Besonders edel: Nokia 8800 Sirocco Edition im Test

Reich beschenkt: Was noch im Karton liegt

Die verwendeten Materialien und die Verarbeitung liegen auf derart hohem Niveau, dass der happige Preis gerechtfertigt scheint. Zumal ein Blick in den Karton umfangreiches Zubehör entdecken lässt. An erster Stelle ist hier das Bluetooth-Headset zu nennen, welches farblich perfekt auf das 8800 abgestimmt ist und drahtlos die Verbindung zum Edel-Handy herstellt.

Die nur 13 Gramm schwere Freisprecheinrichtung wird durch einen Bügel am Ohr befestigt. Dieser ist auch zwingend notwendig, denn der Ohrstöpsel lässt sich nicht sonderlich gut anbringen. Mit Hilfe des flexiblen, gummierten Bügels findet das Headset aber auch dauerhaft einen bequemen Halt.

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Einmal gekoppelt, kann bequem und sicher telefoniert werden. Die Sprachqualität ist auf beiden Seiten zufriedenstellend. Praktisch - Strom bezieht das Headset aus einem internen Akku, welcher durch das Ladegerät des 8800 mit frischem Saft versorgt wird. Leider ist er nicht austauschbar.

Nokia 8800 Sirocco Edition

Im Lieferumfang enthalten: Die schicke Ladestation versorgt gleichzeitig auch den Zweitakku mit Strom.

Als weiteren Bonus legt Nokia eine optisch ansprechende Ladestation in Sirocco-Vereinsfarben mit ins Paket. Überraschung: Auf der Rückseite besteht keine Möglichkeit zum Anschluss eines PC-Datenkabels. Generell erfolgt der Abgleich zwischen Handy und Rechner über die drahtlose Bluetooth-Verbindung.

Kleine Katastrophe: Was an den Tasten stört

Dafür kann ein zweiter Lithium-Ionen-Akku ebenfalls Platz in der Ladeschale nehmen. Und dieser Zweitakku gehört auch gleich mit zum Lieferumfang. Mobiltelefon und Zweitakku lassen sich gleichzeitig mir Strom versorgen, wenn es auf große Reise gehen soll. Die maximale Stand-By-Zeit kann auf diese Art von maximal 240 Stunden auf das Doppelte angehoben werden. Auch die Sprechzeit lässt sich somit von knapp drei auf sechs Stunden verdoppeln. Neben diesen Bonbons spendiert Nokia noch ein Putztuch aus Veloursmaterial, eine Schutztasche aus Kunstleder, Software sowie ein Netzteil.

Beim ersten Einschalten wird zwangsweise auch der Erstkontakt zur Tastatur hergestellt. Die einzelnen Drücker des Zahlenblockes sind gut ertastbar und weisen einen ordentlichen Druckpunkt auf. Allerdings stößt der eingebende Daumen schnell an die untere Begrenzung des Gehäuses, was öfters zu unbeabsichtigtem Fehleingaben führt.

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