Wasserscheu, was ist das?
Robuster Begleiter: Olympus Mju 780 im Test
Was macht der Fotograf, wenn es regnet? Er packt seine Kamera und fotografiert trotzdem. Zumindest, wenn die Digitalkamera wetterfest ist, so wie die neue Olympus Mju 780. Dazu erfreut die kleine Olympus durch fünffaches optisches Zoom im kompakten Gehäuse, sieben Megapixel Auflösung und leuchtende Bedientasten. Inwieweit die Mju 780 auch Ihre Augen zum Leuchten bringen kann, lesen Sie im netzwelt-Test.
Inhaltsverzeichnis
- 1Erster Eindruck und Design
- 2Technik
- 3Einstellungen
- 4Fotografieren
- 5Fazit
- 6Testbilder
Inhalt
Erster Eindruck und Design
Hochwertige Verarbeitung, ein edles Metalldesign und trotzdem überraschend leicht: So lässt sich die neue Mju 780 von Olympus wohl am treffendsten beschreiben, möchte man sich auf die reinen Äußerlichkeiten beschränken. Nach dem Einschalten kommt eine Besonderheit dazu: beleuchtete Bedienelemente. Was bei Handys schon immer mit an Bord war, findet bei der Digitalkamera erst allmählich den Weg in die Ausstattung, obwohl beleuchtete Tasten hier nicht weniger Sinn machen. Schließlich wird nicht selten auch abends oder in der Nacht fotografiert und oft genug sind Einstellungen im Dunkeln ohne zusätzliches Licht nur schwer zu erledigen.
Olympus Mju 780
Ein fünffach optisches Zoom sorgt für Vergrößerung über dem normalen Standard.
Das 2,5 Zoll Hyper Crystal LCD sorgt für klare Farben und gute Schärfe. Ein wenig mehr Displayhelligkeit wäre aber dennoch wünschenswert gewesen.
Regen und Spritzwasser machen der Mju 780 nichts aus. Eine wunderbare Erweiterung der Einsatzmöglichkeiten.
Die Bedienelemente der Olympus leuchten in der Dunkelheit. Ein sinnvolles Extra, das dazu noch gut aussieht.
Klein in den Maßen, aber leider auch klein was die Akkulaufzeit anbelangt: nur 150 Fotos sind mit einer Ladung möglich.
Klein robust und leistungsstark: Olympus liefert wetterfesten Fotospaß.
Die Mju 780 ist vollständig wetterfest, wodurch sie Spritzwasser trotzen kann und dem Fotografen die Möglichkeit gibt, auch bei strömendem Regen dem Hobby nachzugehen. Die Rückseite der Kamera stellt einen angenehmen Kompromiss aus Displaygröße und ausreichend groß dimensionierten Bedienelementen dar. Auch ungeschickte Finger dürften daher gute Kontrolle über die kleine Olympus behalten. Die gesamte Kameravorderseite ist mit gebürstetem Aluminium verkleidet und zusammen mit der dunkel gestalteten Rückseite besticht die Mju durch einen edlen Auftritt.
Technik
Unter dem wetterfesten Gehäuse hat Olympus einige Besonderheiten verpackt. Allen voran das fünffache optische Zoom der Mju 780, das 36 bis 180 Millimeter Brennweite abdeckt. Trotz des großen Zommbereichs ist die Kamera mit knappen 24 Millimetern Gehäusedicke schmal gebaut. 7,1 Megapixel Auflösung kann der Bildsensor der Olympus liefern und unterstützt dabei ISO Empfindlichkeiten von ISO 64 bis ISO 1600, die der Nutzer manuell anwählen kann. Das 2,5 Zoll (6,4 Zentimeter) große Display löst mit 230.000 Bildpunkten hoch auf und liefert scharfe Bildeindrücke auch aus spitzen Betrachtungswinkeln.
Steht voll auf Wasser: Zumindest verträgt die Mju 780 einen kräftigen Schauer, ohne Schaden zu nehmen.
Platz finden die Bilder der Mju Olympus-typisch auf der XD-Picture-Card, die gemeinsam von Olympus und Fuji vertrieben wird. Der Lithium-Ionen-Akku ist ähnlich klein wie die Kamera, dementsprechend gestaltet sich auch die Akkulaufzeit mit rund 150 Fotos leider recht kurz. Kurz ist auch die Naheinstellgrenze des verbauten Olympus-Objektivs, das mit gerade einmal drei Zentimetern Nahgrenze für tolle Makrotauglichkeit der Kamera sorgt. Unterstützt werden Ausflüge in die Makrofotografie zusätzlich von der mechanischen Bildstabilisierung, die mittels Sensorbewegung verwackelten Fotos vorbeugen kann.

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