Festeinbau gegen tragbare Geräte
Ratgeber: Navigationssystem ab Werk oder Navi-Portable?
Navigationsgeräte erleben einen beeindruckenden Boom. Allein im vergangenen Jahr 2006 gingen über zwei Millionen Navis über deutsche Ladentheken. Dabei machen die portablen Geräte à la Tomtom, Garmin, Falk & Co. den Löwenanteil aus. Weniger als fünf Prozent der genannten zwei Millionen (also unter 100.000 Geräte) sind klassische Festeinbauten. Und diese Zahl teilt sich wiederum auf: einerseits auf Navi-Systeme, die mit einem Neuwagen als Werks-Option bestellt wurden sowie andererseits auf nachgerüstete, aber fest ins Auto eingebaute Bildschirm- und Radio-Navigationssysteme.

Inhaltsverzeichnis
- 1Technische Vorteile von Festeinbauten
- 2Mehr Komfort durch Handy-Anbindung
- 3Großes oder kleines System ab Werk?
- 4Portables sind flexibler einsetzbar
- 5Mehr Funktionen bei Nachrüst-Geräten
Der Grund für diese Entwicklung ist leicht zu erkennen: die portablen Navis sind erheblich günstiger als die klassischen Festeinbau-Geräte und bieten trotzdem vergleichsweise gute Leistungen und umfangreiche Ausstattung. Also mittelfristig schlechte Karten für Festeinbau-Navis?
Beim Blick auf den Gesamtmarkt vermutlich ja. Trotzdem muss nicht für jeden individuellen Käufer das 200-Euro-Schnäppchen-Navi aus den Elektronik-Markt die beste Lösung sein. Auf den folgenden Seiten wägt netzwelt die Argumente pro und contra der unterschiedlichen Varianten ab.
Technische Vorteile von Festeinbauten
Auch für die ab Werk angebotenen Systeme sprechen einige gute Argumente: Werks-Navis sind perfekt ans Fahrzeug angepasst. Das gilt bereits optisch - bei fast allen Herstellern ist der klassische Radioschacht eher auf dem Rückzug, und im Cockpit finden sich modellspezifische Einbauplätze für Radios oder Navigationssysteme. Eine Werks-Lösung fügt sich optisch perfekt ins Cockpit ein und erfordert keine störenden Aufbauten oder Halterungen.

Für die Erstausrüstung spricht auch die bessere technische und elektronische Integration ins Fahrzeug. Funktionen wie das automatische Absenken der Radiolautstärke bei Navigationsdurchsagen oder die Steuerung der Systeme über zusätzliche Tasten oder Bedienelemente am Lenkrad funktionieren am besten und unkompliziertesten, wenn der elektronische Wegweiser vom Autohersteller spezifisch für das betreffende Fahrzeug entwickelt und ab Werk installiert wurde.
Werks-Navis können die Pfeil-Symbole ihrer Routenempfehlungen zudem üblicherweise nicht nur auf ihrem eigenen Bildschirm, sondern auch in den heute weit verbreiteten Cockpit-Displays anzeigen. So genügt während der Fahrt häufig ein schneller Blick auf diese Anzeige, um etwas herauszufinden, welche Abbiegespur oder welche Ausfahrt aus einem Kreisverkehr das System gerade per Sprachanweisung empfohlen hat.

Zitat: Einzig die Diebstahlproblematik fällt zu ungunsten der mobilen Navigationssysteme aus. Man muss sich eben angewöhnen das Navi nicht im Auto zu lassen. Die fest...
Ich denke das sich der Trend hin zu mobilen Navigationssystemen weiter fortsetzen wird, da mobile Navigationssysteme zum einen sehr flexibel einsetzbar sind und auf der anderen Seite wesentlich günstiger als ihre...