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10.05.2007
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Mobile Mittelklasse mit guter Ausstattung

Dell Latitude D531 im Test: Notebook-Nutztier

Benjamin Schnitzler

Zum effizienten Büro-Einsatz passen auch die Eingabegeräte des D531. So hinterlassen die Touchpad-Tasten einen bedeutend kompetenteren Eindruck als bei der hauseigenen Inspiron-Konkurrenz, was allerdings kein großes Kunststück darstellt. Sie liegen gut in den Fingern und punkten mit einer knackigen Reaktion. Die Rückmeldung ist gut, aber nicht perfekt, denn dafür sind Anschlagsstrecken eine Spur zu lang geraten. Wenig Grund zum Meckern liefert die zugleich schnelle und präzise Fingerfläche, obwohl sie ein wenig an das Kratzen feinen Schmirgelpapiers erinnert.

Bei der Tastatur handelt es sich um Dells bewährtes Standard-Keyboard mit den typischen Vor- und Nachteilen. Der etwas höhere Widerstand und die exakten Druckpunkte überzeugen, auch wenn sich dabei ein leicht hölzernes Gefühl einschleicht. Die Tasten sitzen angenehm fest, dafür klappern die größeren Vertreter beim Tippen etwas auffälliger als bei manch anderem Notebook.

Hell und spiegelfrei

Mit der förmlich erschlagenden Leuchtkraft des "Taff-Books" ATG kann das D531-Display zwar nicht Schritt halten, dennoch stimmt die angenehme hohe Helligkeit. Allerdings geht sie mit recht geringen Blickwinkeln einher, die den Kontrast bei senkrechten Einsichten schnell schwinden lassen. Von den Seiten betrachtet entspricht die diesbezügliche Toleranz dem gängigen Mittelmaß. Durch die matte Oberfläche werden starke Lichtquellen zwar immer noch reflektiert, aber deutlich maßvoller als bei der hochglänzenden "Schminkspiegel"-Fraktion, die ebenfalls im Online-Konfigurator bereitsteht.

Dell Latitude D531 im Test

  • Dell Latitude D531 im Test
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Die Farbdarstellung zählt nicht zu den Stärken, zumal Buntes von sichtbarer Mattheit geschlagen ist. Außerdem schwächelt die Homogenität in den Außenbereichen und lässt das Bild dort etwas dunkler erscheinen. Schwarz und Weiß wird akzeptabel bis gut dargestellt, doch bei Ersterem trübt ein heller ausgeleuchteter Streifen am unteren Rand die Vorstellung. Bei Grautönen stuft das Display nur unregelmäßig ab und lässt sehr dunkle Werte gerne ins Schwarze abdriften.

Ordentliche Laufzeit

Eine Laufzeit von glatten drei Stunden im unausgelasteten Normalbetrieb ist nicht gerade viel, aber auch nicht zu wenig. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, gegen einen vertretbaren Aufpreis einen leistungsstärkeren Akku zu ordern und/oder für etwas mehr den DVD-Brenner durch eine weitere Stromversorgung zu ersetzen. Allerdings muss dabei gleichzeitig eine spürbare Gewichtserhöhung in Kauf genommen werden.

Auffällig nach längerem Benchmark-Betrieb ist der übermäßig hohe Lärmpegel des Lüfters, der den Ohren empfindlich zusetzt. Dafür blieb die Geräuschentwicklung bei einem mehrstündigen Stresstest mit "Prime95", der beide Prozessorkerne konstant zur Hälfte auslastet, trotz hörbaren Rauschens auf einem durchaus vertretbaren Niveau. Im Leerlauf lässt sich der Lüfter hingegen meist gar nicht hören, dreht nach einigen Minuten Zurückhaltung aber immer wieder für ein paar Sekunden auf.


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