Günstigere Grafikkarten für Windows Vista und DirectX 10

Nvidia: GeForce 8600 GTS, 8600 GT und 8500 GT im Kommen

Bisher mussten Gamer für die neueste Grafikkarten-Generation mindestens 250 Euro hinblättern. Doch das wird sich ab heute ändern: Nvidia wirft gleich drei neue Grafikchips für die volle Windows-Vista-Unterstützung auf den Markt: GeForce 8600 GTS, 8600 GT und 8500 GT. Alle Varianten unterstützen Microsofts aktuellste Spiele-Schnittstelle DirectX 10 und sind somit bestens für kommende Computerspiele gerüstet.

GeForce 8500 GT - An sparsame Gelegenheitsspieler richtet sich der kleinste im Bunde ab 89 Euro.
An sparsame Gelegenheitsspieler richtet sich der kleinste im Bunde ab 89 Euro.

Im Vergleich zu den Top-Modellen GeForce 8800 GTX und 8800 GTS wurde bei der preiswerteren Mittelklasse deutlich abgespeckt. Bei dieser kommen zwar ebenfalls die so genannten Stream-Prozessoren zum Einsatz, die für viele verschiedene 3D-Berechnungen herangezogen werden können, bloß sind sie hier weniger zahlreich vertreten. Statt 128 und 96 stecken in GeForce 8600 GTS und GT nur 32 Stream-Prozessoren, im GeForce 8500 GT gerade einmal 16. Das schlägt sich zwar auch auf die Leistung nieder, glücklicherweise aber auch auf den Preis.

GeForce 8600 GTS, 8600 GT und 8500 GT und für DirectX 10

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GeForce 8500 GT - An sparsame Gelegenheitsspieler richtet sich der kleinste im Bunde ab 89 Euro.
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An sparsame Gelegenheitsspieler richtet sich der kleinste im Bunde ab 89 Euro.

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GeForce 8600 GTS - Karten mit dem schnellsten Mittelklasse-Chip für DirectX 10 sollen für 199 bis 229 Euro zu haben sein.
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Karten mit dem schnellsten Mittelklasse-Chip für DirectX 10 sollen für 199 bis 229 Euro zu haben sein.

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GeForce 8600 GT - Vom flotteren 8600 GTS unterscheidet sich die GT-Variante lediglich durch niedrigere Taktfrequenzen.
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Vom flotteren 8600 GTS unterscheidet sich die GT-Variante lediglich durch niedrigere Taktfrequenzen.

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Nvidia GeForce 8800 GTX und 8800 GTS - Die bisherigen Top-Modelle besitzen zwar deutlich mehr Shader-Prozessoren, brauchen aber auch erheblich mehr Strom und Platz. Der GeForce 8600 GTS liegt zudem preislich unterhalb des GeForce 8800 GTS mit 320 Megabyte.
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Die bisherigen Top-Modelle besitzen zwar deutlich mehr Shader-Prozessoren, brauchen aber auch erheblich mehr Strom und Platz. Der GeForce 8600 GTS liegt zudem preislich unterhalb des GeForce 8800 GTS mit 320 Megabyte.


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Hauptkonkurrent AMD respektive Ati gerät nun schon zum zweiten Mal ins Hintertreffen. Während Nvidia bereits die zweite Generation DirectX-10-fähiger Chips startet, bleibt Ati seiner Fangemeinde immer noch die erste schuldig. Angesichts des faktisch nicht vorhandenen Angebots an DirectX-10-Spielen bleibt dieser Vorsprung allerdings mehr ein reiner Prestige-Faktor als ein wirklicher Vorteil.

Wegen ihres geringeren Platzbedarfs gegenüber den mindestens 23 Zentimeter langen High-End-Karten passen GeForce 8600 GTS, 8800 GT und 8500 GT auch in kleinere PC-Innenräume, zudem dürfte der Energieverbrauch weniger Anforderungen an das Netzteil stellen und die Stromrechnung nicht allzu sehr in die Höhe treiben. Es gilt jedoch als wahrscheinlich, dass sich Nvidia noch eine besonders leistungsstarke GeForce 8800 Ultra vorbehält, um Atis langersehnten Gegenmaßnahmen Paroli bieten zu können.

Neue Nvidia-Grafikchips im Überblick
GeForce 8600 GTS GeForce 8600 GT GeForce 8500 GT
Stream-Prozessoren 32 (1.450 MHz) 32 (1.180 MHz) 16 (900 MHz)
CPU-Takt 675 MHz 540 MHz 450 MHz
Speichertakt 1.000 MHz 700 MHz 400 MHz
Speichertyp GDDR3 GDDR3 DDR2
Speichergröße 256 MByte 256 MByte 512/256 MByte
Speicheranbindung 128 Bit 128 Bit 128 Bit
Speicherbandbreite 32,0 GByte/s 22,4 GByte/s 12,8 GByte/s
Textur-Füllrate 10,8 Milliarden/s 8,6 Milliarden/s 3,6 Milliarden/s
Preis 199 - 229 Euro 149 - 159 Euro 89 - 129 Euro

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