Asus G1 im Test: Notebook für Gelegenheits-Gamer
Ganz schön helle
Dem eingesetzten Exemplar von Touchpad macht kaum ein anderes etwas vor. Mit seinen knackigen, satt klickenden Tasten und der sowohl feinfühligen als auch schnellen Oberfläche setzt es die Messlatte für viele andere Hersteller ein gutes Stück höher. Allerdings heizt es sich nach mehrstündigem Notebook-Betrieb spürbar auf, ebenso wie die rechts danebenliegende Sektion. Nicht minder lobenswert arbeitet die Tastatur, die der eher weichen und komfortablen Fraktion angehört, aber dennoch mit präziser Rückmeldung punktet.
Mit der eingebauten GeForce Go 7700 können zumindest Gelegenheits-Gamer durchaus glücklich werden. Mit den grafischen Höchstleistungen eines erheblich teureren Alienware Aurora m9700 oder Dell XPS M1710 kann diese verständlicherweise nicht mithalten, auch das Toshiba Satellite P100 mit GeForce Go 7900 GS geht bedeutend schneller zur Sache. Dennoch: Auf dem netzwelt-Prüfstand liefert das Asus G1 in der Riege der Mittelklasse-Notebooks die bisher beste Spiele-Performance. Größere Vorsprünge gegenüber einem Modell mit älterer GeForce Go 7600 sind jedoch nicht zu erwarten.
Eine Silhouette wie aus dem Star Trek-Universum
Ein außergewöhnliches Verhalten legt das G1 beim Booten von Windows Vista an den Tag. Hier sehen wir das Auge des Touchpads auf dem Bildschirm wieder, gepaart mit einer hübschen Flammen-Animation und synthetischem Donnergrollen. Knapp 40 Sekunden später erscheint die mit Transparenzeffekten angereicherte Aero Glass-Oberfläche von Microsofts aktuellem Betriebssystem. Beim Anblick des Displays fühlen sich die Tester-Augen zwar nicht gleich wie vom Blitz getroffen, dafür kann es sich mit einer angenehm hohen Helligkeit sehen lassen - besonders in düsteren Spielewelten ein nicht zu verachtender Vorteil.
Hinter der spiegelnden Bildfläche wirken die Farben zwar weitgehend "echt" und im Zentrum gleichmäßig, könnten jedoch noch ein wenig mehr Kraft vertragen. Die leichten "Schleierwölkchen" an den Ecken und Kanten trüben die gute Darstellungsqualität dagegen kaum. Mit sehr dunklen Grautönen kommt das Display sichtbar besser zurecht als mit sehr hellen, Letztere gleiten mitunter gänzlich ins Weiße ab. Gegen die ordentliche Ausleuchtung und das satte Schwarz gibt es lediglich zwei hellere Streifen einzuwenden, eine schmaler am oberen und ein breiterer am unteren Rand.
Asus G1 im Test: Gamer-Notebook mal anders
Schon der Blick aufs Datenblätt verrät, dass Kompromisse woanders eingegangen werden, zumindest was Leistung und Ausstattung angeht.
Außerdem bringt es neben farblich hervorgehobenen WASD-Tasten sogar noch ein zweites Mini-Display für Statusmeldungen mit.
Über die für das Mini-Display zuständige Software lässt sich auch das so genannte Direct Flash aktivieren. Eine Option, deren Nutzen sich manchem Buntlicht-Liebhaber erschließen mag, uns aber nicht: Sobald ein Spiel gestartet wird, nehmen die beiden grellgrünen Blinker links und rechts im Deckel ihre Ablenkungsarbeit auf.
Ein stylischer Rucksack hilft beim Transport des 3,1 Kilogramm schweren Mittelklasse-Notebooks.
Starke Notebooks für Computerspieler müssen nicht immer groß, klobig und verschwenderisch sein. Mit dem G1 verfolgt Asus einen anderen Ansatz.
Optisch wurde es gewollt auffällig mit Kohlefaser-Optik, Alu-Einlagen und effektheischender Beleuchtung versehen.
