Ans Ziel mit Nokia N95 und Co.
Praxistest: Navigation per Handy
Handy
Navigationsgeräte erfreuen sich mit sinkenden Preisen zunehmender Beliebtheit. Den mit Abstand größten Marktanteil haben portable Navigationsgeräte à la Tomtom, Garmin, Falk & Co. Ausgehend von den Wachstumsraten prognostizieren Marktbeobachter jedoch, dass schon bald eine andere Geräte- beziehungsweise Anwendungskategorie boomen wird: Die Navigation mit dem Handy.
Nicht von ungefähr hat daher Mobiltelefon-Primus Nokia vor kurzem gleich mehrere Handys mit eingebautem GPS-Empfänger vorgestellt. Und im gleichen Atemzug die Navigationsbranche mit der Ankündigung überrascht, die bislang teuren digitalen Kartendaten den Nokia-Anwendern kostenlos zu Verfügung zu stellen. Doch auch die Finnen unternehmen natürlich nichts aus reiner Menschenfreude. Sie favorisieren für die Routenführung via Mobiltelefon einfach nur ein anderes Geschäftsmodell.
Netzwelt nahm den neuen Trend "Handy-Navigation" und die Verfügbarkeit des ersten entsprechend ausgestatteten Handys - des Nokia N95 - zum Anlass, das Routenfinder-Paket in der Praxis auszuprobieren. Zusätzlich geben wir Ihnen im Folgenden einen Überblick über weitere Handys mit eingebautem GPS-Empfänger.
Navigieren mit dem Nokia N95
Das Nokia N95 ist das erste der von Nokia angekündigten Handys mit eingebautem GPS, das seit ein paar Tagen tatsächlich auf dem Markt verfügbar ist. Mit Ausstattungs-Highlights wie Fünf-Megapixel-Kamera, Videoaufnahme in QVGA-Auflösung und einem 6,6-Zentimeter-Farbdisplay ist das Gerät ohnehin das derzeitige Flaggschiff der Finnen. Dafür kostet es ohne Kartenvertrag auch stolze 760 Euro.
Selbst bei Abschluss eines teuren Tarifs ist das Gerät derzeit daher kaum unter 300 Euro zu haben. Auf dem N95 ist die von Nokia aufgekaufte und weiterentwickelte Navigations-Software "Smart2Go" und das zugehörige Basis-Kartenmaterial für Deutschland, Österreich und Schweiz installiert. Was die Navigations-Software an zusätzlichen Detailinfos oder Digital-Straßenkarten anderer Länder braucht, lädt es über eine mobile Datenverbindung aus dem Internet. Da das Telefon über HSDPA und WLAN verfügt, sind schnelle Downloads auch kein Problem.
Jetzt sind Sie dran.
Kommentieren
nach oben





