Qual der Wahl in Frankreich

Internet & Netzwelt: Warteschlangen am Wahlcomputer

Warteschlangen am Wahlcomputer Statt den französischen Bürgern die Stimmabgabe zu erleichtern, bewirken die zur Präsidentschaftswahl eingesetzten Wahlmaschinen mitunter das genaue Gegenteil. Aufgrund langer Warteschlangen behielten manche ihre Stimme sogar lieber gleich für sich. Denn wegen Problemen mit dem technischen Umgang sowie dem Aufbau nahm der Urnengang bis zu eine Stunde Zeit in Anspruch.

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Zuvor waren die Gegner der elektronischen Wahlmaschinen vor Gericht gescheitert; sie fürchteten die Manipulierbarkeit der ursprünglich aufgestellten Geräte und Fehler bei der Stimmabgabe. Mittlerweile wurden diese jedoch durch amtlich zugelassene Maschinen ersetzt. Nach Angaben von AFP waren vornehmlich ältere Leute mit der Bedienung überfordert, was wiederum für erhebliche Verspätungen sorgte. Außerdem wurde der Wahlgang in Reims durch Probleme mit der Verkabelung hinausgezögert.

Besonders angesichts der regen Beteiligung unter den 44,5 Millionen Wahlberechtigten, von denen rund 1,5 Millionen elektronisch wählen mussten, dürfte die aktuelle "Qual der Wahl" neuen Diskussions-Zündstoff für die Kritiker liefern. In fast jedem Ort mit einer Wahlmaschine bildeten sich auch Protestbewegungen. Auch hierzulande wird der Einsatz von Wahlcomputern von Datenschützern angeprangert.

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