Absolut unverständlich finden wir den fehlenden ExpressCard-Einschub. Zumal Asus mit der XG Station ab Juni eine externe Spiele-Grafikkarte dafür anbietet, die aber nicht in den vorhandenen PCMCIA-Slot passen wird.
Schnellzugriffstasten für Energiespar-Modi, E-Mail, Internet und Touchpad-Abschaltung stecken in einer verspiegelten Blende.
Selbst die mitgelieferte Gamer-Maus erstrahlt in Kohlefaser-Optik. Bei der neu gestalteten Logitech MX 518 handelt es sich sogar um ein hochwertiges Exemplar.
In puncto Anschlussmöglichkeiten bietet es so gut wie alles, was das technikversessene Herz begehrt. Ein DVI-Anschluss für Flachbildschirm ist ebenso vertreten wie ein Speicherkartenleser, TV-Ausgang und digitales S/PDIF. Netzwerken in Gigabit-Geschwindigkeit darf natürlich auf keiner LAN-Party fehlen.
Das Sekundär-Display ist etwa 3 x 0,8 Zentimeter groß und zeigt ein angedeutetes Uhren-Ziffernblatt und die aktuelle Uhrzeit. Über die \"Direct Console\" sind auch eigene Texte und Smileys in Laufschrift möglich.
Nicht minder lobenswert arbeitet die Tastatur, die der eher weichen und komfortablen Fraktion angehört, aber dennoch mit präziser Rückmeldung punktet.
Mit seinen knackigen, satt klickenden Tasten und der sowohl feinfühligen als auch schnellen Oberfläche setzt das Touchpad die Messlatte für viele andere Hersteller ein gutes Stück höher. Allerdings heizt es sich nach mehrstündigem Notebook-Betrieb spürbar auf.
Praktisch für Multiplayer: Neben einer Digitalkamera steckt im oberen Bildschirmrand noch ein praktisches Mikrofon.
Bauartbedingt leidet der Kontrast bei einem Flachbildschirm, wie er auch in Notebooks verbaut wird, bei Abweichungen vom optimalen Blickwinkel. Im konkreten Beispiel reicht die entsprechende Toleranzgrenze fürs menschliche Auge, bei der das Bild noch ansehnlich bleibt, für zwei Zuschauer nebeneinander. Von weiter unten oder oben betrachtet erscheint die Anzeige jedoch recht schnell dunkler beziehungsweise heller.
Audiovisuelles
Über die für das Mini-Display zuständige Software lässt sich auch das so genannte Direct Flash aktivieren. Eine Option, deren Nutzen sich manchem Buntlicht-Liebhaber erschließen mag, uns aber nicht: Sobald ein Spiel gestartet wird, nehmen die beiden grellgrünen Blinker links und rechts im Deckel ihre Ablenkungsarbeit auf. Im schummrigen Ambiente einer LAN-Party dürfte diese Warnblinkanlage zwar Aufsehen erregen, aber auch den Unmut des gerade aktiven Gamers. Zudem trat die eher fragwürdige Visualisierung auch bei der Wiedergabe eines mit "Xvid" komprimierten Videos mit dem Windows Media Player in Aktion.
Asus G1 im Test: Gamer-Notebook mal anders
Schon der Blick aufs Datenblätt verrät, dass Kompromisse woanders eingegangen werden, zumindest was Leistung und Ausstattung angeht.
Außerdem bringt es neben farblich hervorgehobenen WASD-Tasten sogar noch ein zweites Mini-Display für Statusmeldungen mit.
Über die für das Mini-Display zuständige Software lässt sich auch das so genannte Direct Flash aktivieren. Eine Option, deren Nutzen sich manchem Buntlicht-Liebhaber erschließen mag, uns aber nicht: Sobald ein Spiel gestartet wird, nehmen die beiden grellgrünen Blinker links und rechts im Deckel ihre Ablenkungsarbeit auf.
Ein stylischer Rucksack hilft beim Transport des 3,1 Kilogramm schweren Mittelklasse-Notebooks.
Starke Notebooks für Computerspieler müssen nicht immer groß, klobig und verschwenderisch sein. Mit dem G1 verfolgt Asus einen anderen Ansatz.
