunde der bewegten Bilder
Es versteht sich von selbst, dass man nur Filme online stellt, die man selbst erstellt und an denen man die Nutzungsrechte hat. Wer sich mit fremden Federn nicht nur schmücken, sondern auch noch Geld verdienen will, muss nicht nur mit Sanktionen der jeweiligen Homepage rechnen. Auch die Urheber der Videos werden sicherlich ihre Ansprüche geltend machen.
Atomfilms
Atomfilms sucht Comedy-Videos und meint damit keine kurzen Clips von Missgeschicken. Die Zuschauer auf der Seite können die Filme bewerten und ihren Machern den Pro-Status verleihen. Dieser bringt neben Dollars auch die Chance in den Sendungen von Atomfilms auf Comedy Central gezeigt zu werden.
Blip.tv
Blip.tv verspricht die mit den Videos erzielten Einnahmen 50:50 mit den Machern zu teilen. Alternativ bietet die Plattform an, Eigenwerbung zu machen. Sie bietet die Möglichkeit, eigene Videos mit einer selbst erstellten Grafik ausklingen zu lassen. Klickt ein Nutzer auf diese Grafik, dann wird er auf eine vom Filmemacher gewünschte Webseite weitergeleitet.
Break
Break bietet private Seiten zum Hochladen von Fotos und Videos an. Aus diesem Fundus bedient sich die Seite und holt Inhalte in den öffentlichen Bereich. Für Videos werden bis zu 2.000 Dollar und für Fotos bis zu 25 Dollar versprochen. In den meisten Fällen liegt die Vergütung sicherlich weit unter diesen Höchstsätzen.
CaptainAd
Das Prinzip von CaptainAd ähnelt dem von Google AdSense. In den Blog oder die Webseite wird ein Ad-Code eingefügt, der Videos mit passender Werbung versieht. So generiert der Werbekapitän Einnahmen für die Homepagebetreiber, selbst wenn sie keine Videokamera besitzen.
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