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Ratgeber: Empfang und Reichweite von WLAN-Routern verbessern Tipps und Tricks für eine kurze Leitung

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Typische WLAN-Killer: Pflanzen, Mikrowelle, Beton

Aus diesem Grund arbeiten auch Mikrowellenherde auf dieser Frequenz und können andere 2,4-Gigahertz-Signale stören. Ebenso lässt sich so erklären, warum Pflanzen sehr effektive WLAN-Blocker sind - nämlich wegen des in ihnen enthaltenen Wasseranteils. Und aus demselben Grund können sogar Regen und Schnee die WLAN-Reichweite reduzieren.

Beton- oder Ziegelwände mit hohem Feuchtigkeitsanteil stören WLAN stärker als trockene Baumaterialien wie Gips oder Schaumstoff. Bei Holz und anderen Materialien hängt ihr Abschirmungsverhalten davon ab, wie hoch ihr Wasseranteil ist. Aber auch Metall und Stahl sind für WLAN-Funkwellen ungünstig, weil sie elektromagnetische Wellen blockieren. Und sogar Glasflächen beeinflussen die Signale, weil sie die Funkwellen zum Teil reflektieren.

Stellen Sie die WLAN-Basis in der Mitte des Versorgungsbereichs und fernab von Pflanzen, feuchten Baumaterialien, Wasserleitungen, Stahlbeton, Metallmöbeln und ähnlichen WLAN-Störern auf.

Diese Faktoren sollten Sie bei der Standortwahl für Ihre WLAN-Basisstation berücksichtigen. Grundsätzlich sollte die Basisstation zentral in der Mitte des Versorgungsbereichs stehen und nicht durch die gerade genannten WLAN-Störer abgeschattet werden. Üblicherweise strahlen WLAN-Antennen in die Breite aus. Sollen sich die Signale - etwa in einem mehrstöckigen Einfamilienhaus – eher in die Höhe ausbreiten, kann es sich lohnen, die Antennen um 90 Grad zu drehen beziehungsweise die Basisstation auf die Seite zu legen.

Die meisten WLAN-Basisstationen stellen 13 Kanäle von Nummer 1 bis Nummer 13 zur Wahl. Für den US-Markt entwickelte Geräte unterstützen möglicherweise nur 11 Kanäle, weil WLAN-Kanal Nummer 12 und 13 außerhalb des dort freigegebenen Frequenzbereichs liegen. Geräte für den japanischen Markt bieten möglicherweise noch einen Kanal Nummer 14 an - dieser darf aber wiederum in Deutschland nicht genutzt werden.

Insbesondere in Innenstadtbereichen oder größeren Wohnhäusern kommt es nun vor, dass viele Nachbarn eigene WLANs betreiben, die sich mit Ihrem eigenen teilweise überdecken. Oder Sie wollen aus bestimmten Gründen zwei unterschiedliche Funknetze in Ihrem Haus einrichten. In solchen Fällen sollte man vermeiden, dass sich physikalisch überlappende WLAN-Netze dieselbe Trägerfrequenz, sprich: denselben Kanal, teilen.

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6 Kommentare

  • Black_RF schrieb Uhr
    Zu den Verstärkerantennen: es gibt keine Verstärkerantennen!!! Es gibt nur Richtantennen, die das Funksignal in eine Richtung bündeln und damit in einem bestimmten Bereich eine höhere Feldstärke erzielen. In andere Richtungen wird der Empfang dafür deutlich schlechter. Ein gutes Beispiel sind Stabantennen mit 8 dBi. Rundum ist der Empfang immer gleich gut, wenn man aber mehr als 8° nach oben/unten abweicht, dann nimmt das Signal stark ab. Außerdem ist die zulässige effektive Sendeleistung (incl. Antennengewinn) beschränkt, bei 2.4 GHz werden die erlaubten 100mW auch schon ohne Richtantenne erreicht. Wer das überschreitet, handelt illegal und muss - wenn sich jemand beschwert - mit einer Geldstrafe rechnen.
  • Bachsau schrieb Uhr
    AW: Ratgeber: Empfang und Reichweite von WLAN-Routern verbessern

    WDS ist unsicher und gefährtlich. Repeater funktionieren darüber hinaus auch ohne WDS sehr gut.
  • L.Gerlach schrieb Uhr
    AW: Ratgeber: Empfang und Reichweite von WLAN-Routern verbessern

    Damit ist in erster Linie gemeint: "Stell deinen Router nicht in den Keller, wenn du auf dem Dachboden Empfang haben möchtest." Die Mitte des Versorgungsbereichs ist dabei eher ein Anhaltspunkt. Eine Art Optimum.
  • Yapyap schrieb Uhr
    AW: Ratgeber: Empfang und Reichweite von WLAN-Routern verbessern

    "Stellen Sie die WLAN-Basis in der Mitte des Versorgungsbereichs und fernab von Pflanzen, feuchten Baumaterialien, Wasserleitungen, Stahlbeton, Metallmöbeln und ähnlichen WLAN-Störern auf." Ich kann diesen verschissenen Rat nicht mehr hören. Darüber ist dann auch noch das Bild einer Fritzbox abgebildet, wo nicht ein einziges Kabel angeschlossen ist. Wenn ich ein solches Gerät hätte, das weder Strom noch sonst irgendetwas braucht, würde ich meine Fritzbox auch "in der Mitte des Versorgungsbereichs" aufstellen. Realitätsferne Schreiberlinge!
  • ait schrieb Uhr
    AW: Ratgeber: Empfang und Reichweite von WLAN-Routern verbessern

    Falls die Router-Hersteller wirklich die O-H-Resonanzfrequenz nutzen (wie eine Mikrowelle), ist das doch reine Dummheit. Diese Resonanzen haben doch eine sehr enge Bandbreite – schon knapp daneben ginge es doch viel besser.

    ---------- Doppelpost zusammengeführt ----------

    Nein, das hat erstmal NICHTS mit der Resonanzfrequenz von Wasser zu tun, die liegt um einen Faktor 10 höher. Siehe z.B. hier: wer-weiss-was.de/theme50/article3050651.html Hallo Moimoi: Ja - hab Deinen Eintrag erst später gesehen. - Nur: Wieso stören dann Pflanzen?
  • moimoi schrieb Uhr
    AW: Ratgeber: Empfang und Reichweite von WLAN-Routern verbessern

    Das von WLAN, Bluetooth und anderen Funkstandards genutzte "unregulierte Frequenzband" um 2,4 Gigahertz wurde bei allen Frequenz-Vergabeverfahren ausgespart, weil es sich eigentlich für Funkübertragungen nur sehr schlecht eignet. 2,4 Gigahertz ist nämlich die Resonanzfrequenz von Wasser. Nein, das hat erstmal NICHTS mit der Resonanzfrequenz von Wasser zu tun, die liegt um einen Faktor 10 höher. Siehe z.B. hier: wer-weiss-was.de/theme50/article3050651.html

Darüber lacht die Netzwelt

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Hannes Rügheimer
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