Mobile Navigationshilfen im Praxis-Einsatz
Stadt, Land, Fluss: Outdoor GPS-Geräte in der Praxis
Navigationsgeräte sind längst nicht mehr nur für Autofahrer interessant. Auf dem Fahrrad, beim Trekking, Kanufahren oder Skilanglauf - mit den hier vorgestellten GPS-Geräten können sich Outdoor-Liebhaber auch im entlegensten Winkel der Erde nicht mehr verirren. Auch bei der GPS-Schatzsuche Geocaching kommen die elektronischen Wegfinder zum Einsatz.
Inhaltsverzeichnis
- 1Vor dem Kauf Anforderungen überprüfen
- 2Marktführer Garmin
- 3Für das Fahrrad: Garmin Edge 605
- 4Fahrrad-Outdoor-Kombination: xplova G5
- 5Der Italiener: MyNav 600 Professional
- 6Für Einsteiger: Garmin eTrex Venture HC
- 7Der Robuste: Garmin GPSmap 60CSx
- 8Navigationsgeräte auf Schatzsuche
- 9Angekündigt: Magellan eXplorist GC
- 10Kartenmaterial: Mehr als nur Straßen
Vor dem Kauf Anforderungen überprüfen
"Beim Kauf eines Fahrrad- oder Outdoor-Navigationsgeräts sollte der Interessierte zu allererst prüfen, wie er das Gerät einsetzen möchte", sagt Fabian Simon, Mitarbeiter des Outdoor-Spezialisten Lauche & Maas. "Einige Geräte sind speziell auf das Fahrrad zugeschnitten, andere eignen sich wiederum auch zum Wandern. Neben der routing-fähigen Navigation übernimmt das Gerät auch die Funktion eines Tachometers."
Radfahrer stellen spezielle Anforderungen an ein Navigationssystem: Es sollte den Tacho vollkommen ersetzen und Karten mit für das Fahrrad geeignete Routen bereithalten. Eine passende Halterung sollte es für das Gerät geben, die robust genug ist, auch unebenen Untergrund zu meistern.
"Auf Wunsch können kabelgebunden oder drahtlos Herz- und Trittfrequenz überwacht werden. Der Käufer sollte sich außerdem vorher im Klaren sein, wieviel er investieren möchte. Die Preise der Outdoor-Navis liegen zwischen 70 und 400 Euro."
Marktführer Garmin
Bei Outdoor-Navigationsgeräten bietet derzeit Garmin eine besonders breite Angebotspalette. Das Unternehmen ist in diesem Bereich klarer Marktführer, andere Hersteller können kaum mit einer ähnlich breit gefächerten Produktpalette dagegenhalten. Der Konkurrent Magellan zog sich weitestgehend aus dem Outdoor-Bereich zurück und bietet nur noch eine Serie an. Zukünftig will der Hersteller aber sein Angebot wieder etwas ausweiten.
Speziell für das Fahrrad mit Routenplaner, Tacho- und Trainingsfunktion ist der Garmin Edge 605 konzipiert.
Daneben bieten nur wenige Hersteller eine Alternative. Der italienische Hersteller Giove verkauft in Deutschland mit dem Navigationsgerät MyNav 600 eine gute, dafür teure Lösung. Und auch Unternehmen, die sonst Geräte für das Auto produzieren, versuchen sich hin und wieder mit einer Outdoor- oder Fahrrad-Lösung.
"Insbesondere Garmin bietet hochwertige Outdoor-Lösungen zu attraktiven Preisen", so Fabian Simon weiter. "Die Edge-Serie ist speziell auf das Fahrrad zugeschnitten. Wen das Navigationsgerät auch auf Wanderungen begleiten soll, kann auch zu einem Gerät der Dakota- oder Oregon-Serie greifen. Besonders günstig sind Geräte der eTrex-Serie, die bereits ab 130 Euro erhältlich sind. Auch Magellan bietet einige Outdoor-Geräte mit der eXplorer- und Triton-Serie an."
Für das Fahrrad: Garmin Edge 605
Wie ein größerer Fahrrad-Computer sieht er aus, stellt aber auf seinem sonnenlicht-tauglichen Farbdisplay Kartenmaterial dar. Der Garmin Edge 605 zeigt während der Fahrt Strecke, Streckenlänge, Geschwindigkeit und Höhe an und zeichnet sie für die Analyse nach dem Training auf. Als Mehrwert kann es der Radfahrer mit einem virtuellen Gegner aufnehmen.

Hallo, also zum MyNav600 kann ich folgendes beifügen: Das Ding ist echt absolut unbrauchbar. Ich habe das Gerät jetzt ca. 1 Jahr. In keinerlei Modi ist ein brauchbares...
Bei Solchen test ist auch die Outdoorfähigkeiten wichtig weil für Geocacher so wie ich einer bin sind neben Guter Genauigkeit des GPS (im dichten Wald oder zwischen Häusern) auch Batterieleistung(Ausdauer) und...
Das Garmin Edge Gerät ist sehr wohl routingfähig. Ich habe z.B. den großen Bruder Edge 705 und kann mit kostenlosen Openstreetmapkarten mich super direkt am Fahrrad routen lassen.
Artikel komplett überarbeitet
Die Opencyclemap ist für Deutschland in der Vergangenheit eher unbrauchbar gewesen, weil sie sich völlig auf die britischen Gepflogenheiten der Openstreetmap orientiert hat. In Deutschland wurden dadurch zum...