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05.05.2007
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Tipps und Tricks für eine kurze Leitung

Ratgeber: Empfang und Reichweite von WLAN-Routern verbessern

Hannes Rügheimer

Ratgeber: Empfang und Reichweite von WLAN-Routern verbessern

Drahtlose Netzwerke oder auf Englisch "Wireless LANs" (kurz WLANs) versprechen komfortablen Datenaustausch und Internet-Zugriff für Notebook oder Media Center im Wohnzimmer, ohne dass man aufwändig Kabel verlegen müsste. Doch nicht immer klappt das so problemlos, wie es die Hersteller versprechen und die Anwender erwarten.

Dann bricht die Datenrate massiv ein, die Reichweite ist geringer als gedacht - oder es kommt schlicht gar keine Verbindung zustande. Will das Funknetz nicht so, wie Sie wollen, sind häufig die physikalischen Eigenschaften elektromagnetischer Wellen oder von Baumaterialien die Ursache. Auf den folgenden Seiten zeigt Ihnen netzwelt, wie Sie die häufigsten Probleme mit Wireless LANs in den Griff bekommen.

WLan Nutzung Werbung

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Nicht immer ist bei der WLAN-Nutzung so eitel Sonnenschein wie auf den Werbebildern der Hersteller.


Das kennt wohl jeder WLAN-Nutzer: Am gewünschten Ort ist das Funksignal nicht oder nur mit zu geringer Feldstärke zu empfangen. Gemeinerweise verhalten sich die Funkwellen oft sehr launisch. Dann klappt der Empfang mal, ein anderes Mal klappt er wieder nicht.

Die Funksignale von drahtlosen Netzwerken sind sehr empfindlich gegen Abschirmungen, inbesondere durch Wasserleitungen und Pflanzen, aber auch bestimmte Baumaterialien. Das hat einen physikalisch leicht nachvollziehbaren Grund: Das von WLAN, Bluetooth und anderen Funkstandards genutzte "unregulierte Frequenzband" um 2,4 Gigahertz wurde bei allen Frequenz-Vergabeverfahren ausgespart, weil es sich eigentlich für Funkübertragungen nur sehr schlecht eignet. 2,4 Gigahertz ist nämlich die Resonanzfrequenz von Wasser.

Typische WLAN-Killer: Pflanzen, Mikrowelle, Beton

Aus diesem Grund arbeiten auch Mikrowellenherde auf dieser Frequenz und können andere 2,4-Gigahertz-Signale stören. Ebenso lässt sich so erklären, warum Pflanzen sehr effektive WLAN-Blocker sind - nämlich wegen des in ihnen enthaltenen Wasseranteils. Und aus demselben Grund können sogar Regen und Schnee die WLAN-Reichweite reduzieren.

Beton- oder Ziegelwände mit hohem Feuchtigkeitsanteil stören WLAN stärker als trockene Baumaterialien wie Gips oder Schaumstoff. Bei Holz und anderen Materialien hängt ihr Abschirmungsverhalten davon ab, wie hoch ihr Wasseranteil ist. Aber auch Metall und Stahl sind für WLAN-Funkwellen ungünstig, weil sie elektromagnetische Wellen blockieren. Und sogar Glasflächen beeinflussen die Signale, weil sie die Funkwellen zum Teil reflektieren.

WLAN-Router

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Stellen Sie die WLAN-Basis in der Mitte des Versorgungsbereichs und fernab von Pflanzen, feuchten Baumaterialien, Wasserleitungen, Stahlbeton, Metallmöbeln und ähnlichen WLAN-Störern auf.


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