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Dell Latitude D531 im Test: Notebook-Nutztier
Mobile Mittelklasse mit guter Ausstattung

von Benjamin Schnitzler Uhr veröffentlicht

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Auch als Privatkunde kann es sich durchaus lohnen, einen Blick in die Business-Abteilung von Dell zu werfen. Dort steht ab heute das preisgünstige Latitude D531, das bei gleicher Bildgröße erheblich leichter und weniger klobig ausfällt als die beliebten Inspiron-Modelle. Dank Dual-Core-Prozessor kommt die Leistung dabei trotzdem nicht zu kurz. Lesen Sie in einem der ersten Tests, wie sich das Latitude D531 in der Praxis schlägt.

Auch als Privatkunde kann es sich durchaus lohnen, einen Blick in die Business-Abteilung von Dell zu werfen. Dort steht ab heute das preiswerte Latitude D531, das bei gleicher Bildgröße erheblich leichter und weniger klobig ausfällt als die beliebten Inspiron-Modelle. Dank Dual-Core-Prozessor kommt die Leistung dabei trotzdem nicht zu kurz. Lesen Sie in einem der ersten Tests, wie sich das Latitude D531 in der Praxis schlägt.

Rein subjektiv erscheint die Verarbeitung des kompakten 15,4-Zoll-Notebooks etwas wertiger als bei den Privatgeschwistern der Inspiron-Serie. Auf edel anmutende Alu-Applikationen oder schmutzanfällige Hochglanzlackierung verzichtet es gänzlich, dafür machen die verwendeten Materialien einen überaus robusten Eindruck. Mit seiner eher biederen Mischung aus dunklem Anthrazit und glitzerndem Grau wirkt es nicht unbedingt aufregender als das vergleichbare Inspiron 1501, aber immerhin anders. Doch bei einem potenziellen Arbeitsstier zählen schließlich andere Qualitäten.

Dell Latitude D531 im TestInhalt

Fast alles serienmäßig

Schreibtischtäter statt Spieler

Hell und spiegelfrei

Ordentliche Laufzeit

Fazit

Alle Daten auf einen Blick

Fast alles serienmäßig

Auf den ersten Blick gefällt vor allem die umfangreiche Ausstattung des vorliegenden Testkandidaten: Wireless LAN, FireWire, ein Monitor-Anschluss und vier USB-Ports gehören zwar zum üblichen Standard, dafür sind Gigabit-Netzwerk, Bluetooth, TV-Ausgang und der einfach einsteckbare Zweitakku alles andere als selbstverständlich. Mit dem vorinstallierten Windows XP haben der AMD Turion 64 X2 mit zwei Prozessorkernen und ein Gigabyte Arbeitsspeicher geradezu spielerisch leichtes Spiel.

Besonderes Augenmerk verdient der DVD-Brenner in der rechten Gehäusehälfte, der sich binnen Sekunden mit ein paar simplen Handgriffen herausnehmen lässt, um Platz für den optionalen Zusatzakku zu schaffen. Auf der gegenüberliegenden Seite steht ein PCMCIA-Steckplatz für zusätzliche Erweiterungskarten bereit. Wie das widerstandsfähige Outdoor-Notebook Latitude ATG besitzt das D531 einen eingebauten Sensor, der die Bildschirmhelligkeit abhängig von den Lichtverhältnissen regelt und Stromsparen hilft, seinen Dienst beim Testgerät aber leider verweigerte.

Bei gleicher Bildgröße bleibt das Latitude D531 deutlichleichter als die hauseigene Inspiron-Konkurrenz.

Schreibtischtäter statt Spieler

Da die Spieleleistung ohnehin bloß für ältere und grafisch weniger aufwändige Titel reicht, darf die integrierte Grafik ruhigen Gewissens mit der Minimaleinstellung von 32 Megabyte Vorlieb nehmen. Auf diese Weise muss die Kapazität des für potenzielle Schreibtischtäter viel wichtigeren Arbeitsspeichers nicht unnötig leiden. Geschwindigkeitsprobleme bei Office-Software, Internetsurfen und anderen Standardprogrammen sind dem AMD-Prozessor weitestgehend fremd, hier bleiben noch Reserven für anspruchsvollere Tätigkeiten.

Dell Latitude D531 im Test

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Mit seiner eher biederen Mischung aus dunklem Anthrazit und glitzerndem Grau wirkt es nicht unbedingt aufregender als das vergleichbare Inspiron 1501, aber immerhin anders. Doch bei einem potenziellen Arbeitsstier zählen schließlich andere Qualitäten.

Zum effizienten Büro-Einsatz passen auch die Eingabegeräte des D531. So hinterlassen die Touchpad-Tasten einen bedeutend kompetenteren Eindruck als bei der hauseigenen Inspiron-Konkurrenz, was allerdings kein großes Kunststück darstellt. Sie liegen gut in den Fingern und punkten mit einer knackigen Reaktion. Die Rückmeldung ist gut, aber nicht perfekt, denn dafür sind Anschlagsstrecken eine Spur zu lang geraten. Wenig Grund zum Meckern liefert die zugleich schnelle und präzise Fingerfläche, obwohl sie ein wenig an das Kratzen feinen Schmirgelpapiers erinnert.

