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10.04.2007
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Die künstliche Sonne richtig einsetzen

Fototipp: Grundlagen zur Blitzfotografie

Digitalkamera

Fototipp: Grundlagen zur Blitzfotografie

Die Gründe für misslungene Blitzfotografien sind vielfältig. Kompakte Digitalkameras bieten häufig nur eine sehr niedrige und/oder eine nicht regelbare Blitzlichtleistung. Viele der Pop-Up-Blitze in größeren Digitalkameras leuchten den Raum nicht weit genug aus oder produzieren schwarze Schatten auf den unteren Bildrändern. Blitzen will gelernt sein! Netzwelt sagt wie.

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Der Begriff "fotografieren" lässt sich aus dem Griechischen ableiten und ins Deutsche als "mit Licht zeichnen" übersetzen. Eine zu geringe Ausbeute an Licht in der Kamera stellt häufig eine große Herausforderung sowohl an Fotografen als auch an deren Ausrüstung dar. Wenn also beispielsweise in der Dämmerung oder auf Partys in dunklen Räumen fotografiert werden soll, ist es mit den meisten Digitalkameras ohne Zubehör kaum möglich, stimmungsvolle Aufnahmen zu machen, die auch natürlich und echt aussehen und die Stimmung auf dem Foto richtig zeigen.

Obwohl die meisten aktuellen Digitalkameras ausreichend hohe Empfindlichkeiten bieten, gibt es doch ästhetische und auch technische Gründe, auf ein Mehr an Licht zurückzugreifen. Ein wichtiger Grund ist das schlechtere Rauschverhalten vieler Digitalkameras bei hohen ISO-Werten. Dieses macht sich durch farbige Sprenkler in dunklen Bildbereichen auf den Fotos bemerkbar. Auch bei fortschreitender Technik und steigender Qualität der Sensoren ist dies heute immer noch ein Problem, das nur wenige Hersteller kompakter Digitalkameras gelöst haben.

Darum kommen die künstlichen Sonnen - also Blitzgeräte - nicht aus der Mode. Obwohl nicht jeder Fotograf diese nüchternen Lichtspender mag: Aus Studios sind sie nicht wegzudenken. Die Gründe für misslungene Blitzfotografien sind vielfältig. Kompakte Digitalkameras bieten häufig nur eine sehr niedrige und/oder eine nicht regelbare Blitzlichtleistung. Viele der Pop-Up Blitze in größeren Digitalkameras leuchten den Raum nicht weit genug aus oder produzieren schwarze Schatten auf den unteren Bildrändern.

Automatiken bei Blitzlichtgeräten

Der wichtigste Faktor beim Verwenden von Blitzlicht - egal ob bei einem eingebauten Blitz in einer Digitalkamera oder einem als Zubehör erhältlichen Blitzgerät - ist die Menge des bereits vorhandenen Lichts. Das kann entweder natürlich (Sonnenlicht) oder künstlich (Beleuchtung) sein. Durch moderne Messverfahren wie die interne TTL-Messung ("Through The Lens", übersetzt "durch die Linse") , die den aufgesetzten Blitz mit berücksichtigt, sind heute Tabellen zum Ausrechnen der Blitzleistung nach dem Abstand zum Motiv, dem eingestellten Blendenwert und der Leitzahl (die Auskunft über die Leistungsfähigkeit und damit die Reichweite eines Blitzes gibt) des Blitzgeräts weitestgehend überflüssig geworden.

Canon Easyshare

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Bei kompakten Digitalkameras wie der Kodak EasyShare V1003 ist der Blitz oft im Gehäuse integriert, recht klein und neben dem Objektiv positioniert.


Eine elektronische Verbindung zwischen Blitz und Kamera überträgt die Informationen zu Brennweite, Blendenöffnung und Entfernung zum Motiv. Das macht ein manuelles Einstellen an modernen Kameras überflüssig. Beim internen Blitz sollte der Fotograf auf die Möglichkeiten zur Beeinflussung der Lichtmenge achten.

Spiegelreflexkameras mit der Fähigkeit zum intelligenten Blitzen sind dabei zusätzlich meist auf Objektive mit Distanzübertragung angewiesen. Das Blitzgerät regelt dann abhängig von den übermittelten Daten seine Leitzahl und drosselt gegebenenfalls seine Intensität. Aktuelle Modelle sind zudem meist mit variablen Reflektoren ausgestattet, die durch Veränderung der Position des Hohlspiegels im Inneren ihren Ausleuchtwinkel anpassen und so auch die verwendete Brennweite berücksichtigen.


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