DirectX-10-Grafik und Turbo-Prozessoren
Schöne, schnelle Notebook-Welt
Laptops
De facto sollen die neuen Chips nach Angaben von Nvidia doppelt so schnell rechnen wie ihre Vorgängergeneration (GeForce Go 7400/ GeForce Go 7600), und das bei gleichbleibendem Stromverbrauch. Ein Grund neben PureVideo HD und der PowerMizer-Technologie soll sein, dass die Chips über Mechanismen verfügen sollen, die Teile des Grafikchips nach Bedarf an- und abschalten können. Zudem können auch die Taktraten und der Video-RAM bedarfsabhängig beeinflusst werden.
Mehr Leistung durch DirectX 10 und "Santa Rosa"
Klingt soweit alles prima. Zieht man jedoch die guten Leistungswerte der Vorgängerchips heran, fällt es ein wenig schwer, tatsächlich an "doppelte Performance" zu glauben. Bleibt wie bereits abwähnt somit abzuwarten, wie sich die GeForce-M8-GPUs im praktischen Leistungstest schlagen. Gelegenheit dazu wird es bereits sehr bald geben: Die Chips sind demnächst Bestandteil zahlreicher Notebook-Neuankömmlinge diverser Hersteller, darunter unter anderem Acer, HP, Toshiba, Samsung und Asus. Einige dieser mobilen Rechner werden zudem auf die neue Centrino-Plattform von Intel setzen - womit wir beim zweiten Thema wären.
Notebooks mit neuem Core 2 Duo und DirectX-10-Grafik
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken."Santa Rosa", so der Codename der neuesten Centrino-Plattform, hat sich auf die Fahnen geschrieben, mehr Funktionen und eine größere Leistung zu bieten, ohne dabei die Akkulaufzeiten zu verkürzen. Das will Intel beispielsweise durch das optionale "Turbo Memory"-Feature (auch bekannt als "Robson"-Technik) erreichen. Dabei handelt es sich um leistungsfähigen und zugleich energiesparenden Flash-Speicher, der sich in Größenordnungen von 512 Megabyte beziehungsweise einem Gigabyte via PCI Express zusätzlich zum Systemspeicher adressieren lässt. Kompatible Technologien sind mit "ReadyBoost" und "ReadyDrive" bereits in Windows Vista implementiert. Vorteil von "Turbo Memory" soll eine verdoppelte Zugriffsgeschwindigkeit auf Programme sein. Darüber hinaus soll die benötigte Startzeit von Notebooks aus dem Schlafmodus um bis zu 20 Prozent reduziert werden.
Wesentliche Komponente der neuen Plattform bleiben aber nach wie vor die Prozessoren. Hier hat sich allerdings nicht viel getan; wie gehabt kommen mobile Varianten des in 65 Nanometer gefertigten Core 2 Duo zum Einsatz. Jedoch wurde der Front-Side-Bus ein wenig angehoben, von bislang 666 MHz auf 800 MHz, sodass CPU und Chipsatz nun etwas schneller miteinander kommunizieren können. Von diesem (geringen) Vorteil profitieren derzeit sechs neue Zwei-Kern-Modelle mit den Typenbezeichnungen T-7700, T-7500, T-7300, T7100 sowie L-7500 und L-7300.
Verbesserung bei FSB und Stromverbrauch
Schnellster im Bunde ist der T-7700 mit 2,6 Gigahertz Taktfrequenz und vier Megabyte Level-2-Cache. Dicht auf den Fersen sind ihm der T-7500 und der T-7300, die mit 2,4 respektive 2,2 Gigahertz takten und ebenfalls über vier Megabyte Cache verfügen. Mit nur zwei Megabyte L2-Cache muss hingegen der T-7100 auskommen, der Taktfrequenzen von bis zu 1,8 Gigahertz erreicht. Beim L-7500 und L-7300 wiederum handelt es sich um Low-Voltage-Modelle mit einem geringen Stromverbrauch und Taktraten von 1,6 beziehungsweise 1,4 Gigahertz. Hier kann wieder auf vier Megabyte L2-Cache zurückgegriffen werden.
Alle Chips verfügen zudem über die Dynamic-Acceleration-Technologie, die es ermöglicht, einen der beiden Kerne bei Bedarf abzuschalten und die Taktraten des verbleibenden, aktiven Kerns dafür zu erhöhen. Dadurch wird ein unnötig hoher Stromverbrauch durch den ständigen Betrieb beider Kerne vermieden.
Druckversion | Links zum Artikel | Kommentare
Mehr über: Hardware, Notebook, Grafikkarte, Prozessor, Windows Vista
-
AMD: Ein phänomenaler Angriff
Erste Quad-Core-CPUs vom Intel-Konkurrenten -
Asus U3: Neues Edel-Notebook mit GPS
Kampfansage an Dell? -
Neueste Gaming-Notebooks auf der Games Convention
Acer Aspire 8930G, Asus G50/G70-Serien, Toshiba Qosmio X300-Serie
Links zum Artikel
nach oben



