Z wie ziemlich schnell
Im Test: Casio Exilim Z700
Was ist flach, bietet ein großes Display auf der Rückseite und steckt im Metallgehäuse? Fans der Exilim-Digitalkameraserie von Casio horchen bereits auf, denn das sind einige der Markenzeichen einer echten Exilim. Dazu sieben Megapixel Auflösung, schickes Design, ein bunter Blumenstrauß Motivprogramme und fertig ist die Casio EX Z700. Warum sich die flache Casio besonders für den schmalen Geldbeutel lohnt, zeigt die 200-Euro-Kamera im netzwelt-Test.
Inhaltsverzeichnis
- 1Erster Eindruck und Design
- 2Technik
- 3Einstellungen
- 4Fotografieren
- 5Fazit
- 6Testbilder
Erster Eindruck und Design
Casio versucht Exilim-Kameras stets so flach wie möglich zu konstruieren. Das beschreibt der Name der Kamera, der eine Zusammensetzung aus "extra" und "slim", zu deutsch "besonders flach", darstellt. Die EX-Z700 ist tatsächlich sehr schmal und misst gerade einmal 20 Millimeter in der Gehäusetiefe. Das Z im Namen beschreibt die Zugehörigkeit zur Zoom-Kameraserie von Casio und deutet auf das dreifache optische Zoom der Digitalkamera hin.
Das Design ist mit viel Glanz und Metall auf edel getrimmt und hinterlässt einen durchweg positiven Eindruck. Die Verarbeitung der Kamera ist hochwertig, einzig die Akkufachabdeckung scheint aus sehr leichtem Kunststoff gefertigt und macht nicht den stabilsten Eindruck. Schnell fällt auf, dass die glatte Oberfläche ein Magnet für Fingerabdrücke ist, was ein Mikrofasertuch aber wirksam zu bekämpfen weiß. Auf der Rückseite beherrscht das 2,7 Zoll große Display das Geschehen und lässt dennoch genug Platz für die wenigen Bedienelemente.
Casio EX Z700
Wiedergabe oder Aufnahme, zwei Tasten regeln die Betriebsmodi der Z700. Die BS-Taste öffnet das Bestshot-Menü, das mit zahlreichen Motivprogrammen aufwarten kann.
Vorne hui, hinten auch hui: Mit 2,7 Zoll Bildschirmdiagonale ist das Display ein echter Hingucker, durch die geringe Auflösung aber ein wenig detailarm.
Der mächtige Lithium-Ionen-Akku liefert satte 460 Bilder Laufzeit. SD-Karten decken den Speicherbedarf der Casio.
Die Ladestation besorgt den Kontakt mit Fernsehn und Computer und lädt dabei den Akku der Kamera.
Die Zoomwippe befiehlt den Zoom durch sechs Einstellstufen. Ein paar mehr Stufen hätten das Zoomgefühl etwas stufenloser gestaltet.
Der Vier-Wege-Controller ist angenehm zu bedienen und lässt den Nutzer flott durch die Menüs navigieren.
Ein dreifach optisches Zoom bringt entfernte Motive schnell näher heran. Bei Betrieb fährt es etwa zwei Zentimeter aus dem Gehäuse aus.
Technik
Ein Blick auf die nackten Daten weist die Z700 als echtes Marathontalent aus : Rund 460 Aufnahmen sind laut Casio mit nur einer Akkuladung zu realisieren. Das ist ein Wert, von dem andere Kameramodelle selbst nach einmaligem Nachladen noch träumen. Der Lithium-Ionen-Akku wird Casio-typisch in einer Lade-Station mit neuer Energie versorgt. Diese Docking-Station regelt auch den Datenverkehr mit Fernseher und Computer und lässt die Kamera schick auf dem Schreibtisch Platz nehmen.
Das Dreifachzoom bietet mit 38 bis 114 Millimetern Brennweite eine leichte Vergrößerung entfernter Motive. Die Lichtstärke von 2,7 bis 5,2 sorgt für hohe Lichtausbeute im Weitwinkelbereich. Das ist gut für Fotos auf Partys oder Umgebungen, die nicht viel Licht zu bieten haben. Negativ fällt die Naheinstellgrenze von nur 15 Zentimetern ins Auge. Von einer wirklichen Makrotauglichkeit kann hier nicht mehr die Rede sein, da Konkurrenzmodelle fünf Zentimeter und weniger liefern können.
Je kleiner die Naheinstellgrenze, desto stärker ist die resultierende Vergrößerung im Foto, Kleines kann so also sehr groß dargestellt werden. Die Fotos mit einer maximalen Auflösung von 7,2 Megapixeln werden auf SD- oder auch auf SDHC-Speicherkarten aufgezeichnet, wenn der 8,3 Megabyte große interne Speicher voll ist. Dies ist bereits nach vier Aufnahmen in voller Auflösung der Fall und so erschließt sich der Sinn des internen Speichers nicht wirklich.
Die Casio Exilim Z700 stellt sich dem netzwelt-Test und versucht mit langer Akkulaufzeit, großem 2,7 Zoll Display und zahlreichen Motivprogrammen zu punkten.
2,7 Zoll Bildschirmdiagonale sorgen für angenehmes Verweilen im Wiedergabemodus und bei 153.600 Bildpunkten Displayauflösung, ist die Bildqualität noch als gut zu bezeichnen. Die ISO-Empfindlichkeit kann von ISO 50 bis ISO 400 frei gewählt werden. Die Kamera selbst hat Zugriff bis auf ISO 800, was sie vor allem im zuschaltbaren Casio Antishake DSP gebraucht. Diese Lösung für die Vermeidung von Verwacklungsunschärfe ist keine mechanische Stabilisierung, sondern sorgt durch eine kurzeitige Erhöhung der ISO-Empfindlichkeit für eine kürzere Verschlusszeit und somit für weniger Verwacklungsgefahr beim Fotografieren

vllt. ein kleiner erfahrungsbericht gefaellig: ich nutze die exilim pro ex-p 700, die ca. 1 1/2 jahre alt ist. 4 x dig. + 4 x opt., ebenfalls mit 7 megapixel ausgestattet. bisher konnte ich keine...