Ein USB-Telefon für Skype

Voice over IP: Hörer statt Headset? Philips VOIP080 im Test

Zu Hause steht das Festnetz-Kombigerät VOIP841, unterwegs gebraucht der Skype-Nutzer an seinem Notebook das VOIP080: So oder ähnlich haben sich Skype und Philips das Einsatzszenario des im Skype-Shop erhältlichen Philips-Paketes vorgestellt. Doch während das VOIP841 im netzwelt-Test eine gute Figur macht, überzeugt das USB-Handset für den mobilen Einsatz nicht.

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VOIP080 - Tastatur oder Hörer? Eine Telefonnummer kann auf zwei Arten eingegeben werden.
Tastatur oder Hörer? Eine Telefonnummer kann auf zwei Arten eingegeben werden.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Spielzeugoptik
  2. 2Achtung: Instabilität!
  3. 3In Betrieb
  4. 4Das VOIP080 kommt ohne Display aus - Dank USB-Kabel ist der PC-Bildschirm sowieso nie weit (Klick vergrößert).
  5. 5Fazit: Abwarten oder dem Headset den Vorzug geben

Ein Telefon in dieser Form und Größe? Mancher wird sich beim Anblick des VOIP080 an seine Kindertage erinnern, denn erst einmal wirkt das handliche Skype-Telefon wie ein Spielzeug. Playback-Tierstimmen löst das im Vergleich zum Kinderspielzeug wesentlich besser verarbeitete Tastenfeld allerdings nicht aus - tatsächlich funktioniert es wie bei einem gewöhnlichen Telefon.

Inhalt

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Spielzeugoptik

Den Hardware-Vergleich mit einem ganz ähnlichen Gerät, dem Carpophone II, braucht das VOIP080 nicht zu scheuen. Die Funktionsweise ist nahezu die gleiche: Beide ermöglichen als Headset-Alternative die Nutzung eines Voice-over-IP-Dienstes. Nur ist das Carpophone II auf den VoIP-Dienstleister Carpo und das SIP-Protokoll, das VOIP080 auf Skype beschränkt. Die Hardware des Letzteren bietet jedoch ein wenig mehr.

So befindet sich im Lieferumfang des VOIP080 eine Standhalterung für den Schreibtisch sowie eine Transporttasche für unterwegs. Damit das 1,7 Meter lange USB-Kabel nicht aus der Tasche hervorlugt, kann es ähnlich einer Kabeltrommel in einer Versenkung um das Handset gewickelt und der Stecker fixiert werden. Die ursprüngliche Ästhetik der Kabelwicklung wiederherzustellen ist allerdings so gut wie unmöglich: Aus Platzmangel verschwindet der USB-Stecker deshalb nie wieder vollständig in seiner Transportversenkung.

Die Installation des VOIP080 gestaltet sich einfach. Alle nötigen Schritte zum Einrichten der Software sind in neun Kurzanleitungen in verschiedenen Sprachen niedergeschrieben. Auf ausführliche Dokumentation verzichtet Philips aber in der Lieferung: Das Handbuch muss sich der Nutzer schon selbst herunterladen. Das ist jedoch vonnöten, wenn man über die Bedienung der Sonderfunktionen wie das Abhören von Sprachnachrichten im Bilde sein möchte. Mit dem Anstöpseln eines USB-Steckers sollte dagegen niemand überfordert sein. Kniffliger kann es bei der Software werden.

Achtung: Instabilität!

Im Test hatte netzwelt mit dem VOIP080 zuerst wenig Freude. Mit den Problemen ging es schon bei der Installation los: Die Setup-Routine auf der beiliegenden CD installiert die für den Betrieb des VOIP080 erforderliche Software sowie den Skype-Client. Ob davon aber bereits eine andere Version vorhanden ist, kümmert das Installationsprogramm wenig, zumindest lässt es keine Einflussnahme des Nutzers zu. Sobald beide Programme installiert sind, fordert der Assistent zum Anschluss des VOIP080 an einen USB-Port auf.

Philips VOIP080

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