Ratgeber: Empfang und Reichweite von WLAN-Routern verbessern
Funk-Tuning mit Augenmaß
Um zu prüfen, auf welchen Kanälen beziehungsweise Frequenzen die in Ihrer Umgebung funkenden WLANs arbeiten, können Sie zum Beispiel das kostenlose Testprogramm NetStumbler einsetzen. Auf einem Notebook installiert, scannt es die Umgebung und zeigt Ihnen dann alle WLANs, deren Kanalnummer und Feldstärke an. Das Programm hilft auch bei der Optimierung von Antennen- beziehungsweise Basis-Standorten.
Zur Steigerung der Reichweite werden Spezial-Antennen mit Verstärkung oder Richtwirkung angeboten. Der jüngste WLAN-Standard 802.11n setzt gar auf Mehrwege-Empfang und gezielte Richtwirkung der Antennen. Doch eine höhere Sendeleistung ist trotzdem nicht immer die beste Lösung.
Ein zu diesem Thema beliebter Vergleich verdeutlicht die Situation: Wenn es in Ihrem Garten nachts zu dunkel ist, können Sie die 100-Watt-Lampe in Ihrem Wohnzimmer natürlich durch 1000 Watt ersetzen und werden so im Garten eine kleine Verbesserung erzielen. Viel sinnvoller wäre es aber natürlich, draußen eine zusätzliche Lampe aufzustellen - zumal dafür dann eine viel geringere Lichtstärke ausreicht.

Spezielle Verstärkerantennen können die WLAN-Reichweite erhöhen - sie sind aber nicht immer die optimale Lösung für Funkprobleme.
Übertragen auf die WLAN-Funktechnik bedeutet dies: Setzen Sie WLAN-Repeater beziehungsweise zusätzliche Basisstationen ein, die das Verfahren "WDS" (Wireless Distribution System) unterstützen. Diese "Brücken-Schaltung" können Sie in modernen WLAN-Basistationen aktivieren. Oder verbinden Sie mehrere WLAN-Access-Points mit einem Netzwerkkabel. Dazu eignet sich zum Beispiel auch Powerline, also die Heimnetzwerk-Verbindung übers heimische Stromnetz.

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Falls die Router-Hersteller wirklich die O-H-Resonanzfrequenz nutzen (wie eine Mikrowelle), ist das doch reine Dummheit. Diese Resonanzen haben doch eine sehr enge Bandbreite – schon knapp daneben ginge es doch viel...
Zitat: Das von WLAN, Bluetooth und anderen Funkstandards genutzte "unregulierte Frequenzband" um 2,4 Gigahertz wurde bei allen Frequenz-Vergabeverfahren ausgespart, weil es sich eigentlich für...