So wird das Mobiltelefon zur Nachrichtenzentrale
Tutorial: E-Mail auf dem Handy
Viele Handys können neben SMS oder MMS auch E-Mails abrufen und verschicken. Diese Funktion eignet sich vor allem für einen schnellen Mail-Check unterwegs - insbesondere dann, wenn man kein Notebook dabei hat oder seinen tragbaren Computer nicht eigens starten und mit dem Internet verbinden möchte. Nur um dann festzustellen, dass nur ein paar weitere neue Spam-Mails im Posteingang warten.
Inhaltsverzeichnis
- 1Tipps und Tricks zur Handy-Mail
- 2Welche E-Mail-Adressen geeignet sind
- 3Schwierigkeiten durch Authentifizierung
- 4Zugangsdaten des Mail-Servers
- 5Unterstützung durch Online-Konfiguratoren
- 6Online-Konfiguratoren im Überblick
- 7Manuelle Konfiguration
- 8Wichtig: Verbindungskonto beachten
- 9Einstellungen für UMTS und GPRS
- 10Zuerst nur Betreffzeilen laden
Die Nachfrage nach mobiler E-Mail ist so groß, dass die Anbieter von Endgeräten und die Netzbetreiber fürs schnelle Mailen unterwegs eine Vielzahl eigener Produkte anbieten. Legendär vor allem im Geschäftsbereich ist zum Beispiel der tragbare E-Mail-Spezialist "Blackberry". Er hat die so genannten "Push-E-Mails" populär gemacht. Wie von Kurznachrichten oder Multimedia-Messages (SMS und MMS) gewohnt, erfolgt die Zustellung neuer Nachrichten bei Push-Mail automatisch.
Man muss also nicht gezielt ein E-Mail-Konto abfragen - der elektronische Postkorb meldet sich stattdessen von sich aus, sobald dort eine neue Nachricht eintrifft. Allerdings gibt es diesen Service bislang nur gegen einen meist satten Aufpreis. Für "Blackberry-Mail" oder vergleichbare Push-Mail-Dienste sind eigene Tarife nötig und die abonnieren in der Regel nur Business-Anwender.
Inhalt
Tipps und Tricks zur Handy-Mail
Welche E-Mail-Adressen geeignet sind
Schwierigkeiten durch Authentifizierung
Unterstützung durch Online-Konfiguratoren
Online-Konfiguratoren im Überblick
Wichtig: Verbindungskonto beachten
Einstellungen für UMTS und GPRS
Zuerst nur Betreffzeilen laden
Tipps und Tricks zur Handy-Mail
Es geht aber auch ohne hohe Zusatzkosten. Auf den folgenden Seiten hat netzwelt deshalb für Sie eine Reihe von Tipps, Tricks und Hinweisen zusammengestellt, wie Sie mit einem handelsüblichen Handy und "normalen" E-Mail-Adressen ihre elektronische Post nach Bedarf abrufen können.
Achtung: Auch wenn das Abfragen eines Mail-Kontos vom Handy aus in der Regel keinen besonderen Zusatztarif erfordert, handelt es sich dabei doch um eine Anwendung, bei der via Mobilfunknetz Daten übertragen werden. Und das lassen sich die Netzbetreiber bezahlen. Was Sie konkret für mobile Datenübertragung bezahlen müssen, hängt von Ihrem Mobilfunktarif ab. Zwar fallen beim Abruf von E-Mail-Überschriften und reinen Textnachrichten keine riesigen Datenmengen an - doch mit dem falschen Tarif können entsprechende Experimente recht teuer werden.

E-Mail-Einstellungen von T-Mobile (Klick vergrößert)
Sie sollten mit der E-Mail-Funktion Ihres Handys deshalb nur dann experimentieren, wenn Sie einen Tarif oder eine Tarifoption gebucht haben, die zumindest ein Datenvolumen von einem Megabyte enthält - oder eine spezielle E-Mail-Option, bei der jeglicher Datenverkehr von und zu E-Mail-Servern pauschal abgegolten wird. Eine solche Flatrate für E-Mails bietet T-Mobile seit der CeBIT für knapp vier Euro pro Monat an. Im Preis enthalten ist eine eigene E-Mail Adresse im Format "Name@tmo.de" und die Möglichkeit, bis zu fünf E-Mail-Accounts (beispielsweise von T-Online, GMX, web.de, Yahoo oder eigenen Domains) abzurufen. Der Account kann auch mit jedem normalen E-Mail-Programm auf dem Computer oder über die Webseite von T-Mobile als Webmail genutzt werden.
Vodafone bietet zwar keine eigene E-Mail-Flatrate, allerdings ist in den meisten Tarifen ein pauschaler Zugang mit dem Handy ins Vodafone live!-Portal enthalten. Zum Paket gehört auch eine eigene Mail-Adresse im Format "Name@vodafone.de" und ein entsprechendes E-Mail Postfach. Ohne weitere Kosten können die Mails online im WAP-Portal gelesen werden. Auch das Vodafone-Postfach bietet einen E-Mail-Sammeldienst für bestehende E-Mail-Accounts und kann mit jedem normalen E-Mail-Programm auf dem Computer oder über die Webseite von Vodafone als Webmail genutzt werden.

E-Mail-Postfach von Vodafone (Klick vergrößert)
Beiden Diensten gemein ist ihr extrem unzuverlässiger Schutz vor Spam und die etwas eingeschränkte Speicherkapazität. Hundert Megabyte Speicherplatz bietet T-Mobile, 500 Megabyte Vodafone - mit der Einschränkung auf 5.000 E-Mails. Wenn am Tag hundert Spam-Mails kommen, ist jeweils schnell Schluss mit dem mobilen E-Mail-Vergnügen.

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