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Besonders edel: Nokia 8800 Sirocco Edition im Test
Handy
Die Ausstattug des Triband-Handys bewegt sich auf hohem Niveau und ist klar auf die Zielgruppe der designverliebten Anzugträger zugeschnitten. Auf grundlegende Office-Anwendungen wie ein Kalender, Aufgabenliste und Notizen muss daher niemand verzichten. Wenngleich das 8800 kein Smartphone ersetzt, kann es zumindest formal mit größeren Konkurrenten mithalten. In der Praxis beschränken aber der kleine Bildschirm und die für diesen Zweck kaum ausreichende Tastatur allzu ambitionierte Geschäfts-Gedanken.
Auch auf die für den Geschäftsreisenden so wichtigen Funkstandards wie WLAN oder UMTS muss verzichtet werden. Immerhin stehen aber GPRS und EDGE zur Verfügung. Größere Datenpakete wandern auf diese Art und Weise aber nur sehr träge aus dem Äther auf den XHTML-Browser des Mobiltelefones. Zubehör, wie das im Lieferumfang enthaltene Headset, werden via Bluetooth gekoppelt.
Ausstattung: Was es kann und was es können sollte
Auch den Datenabgleich mit dem Rechner übernimmt der Kurzstreckenfunk. Intern stehen einhundert Megabyte an Speicher zur Verfügung. Leider gibt es keine Möglichkeit, diesen weiter auszubauen, etwa durch eine Speicherkarte. In der Praxis ist dies durchaus tragbar, da die meisten Nutzer das 8800 nicht als Multimedia-Maschine ansehen werden. Dafür gibt es andere Modelle, auch aus gleichem Hause.
Natürlich unterhält auch unser Testmodell seinen Besitzer mit Hilfe des integrierten Medienplayers oder UKW-Radios. Letzteres macht durch durchwachsene Empfangsleistungen negativ auf sich aufmerksam. In Verbindung mit dem kräftigen Lautsprecher bietet es aber durchaus einen Zusatznutzen. Für den Empfang ist ein kabelgebundenes Mono-Headset (im Lieferumfang enthalten) oder ein anderer Kopfhörer mit 2,5-Millimeter-Anschluss erforderlich. Standard-Ohrstöpsel passen also nicht ohne Adapter.
Multimedia: Wie es klingt, singt und sieht
Der MP3-Player ist gut ausgestattet, unterstützt an populären Musikformaten jedoch ausschließlich MP3. Es können Wiedergabelisten angelegt werden und ein klanglicher Feinschliff ist über verschiedene Equalizer-Presets möglich. Als vollwertiger Ersatz für das Musik-Equipment kann die Sirocco-Edition aber nicht angesehen werden. Nicht nur der höchstens durchschnittliche Klang und der unübliche Kopfhöreranschluss, sondern vor allem die begrenzte Speicherkapazität stehen hier im Wege.
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