Preiswertes 17-Zoll-Notebook mit gehobener Ausstattung
HP Pavilion dv9200 im Test: Glanzvoller PC-Ersatz
Außen Hochglanz wohin das Auge reicht, ein schwungvolles Design und viel blaues Licht, innen spieletaugliche Grafik und starker Dual-Core-Prozessor. HPs potenzieller PC-Ersatz Pavilion dv9200 bringt außerdem noch ein großes 17-Zoll-Display sowie satte 240 Gigabyte Festplattenspeicher mit. Und das zu einem gut kalkulierten Preis und vergleichsweise geringen Gewicht.
Inhaltsverzeichnis
- 1Glamour im Nadelstreifen-Anzug
- 2Ausstattung: HDMI und mehr
- 3Augenschonende Anzeige
- 4Flotter Gelegenheits-Gamer
- 5Fazit
- 6Alle Daten auf einen Blick
Für ein Notebook dieser Größenordnung erweist sich das Gewicht von gut 3,6 Kilogramm als angenehm tragbar. Die meisten konkurrierenden Klassenvertreter wiegen deutlich schwerer, von den bisherigen netzwelt-Prüflingen können diesen Wert lediglich das Asus W2PC und Toshiba Satelllite P100 unterbieten. Streitbarer als die harten Fakten ist das Aussehen allemal, beim Pavilion dv9200 bestehen in dieser Hinsicht aber nur wenig Zweifel.
Inhalt
Glamour im Nadelstreifen-Anzug
Volltastatur und Touchpad-Bremse
Glamour im Nadelstreifen-Anzug
Im Stand liefert das HP-Gerät eine glänzende Vorstellung. Wörtlich gemeint, denn es gibt kaum eine Oberfläche, die dem Betrachter nicht mit wertiger Hochglanz-Optik entgegenspiegelt. Allerdings deutet das mitgelieferte Putztuch unmissverständlich auf die damit verbundenen Nachteile hin. Besonders das an Klavierlack erinnernde Schwarz des Deckels zieht Staub und Fingerabdrücke wie magisch an. Dagegen dürfte die edel wirkende Firmenbezeichnung in chromartigem Silber eher die Langfinger-Fraktion ansprechen.
Mit einer langweiligen Lackschicht hat sich HP nicht begnügt, bei genauerem Hinsehen werden Hunderte von wellenförmig angeordneten Nadelstreifen sichtbar. Über der Tastatur sitzt eine schmale Leiste mit blau beleuchteten Sensor-Tasten zur Mediensteuerung. Sehenswert weiter geht es auch eine Stufe darüber, wo eine große perforierte Leichtmetallblende mit "Altec Lansing"-Logo auf wohlklingende Lautsprecher hindeutet. Zwar wirkt die Verarbeitung auf den ersten Blick hochwertig und auch auf den zweiten keinesfalls schlecht.
Eine glänzende Vorstellung liefert derPC-Ersatz schon vor dem Einschalten.
Dennoch ist an einigen Stellen Kritik angebracht: So steht die Lautsprecherblende auf der linken Seite leicht ab und die Kanten des silbernen Interieurs weisen beim Übergang zur schwarzen Unterseite vereinzelte Unregelmäßigkeiten auf. Auch das Display kommt nicht ohne Weiteres durch die Qualitätskontrolle. Im geöffneten Zustand besitzt es nur wenig Verwindungssteifigkeit und reagiert empfindlich auf Berührungen. Wird der Bildschirmrand stärker zwischen Daumen und Zeigefinger zusammengepresst, entstehen wellenförmige Effekte, die erst nach ein paar Sekunden wieder verschwinden.
HP Pavilion dv9200 im Test: Glanzvoller PC-Ersatz
Zu den herausragenden Eigenschaften zählt zweifellos der HDMI-Anschluss, der den Kontakt zu Geräten mit dem \"HD Ready\"-Logo ermöglicht. Weniger optimal für einen PC-Ersatz die auf 100 Megabit pro Sekunde begrenzte Netzwerk-Geschwindigkeit.
Streitbarer als die harten Fakten ist das Aussehen allemal, beim Pavilion dv9200 bestehen in dieser Hinsicht aber nur wenig Zweifel.
Außen Hochglanz wohin das Auge reicht, ein schwungvolles Design und viel blaues Licht, innen spieletaugliche Grafik und starker Dual-Core-Prozessor.
HP hat es wie bei einer alleinstehenden Tastatur geschafft, einen kompletten Nummernblock unterzubringen, ohne die restlichen Tasten zu stark beschneiden. Beim Entwurf des Touchpads scheint allerdings entweder ein Designer oder Lackierer seinen Schlafentzug ausgeglichen zu haben.
Für ein Notebook dieser Größenordnung erweist sich das Gewicht von gut 3,6 Kilogramm als angenehm tragbar. Die meisten konkurrierenden Klassenvertreter wiegen deutlich schwerer.
Außerdem beherrscht das dv9200 alle gängigen Spielarten des schnurlosen Datentransfers via WLAN, Bluetooth und Infrarot. Letzteres beschränkt sich jedoch auf die Funktion der ultraflachen Media Center-Fernbedienung, die bei Bedarf einfach im ExpressCard-Schacht verschwindet.
Mit einer langweiligen Lackschicht hat sich HP nicht begnügt, bei genauerem Hinsehen werden hunderte von wellenförmig angeordneten Nadelstreifen sichtbar.
HPs potenzieller PC-Ersatz Pavilion dv9200 bringt außerdem noch ein großes 17-Zoll-Display sowie satte 240 Gigabyte Festplattenspeicher mit. Und das zu einem gut kalkulierten Preis und vergleichsweise geringen Gewicht.
Im Stand liefert das HP-Gerät eine glänzende Vorstellung. Wörtlich gemeint, denn es gibt kaum eine Oberfläche, die dem Betrachter nicht mit wertiger Hochglanz-Optik entgegenspiegelt. Allerdings deutet das mitgelieferte Putztuch unmissverständlich auf die damit verbundenen Nachteile hin.
Bei der Wiedergabe von Musik oder bewegten Bildern sowie der Lautstärkereglung leisten außer der Fernbedienung auch die schmalen Sensortasten über dem Keyboard nützliche Dienste. Blaue LED-Beleuchtung macht sie auch im Dunkeln gut sichtbar.
Im oberen Rand des Display stecken darüber hinaus eine kleine Webcam mit 1,3 Megapixeln sowie ein internes Mikrofon.

Zitat: 1,8 GHz und 2 x 512 Kbyte L2 cache fuer schlappe 1200 Euro, das ist nicht komisch genug fuer einen Witz. :schmunze: Im April 2007 war das schon eine stolze Leistung...
1,8 GHz und 2 x 512 Kbyte L2 cache fuer schlappe 1200 Euro, das ist nicht komisch genug fuer einen Witz.