Flottes Arbeitstier mit Dual-Core-Power
Dell Inspiron 1501 im Test: Preiswertes AMD-Notebook
Benjamin Schnitzler
Abgesehen davon, dass beim Testgerät die weiße Deckel-Beplankung in der oberen rechten Ecke und das Display im geschlossenen Zustand etwas locker sitzt, kann die Verarbeitung getrost als gut durchgehen. An der mittelmäßigen Materialanmutung ändert das aber herzlich wenig. Dafür punktet es mit gleichmäßigen Spaltmaßen und einem geringen Spielraum zwischen Bildschirm und Keyboard.
Wie bei den meisten besonders günstigen Notebooks der Fall, gibt es auch das Inspiron 1501 mit einer matten Display-Oberfläche ohne störende Schminkspiegel-Allüren. Die kontraststärkere Hochglanz-Ausgabe namens "TrueLife" gibt es schon zu einem geringen Aufpreis. Netzwelt wirft hingegen einen Blick auf die reflexionsarme "Mattscheibe", welche diese Bezeichnung auch tatsächlich verdient.

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Schreibtischtäter können sich ruhigen
Gewissens am Inspiron-Keyboard vergehen.
Als besonders leuchtstark ist der Bildschirm nicht gerade zu bezeichnen, weshalb für ein dauerhaft entspanntes Arbeiten kaum etwas an der maximalen Helligkeitsstufe vorbeiführt. Auch Schwarzmalen zählt nicht zu den größten Stärken, denn die eher mittelmäßige Darstellung von Schwarz und dunklen Graustufen hängt zudem noch stark vom jeweiligen Sichtwinkel ab. Je nach Einblick erscheint ein hellerer Streifen am unteren Rand oder ein matter Glanz auf der Anzeige.
Bei eingehender Prüfung fallen leicht dunklere Ausläufer in den unteren Ecken und gewisse Unregelmäßigkeiten an den Rändern ins Auge. Die Stabilität bei von der Idealposition abweichenden Blickwinkeln verdient zwar nur die Schulnote befriedigend, kann einen einzelnen Zuschauer aber dennoch absolut zufriedenstellen.
Dell Inspiron 1501 im Test: Preiswertes AMD-Notebook
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Schreibtischtäter können sich ruhigen Gewissens am Inspiron-Keyboard vergehen: Es spricht präzise an und überzeugt mit knackigen Druckpunkten. Zwar besitzen die Tasten nur wenig Spiel und arbeiten größtenteils leise, doch manche Exemplare neigen bisweilen zu lauteren Klacker-Geräuschen. Wegen des ausgewachsenen Standard-Formats finden sich die Finger auf Anhieb zurecht und finden schnell zu ihrem normalen Arbeitstempo.
Zumindest oberflächlich liefert auch das Touchpad eine gelungene Vorstellung, denn das Fingerfeld gestattet sowohl schnelle als auch exakte Bewegungen problemlos. Außerdem helfen zwei ausgewiesene Bereiche beim waage- und senkrechten Scrollen. Leider lassen die beiden Tasten deutlich mehr zu wünschen übrig. Sie fühlen und hören sich geradezu billig an und sitzen darüber hinaus nicht einmal besonders fest, aber besonders die schwammige Rückmeldung missfällt.
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