User schreiben für User – kein redaktioneller Content mehr

Internet & Netzwelt: Netzwelt wird zur reinen Nutzer-Plattform (Update)

Ab heute erscheint netzwelt.de im Web-2.0-Gewand. Von diesem Zeitpunkt an werden ausschließlich User für User schreiben, ohne Einflussnahme einer Redaktion oder einer übergeordneten Instanz. Als eines der größten deutschen Technikportale geht netzwelt damit völlig neue Wege. Das Motto: Du bist netzwelt!

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Artikel aus dem Puffer - redaktionelle Arbeit bereits gestoppt
  2. 2Werden Sie netzwelt-Redakteur
  3. 3Update vom 2. April

Wer auf der Suche nach einem bestimmten Produkt ist, eine Frage zum neu erworbenen Betriebssystem hat oder einfach nur plaudern möchte, geht ins Netz. Dort trifft er eine Menge Gleichgesinnter mit ähnlichen oder sogar den gleichen Fragen. Und wer könnte diese Fragen besser beantworten als private Nutzer, die keine kommerziellen Ziele verfolgen?

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"In der Vergangenheit mussten wir uns immer wieder den Vorwurf der Befangenheit und der Bestechlichkeit gefallen lassen. Bei positiver Berichterstattung über Produkt XY traf uns oft ein Echo mit einstimmigem Tenor: Ihr seid gekauft! Daraus haben wir nun für uns die Konsequenz gezogen, einem privaten Nutzer wirft man dies nicht so ohne weiteres vor, die Glaubwürdigkeit ist einfach höher", erklärt Geschäftsführer Sascha Hottes diesen weitreichenden Schritt.

Artikel aus dem Puffer - redaktionelle Arbeit bereits gestoppt

Die redaktionelle Berichterstattung ist bereits seit Freitag gestoppt und wird ab heute ersatzlos durch Nutzer-Beiträge ersetzt. Ein neu erarbeitetes Punktesystem soll dabei die Qualität der Beiträge sicherstellen. Gefällt ein Artikel oder ein Testbericht besonders gut, oder wird von vielen Lesern als hilfreich eingestuft, hat dies Einfluss auf die Position auf der Startseite von netzwelt.

So werden die lesenswertesten Beiträge der Netz-Gemeinde stets an prominenter Stelle erreichbar. Als besonderen Anreiz für fleißiges Schreiben gibt es ab einer gewissen Punktzahl sogar eine besondere Form der Belohnung. "Sobald es ein Community-Mitglied geschafft hat 50 Beiträge auf der Startseite zu platzieren, bekommt er als Anerkennung einen Einkaufsgutschein im Wert von zehn Euro überreicht", erläutert Hottes die neue Geschäftsidee.

Die Qualität der Artikel leide darunter nicht, laut Hottes ist sie für viele Leser sogar zweitrangig: "Die meisten Menschen können doch selbst auf den dritten Blick nicht unterscheiden, ob es sich um einen ausführlich recherchierten Bericht oder um einen Aufsatz aus einer Schülerzeitung handelt. Die Leser wollen in erster Linie Informationen und die bekommen sie direkt aus erster Hand, von anderen Lesern, in der Sprache der Leser. Das ist Web 2.0 und wir wollen dabei sein."

Werden Sie netzwelt-Redakteur

Der Erfolg des Projektes hängt natürlich von Ihnen ab. Werden Sie netzwelt-Redakteur und registrieren Sie sich offiziell als Mitarbeiter. Schicken Sie uns einfach eine kurze Beschreibung Ihrer Person an "redaktion [at] netzwelt.de" und Sie erhalten kurze Zeit später den Zugang zum Redaktionssystem. Eine Textprobe benötigen wir nicht. Ihr erster Artikel auf einer der reichweitenstärksten Technikseiten ist nicht mehr fern. Werden Sie aktiv!

Update vom 2. April

Bei dieser News handelt es sich um unseren Aprilscherz!

Beiträgeinsgesamt 26 Beiträge

da ich eh nix konstruktives beitrage, übe ich jetzt mal bischen kritik^^:wayne: der aprilscherz war viiiiiiiiiel zu durchschaubar leute. wenn man nur bischen über die zukunft von netzwelt...

Zitat: Obwohl es zugegebenermaßen in einen recht makaberen Scherz ausuferte. . Zitat: Na bitte - aber ein bisschen makaber war das schon, es...

Das freut mich. Ehrlich gesagt ich mag keine Aprilscherze

Aprilscherze gehen meistens auf Kosten anderer - nicht umsonst heißt es ja:"Jemanden" in den April schicken, gelle? So schlimm war das nicht, wir sind jedenfalls alle gutgelaunt hier und anwesend ;-)

Also hatte ich doch recht mit dem Aprilscherz. Der ist Euch voll gelungen.Aber gut fand ich den nicht weil es da auf kosten anderer ging.:fettesda:

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