Mobile Navigationshilfen im Praxis-Einsatz
Stadt, Land, Fluss: Outdoor GPS-Geräte im Vergleichstest
Mobile Computing
Satelliten-Navigation ist längst nicht mehr nur für Autofahrer interessant. Egal, ob beim Trekking, Mountainbiking oder beim Kanufahren. Mit modernsten GPS-Geräten kann man sich auch im entlegensten Winkel der Erde nicht mehr verirren. Außerdem helfen sie mit geeigneter Zusatzsoftware dabei, auch mal neue Wege zu entdecken.
Netzwelt hat die besten Outdoor GPS-Geräte einem harten Praxistest unterzogen. Außerdem haben wir drei aktuelle Handys auf ihre Praxistauglichkeit als Navigationshilfe für Fußgänger und Sportler untersucht und zeigen, mit welcher Software das Navigieren und die Routenplanung noch mehr Spaß machen.
Inhalt
- GPS-Geräte: Garmin GPSmap 60CSx
- Magellan Crossover GPS
- Garmin eTrex Vista CX
- Magellan eXplorist 500
- Handy-Navigation: VPA compact GPS
- Sony Ericsson M600i Navicore
- Nokia N95
- Software: MagicMaps
- POI Finder
GPS-Geräte: Garmin GPSmap 60CSx
Das Gehäuse lässt sofort sehen, dass das GPSmap 60CSx für den rauen Einsatz bei Wind und Wetter gebaut wurde. Und dieser Eindruck täuscht nicht - das Gerät verträgt es auch, mal auf den Boden oder ins Wasser zu fallen. Dazu ist es komplett abgedichtet und stoßfest. Dafür, dass schon wenige Sekunden nach dem Einschalten eine Verbindung zu GPS-Satelliten aufgebaut wird, die selbst in engen Berg- (oder Häuser-) Schluchten und im Wald bestehen bleibt, sorgt der integrierte SIRF Star III Chip. Dank klarer Symbole und eindeutiger Tasten ist das Gerät einfach zu bedienen und auch im Sonnenlicht ist sein kontrastreiches Farbdisplay gut abzulesen.
Detaillierte topographische Landkarten - sowohl kostenpflichtige als auch kostenlose - gibt es für fast alle Länder der Welt. Sie können auf austauschbare microSD-Speicherkarten geladen und dann mit dem Gerät genutzt werden. Mit geeignetem Kartenmaterial wie dem City Navigator von Garmin für 150 Euro eignet es sich sogar als Navigationsgerät fürs Auto. Auf gesprochene Ansagen muss dabei aber verzichtet werden.
Das Gerät fungiert zudem als barometrischer Höhenmesser und als elektronischer Kompass. Für das so genannte Geocaching, eine moderne Form der Schatzsuche, gibt es einen eigenen Menüpunkt. Der Support von Garmin für seine Geräte ist ausgezeichnet, ständig wird die Firmware für die Geräte weiterentwickelt. Neue Versionen können einfach und kostenlos über eine Internet-Verbindung per USB auf das Gerät geladen werden.
Fazit: Ein sehr gutes GPS-Gerät zum stolzen Preis, das so gut wie keine Wünsche offen lässt.
Testergebnisse Outdoor-GPS
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Bislang musste man sich vor dem Kauf von Navigationsgeräten entscheiden, ob man diese im Auto oder eher zum Wandern oder Radfahren benutzen wollte. Damit macht Magellan mit einer neuen Gerätegattung nun Schluss. Mit dem Auto zum Hafen und von dort mit dem Boot auf eine einsame Insel zum Wandern. Das alles klappt mit dem spritzwassergeschützten Crossover GPS.
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benm
21.04.07 15:08
Interessanter Test, nur leider wurde nicht auf die Batterie/Akkulaufzeit eingegangen, was fürs Geotaggen interessant wäre.
Davon, dass die neuesten Geräte die Route als gpx Datei speichern können, kann man ausgehen, oder?
(braucht man für sämtliche Geotagging Programme, wie etwa GPicSync:
gpicsync - Google Code)
Bananenhaupt
23.04.07 09:43
Hi benm,
die Akkulaufzeit findest du in der Mediengallerie. Einfach ein Bild anklicken und auf den Text darunter achten.
Grüße
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