Optisch wurde es gewollt auffällig mit Kohlefaser-Optik, Alu-Einlagen und effektheischender Beleuchtung versehen.
Absolut unverständlich finden wir den fehlenden ExpressCard-Einschub. Zumal Asus mit der XG Station ab Juni eine externe Spiele-Grafikkarte dafür anbietet, die aber nicht in den vorhandenen PCMCIA-Slot passen wird.
Schnellzugriffstasten für Energiespar-Modi, E-Mail, Internet und Touchpad-Abschaltung stecken in einer verspiegelten Blende.
Selbst die mitgelieferte Gamer-Maus erstrahlt in Kohlefaser-Optik. Bei der neu gestalteten Logitech MX 518 handelt es sich sogar um ein hochwertiges Exemplar.
In puncto Anschlussmöglichkeiten bietet es so gut wie alles, was das technikversessene Herz begehrt. Ein DVI-Anschluss für Flachbildschirm ist ebenso vertreten wie ein Speicherkartenleser, TV-Ausgang und digitales S/PDIF. Netzwerken in Gigabit-Geschwindigkeit darf natürlich auf keiner LAN-Party fehlen.
Das Sekundär-Display ist etwa 3 x 0,8 Zentimeter groß und zeigt ein angedeutetes Uhren-Ziffernblatt und die aktuelle Uhrzeit. Über die \"Direct Console\" sind auch eigene Texte und Smileys in Laufschrift möglich.
Nicht minder lobenswert arbeitet die Tastatur, die der eher weichen und komfortablen Fraktion angehört, aber dennoch mit präziser Rückmeldung punktet.
Mit seinen knackigen, satt klickenden Tasten und der sowohl feinfühligen als auch schnellen Oberfläche setzt das Touchpad die Messlatte für viele andere Hersteller ein gutes Stück höher. Allerdings heizt es sich nach mehrstündigem Notebook-Betrieb spürbar auf.
Praktisch für Multiplayer: Neben einer Digitalkamera steckt im oberen Bildschirmrand noch ein praktisches Mikrofon.
Wer gerade keine Hi-Fi-Anlage zur Hand hat, kann das Gamer-Notebook auch als überteuerten CD-Player missbrauchen. Über eine Taste am vorderen Rand startet der "Audio DJ", der sich aber ausschließlich Audio-CDs genehmigt und bei MP3-Dateien stumm bleibt. Windows wird dafür zwar gar nicht erst bemüht, dennoch entspricht der Stromverbrauch mit 30 Watt dem eines komplett hochgefahrenen Notebooks im Leerlauf. Eher nach Low-Fi klingen die blechernen, übersteuernden Stereo-Lautsprecher, doch für soetwas wurden schließlich Kopfhörer erfunden. Videos präsentiert das G1 trotz seiner etwas grobkörnigen Wiedergabe in ansehnlicher Qualität.
Bei voller Auslastung entwickelt es ein gut hörbares Gebläsegeräusch mit einem leichten, unangenehm hochfrequenten Unterton, ist damit aber ein immer noch angenehmer Zeitgenosse. Im Normalbetrieb sind bedeutend ruhigere Töne angesagt, hier bleibt es bei einem leisen Rauschen ohne nervendes An- und Abschwellen der Lüfterdrehzahl. Sehr lange kann dem allerdings nicht gelauscht werden, denn schon nach knapp zweieinhalb Stunden lechzt der Akku nach der nächsten Steckdose. Beim Spielen sinkt die Laufzeit auf eine magere Stunde und elf Minuten.

Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 2 Beiträge
Wenn Du ein langsames Notebook-Display hast, sieht das eher schlecht aus. Was ein bisschen helfen kann, ist, wenn man im Grafikkartentreiber oder Spiel die "vertikale Synchronisierung" bzw. "Vsync" einschaltet. Dann...
Hallo Leute, Gamen mit dem Notebook mag seine Berechtigung haben, aber wie schafft man es, dass die Games auf einem 15,4-Display nicht verzogen dargestellt werden? Gruss hela