Was Sonys Neue kann
Playstation 3 im Test: Klassenprimus oder Hinterbänkler?
Gaming
Damit alle versorgt sind, stehen ein analoger Multi-AV-Ausgang und HDMI zur Auswahl, wenn es darum geht, den Fernseher zu verkabeln. Ein separater digitaler Audioausgang wartet ebenfalls auf seinen Einsatz. Konnektivität wird groß geschrieben: Die PS3 hat LAN, WLAN und Bluetooth. Der kleine Bruder, die noch nicht erhältliche Version mit 20 Gigabyte Festplatte, muss auf WLAN, Kartenleser und die Chromapplikationen verzichten. Die Festplatte ist jedoch vom Nutzer auswechselbar, da es sich um ein 2,5 Zoll großes Standardmodell handelt. Einer Aufrüstung steht hier also nichts im Wege. Dank der USB-2.0-Buchsen wird Standardhardware wie Tastaturen und Mäuse unterstützt.
Nichts für Fettfinger: berührungsempfindliche Taster
Der Befehlsgeber der PS3 erinnert äußerlich stark an den Vorgänger der zweiten Generation. Zwei analoge Sticks, das Steuerkreuz und die analogen Zeigefingertrigger sind Standard für Konsolencontroller. Zusätzlich hat das "Sixaxis" genannte Gamepad einen Bewegungssensor ähnlich der Wiimote. Leider wurde die Vibrationsfunktion wegrationalisiert. So fehlt das sprichwörtliche Kribbeln in den Fingerspitzen, das besonders bei Renn- oder Kampfspielen schmerzlich vermisst wird.
Die Verbindung zur Konsole kann per USB-Kabel oder wahlweise auch schnurlos über Bluetooth stattfinden. Der "PS"-Button richtet die Verbindung ein. Während des Spiels kann man damit auch zurück zum Hauptmenü gelangen oder die Controller neu anordnen. Wenn der interne Akku sein Leben aushaucht, kann er mittels der USB-Strippe wieder reanimiert werden.
Der Sixaxis liegt gut in der Hand, wirkt bei großen Pranken jedoch fast etwas klein und zierlich. Dies wird besonders durch das sehr geringe Gewicht unterstrichen. Die analogen Trigger für den Zeigefinger erwecken stets den Eindruck, dass der Spieler leicht von ihnen abrutschen könnte. Ansonsten macht der Sixaxis eine gute Figur und gibt dem Zocker das Gefühl, das Spielgeschehen gut zu kontrollieren.
Fünf Launchtitel gab es als Zugabe zu unserem Testexemplar. "F1 Championship Edition" lässt die Herzen der Formel 1-Fans höher schlagen. Anhänger kreischender Motoren kommen voll auf ihre Kosten. Die Steuerung ist simulationslastig ausgelegt, der Hobbypilot spürt die Reifentemperatur ebenso im Handling wie abgenutzte Pneus und das vom Tankinhalt bestimmte Gewicht des Rennboliden. Lediglich wenn die Fuhre ins Schleudern gerät, scheint der Realitätsgrad etwas zu sinken. Ansonsten ist F1 Championship Edition ein gelungenes Rennspiel, das mit netten Extras wie klassischen Formel1-Wagen vergangener Epochen aufwarten kann.
PS3: F1 Championship Edition
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Ebenso rasant, wenn auch weniger an der Realität angelehnt: "MotorStorm". Der Arcaderacer sorgt mit actiongeladenen Rennen durch schöne Prärie- und Schluchtenlandschaften für Kurzweil. Verschiedene Vehikel vom Motorrad bis zum Rallyetruck bringen Abwechslung. Spektakuläre Unfälle und fliegende Karrosserieteile sorgen für die nötige Action. Auf den Strecken sind meist mehrere Wege möglich, sodass auch hier keine Monotonie aufkommt. Kurz: rundum gelungene Benzinschlacht.
PS3: MotorStorm
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