Bei der Tastatur handelt es sich um Dells bewährtes Standard-Keyboard mit den typischen Vor- und Nachteilen. Der etwas höhere Widerstand und die exakten Druckpunkte überzeugen, auch wenn sich dabei ein leicht hölzernes Gefühl einschleicht. Die Tasten sitzen angenehm fest, dafür klappern die größeren Vertreter beim Tippen etwas auffälliger als bei manch anderem Notebook.

Hell und spiegelfrei

Mit der förmlich erschlagenden Leuchtkraft des "Taff-Books" ATG kann das D531-Display zwar nicht Schritt halten, dennoch stimmt die angenehme hohe Helligkeit. Allerdings geht sie mit recht geringen Blickwinkeln einher, die den Kontrast bei senkrechten Einsichten schnell schwinden lassen. Von den Seiten betrachtet entspricht die diesbezügliche Toleranz dem gängigen Mittelmaß. Durch die matte Oberfläche werden starke Lichtquellen zwar immer noch reflektiert, aber deutlich maßvoller als bei der hochglänzenden "Schminkspiegel"-Fraktion, die ebenfalls im Online-Konfigurator bereitsteht.

Dell Latitude D531 im Test

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Mit seiner eher biederen Mischung aus dunklem Anthrazit und glitzerndem Grau wirkt es nicht unbedingt aufregender als das vergleichbare Inspiron 1501, aber immerhin anders. Doch bei einem potenziellen Arbeitsstier zählen schließlich andere Qualitäten.

Die Farbdarstellung zählt nicht zu den Stärken, zumal Buntes von sichtbarer Mattheit geschlagen ist. Außerdem schwächelt die Homogenität in den Außenbereichen und lässt das Bild dort etwas dunkler erscheinen. Schwarz und Weiß wird akzeptabel bis gut dargestellt, doch bei Ersterem trübt ein heller ausgeleuchteter Streifen am unteren Rand die Vorstellung. Bei Grautönen stuft das Display nur unregelmäßig ab und lässt sehr dunkle Werte gerne ins Schwarze abdriften.

Ordentliche Laufzeit

Eine Laufzeit von glatten drei Stunden im unausgelasteten Normalbetrieb ist nicht gerade viel, aber auch nicht zu wenig. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, gegen einen vertretbaren Aufpreis einen leistungsstärkeren Akku zu ordern und/oder für etwas mehr den DVD-Brenner durch eine weitere Stromversorgung zu ersetzen. Allerdings muss dabei gleichzeitig eine spürbare Gewichtserhöhung in Kauf genommen werden.

Auffällig nach längerem Benchmark-Betrieb ist der übermäßig hohe Lärmpegel des Lüfters, der den Ohren empfindlich zusetzt. Dafür blieb die Geräuschentwicklung bei einem mehrstündigen Stresstest mit "Prime95", der beide Prozessorkerne konstant zur Hälfte auslastet, trotz hörbaren Rauschens auf einem durchaus vertretbaren Niveau. Im Leerlauf lässt sich der Lüfter hingegen meist gar nicht hören, dreht nach einigen Minuten Zurückhaltung aber immer wieder für ein paar Sekunden auf.

Fazit

Das Dell Latitude D531 ist ideal für diejenigen, die ihre audiovisuelle Berieselung ohnehin über die Unterhaltungselektronik im Wohnzimmer oder einen ausgewachsenen PC laufen lassen. Denn als vielseitig verwendbares Arbeitstier fühlt es sich immer noch am wohlsten. Neben der Leistung kann sich auch das angenehm helle Display sehen lassen, dass zwar ohne störende Schminkspiegel-Allüren auskommt, aber kräftigere Farben vertragen könnten.

Alle Daten auf einen Blick

Kommentare zu diesem Artikel

Auch als Privatkunde kann es sich durchaus lohnen, einen Blick in die Business-Abteilung von Dell zu werfen. Dort steht ab heute das preisgünstige Latitude D531, das bei gleicher Bildgröße erheblich leichter und weniger klobig ausfällt als die beliebten Inspiron-Modelle. Dank Dual-Core-Prozessor kommt die Leistung dabei trotzdem nicht zu kurz. Lesen Sie in einem der ersten Tests, wie sich das Latitude D531 in der Praxis schlägt.

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  • Harwin schrieb Uhr
    AW: Dell Latitude D531 im Test: Notebook-Nutztier

    Hallo! Hier zu finden (Fn F2)
  • Gerda Gerhart schrieb Uhr
    AW: Dell Latitude D531 im Test: Notebook-Nutztier

    Wie aktiviere ich Wlan? benötige die Tastenkombination! Danke

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Dell Latitude D531 im Test: Notebook-Nutztier
Auch als Privatkunde kann es sich durchaus lohnen, einen Blick in die Business-Abteilung von Dell zu werfen. Dort steht ab heute das preisgünstige Latitude D531, das bei gleicher Bildgröße erheblich leichter und weniger klobig ausfällt als die beliebten Inspiron-Modelle. Dank Dual-Core-Prozessor kommt die Leistung dabei trotzdem nicht zu kurz. Lesen Sie in einem der ersten Tests, wie sich das Latitude D531 in der Praxis schlägt.
http://www.netzwelt.de/news/75539-dell-latitude-d531-test-notebook-nutztier.html
2007-05-10 17:05:00
http://img.netzwelt.de/dw120_dh90_sw0_sh0_sx0_sy0_sr4x3_nu0/article/dell_latitude_d531_test_intext1_1178710993.jpg
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