Luftgitarre im Test: Walkman-Handy Sony Ericsson W880i

Tag 7: Es klingelt

Auch um die Kameralinse braucht man sich keine Sorgen zu machen. Zwar liegt sie völlig offen und wird nicht durch einen Schieber geschützt, wie es beispielsweise beim K800i der Fall ist . Durch ihre winzige Größe und die leicht eingelassene Bauweise besteht aber keine Gefahr des Zerkratzens. Gegen ungewolltes Ein- oder Ausschalten und vorzeitigem Akku-Tod hilft die Tastensperre, welche durch die sichere Tastenkombination "links unten + rechts oben" aktiviert wird.

Sieben Profile, mit deren Hilfe das Handy aktuellen Umgebungssituationen angepasst werden kann, stehen zur Auswahl. Im Gegensatz zu vielen Nokia-Handys lassen sich diese nur über eine Menüebene, nicht über den separaten Power-Schalter, aktivieren. Als Klingeltöne stehen einige polyphone Melodien bereit, es können aber auch auf der Speicherkarte abgelegte MP3-Dateien als Rufton verwendet werden.

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Ganz gleich welches Netz - das W880i unterstützt GSM 900, GSM 1800, GSM 1900 sowie UMTS 2100 -, die Sprachqualität ist bis auf ein gewisses Grundrauschen ordentlich. Das gilt für beide Seiten - sowohl der Gesprächspartner als auch der Walkman-Nutzer kommt auf der Gegenseite klar und verständlich an.

Tag 8: Let's rock!

Auch wenn der Begriff "Walkman" vor "Handy" steht, ist es nicht möglich, einen handelsüblichen Kopfhörer ohne Weiteres ins W880i zu stöpseln. Absolute Voraussetzung für den Musikgenuss ist das zum Lieferumfang gehörende, proprietäre und etwa ein Meter lange Kabel, welches auf der einen Seite glücklicherweise in einem 3,5-Millimeter-Klinken-Anschluss endet. Hier lassen sich die mitgelieferten In-Ear-Kopfhörer oder ein beliebiges anderes Paar Kopfhörer einklinken. Die seitliche Positionierung des recht dicken Anschlusses beult die Hosentasche im Headset-Betrieb schließlich doch aus.

Sony Ericsson W880i

Ein Handy mit Walkman-Funktionen, nicht umgekehrt: Der Klang des W880i ist verbesserungswürdig

Ein Druck auf den seitlichen Walkman-Knopf öffnet automatisch den Musikplayer. Fein säuberlich, in Schubladen wie Interpret, Album, Tracks und Abspiellisten sortiert, werden die gespeicherten Musikdateien gelistet. Die Original-Reihenfolge der gespeicherten Lieder bleibt dabei erhalten. Falls vorhanden, erscheint auf den Display auch das CD-Cover.

Musik kann in Form von MP3-, AAC-, Midi- oder WAV-Dateien vorliegen um vom Walkman-Player erkannt und abgespielt werden zu können. Dies sollte man auf keinen Fall über den eingebauten Lautsprecher versuchen, es sei denn, man quält sich und seine Mitmenschen in der Freizeit gerne mit der Blechtrommel. Zu quäkend, zu blechern, auf unterstem Niveau plätschert der Sound aus der Mini-Öffnung. Gleiches gilt demnach auch für die abgespielten Klingeltöne.

Der Klang über das Stereo-Headset ist ein wenig enttäuschend. Die Höhen neigen zum Übersteuern und ein gutes Stück Detailreichtum unserer Wiedergabeliste bleibt auf der Strecke. Dass die Ursache für den eher durchschnittlichen Klang nicht beim Headset, sondern am W880i selbst zu suchen ist, beweisen unsere Referenzkopfhörer E500PTH von Shure.

Weitere Informationen

Dieser Artikel bezieht sich auf das Produkt Sony Ericsson W880i. Im Datenblatt finden Sie weitere Technische Daten zu Sony Ericsson W880i. Zusätzlich haben wir ein Special zu Sony Walkman-Handy vorbereitet.

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