Traditionelles Design trifft neue Technik
Erfolgsverwöhnt: Canon Ixus 75 im Test
Die Ixus-Kameras von Canon brauchen keine Vorstellung, gehört die Kameraserie doch zu den meistverkauften überhaupt. Neuster Sprössling ist die Digital Ixus 75, die mit riesigem Display und leistungsfähigerem Bildprozessor für anhaltenden Erfolg sorgen soll. Ob sie das Zeug dazu hat, erfahren Sie im netzwelt-Test.
Inhaltsverzeichnis
- 1Erster Eindruck und Design
- 2Einstellungen
- 3Fotografieren
- 4Fazit
- 5Testbilder
Hochwertige Verarbeitung, innovative Technologien und faszinierende Erscheinungen: So beschreibt Canon die eigenen Kameras aus der kompakten Ixus-Klasse. Der Erfolg gibt Canon Recht und auch die neuesten Ixus-Modelle streben dem Verkaufsstart mit hohen Erwartungen entgegen. Für netzwelt aber kein Grund, die aktuelle Drei-Zoll-Ixus nicht auch aufs Genauste zu prüfen.
Erster Eindruck und Design
Wer eine alte Ixus aus APS-Zeiten besitzt, also als noch mit Film fotografiert wurde, hat nach dem Auspacken bei der Digital Ixus 75 ein klares Déjà-vu. Das Design der Kamera ist mit einer Mischung aus Schwarz und Silber stark an das der alten Kameragenerationen angelehnt. Die gesamte Objektiveinheit und die Rückseite sind von Schwarz umhüllt und ergeben mit der metallenen Front eine edle Gesamterscheinung.
Ixus 75
Die Bedienelemente liefern eine gute Kontrolle über die Ixus. Der Vier-Wege-Controller in Kreisform ist berührungsempfindlich wie das Wählrad eines I-Pods.
Der Schieber auf der Kameraoberseite bestimmt den Betriebsmodus der Ixus.
Der Lithium-Ionen-Akku ist gleich zum Vorgängermodell Ixus 65 - das freut Umsteiger, die den Akku weiter verwenden können. Gespeichert wird auf SD- oder SDHC- Speicherkarten.
Das Objektiv fährt beim Betrieb aus dem Gehäuse aus. Das schwarze Design der Optik erinnert an frühe Ixus-Vorgänger.
Die Verarbeitung wirkt insgesamt gewohnt solide, lediglich die Akkufachabdeckung ist aus leichtem Kunststoff. Die Bedienelemente sind gut zu erreichen und geben eine klare Rückmeldung bei der Betätigung. Neu ist eine Taste, die den Wechsel in den Wiedergabemodus direkt ermöglicht, ohne dass der Schieber betätigt werden muss. Im Vergleich zur Vorgängerin, der Ixus 65, sind sonst keine neuen Bedienelemente dazugekommen. Die neue Ixus bietet dafür ein klares Plus bei den inneren Werten.
Technik
Ein Hingucker ist das drei Zoll große Display auf der Rückseite mit 230.000 Pixeln Auflösung. Das neue Pure Color Display soll nun noch intensivere Farben und eine verbesserte Ablesbarkeit ermöglichen. Dazu ist es speziell beschichtet, um Reflexionen zu vermeiden und besser vor Kratzern geschützt zu sein. Die Fotos, die das Display zeigt, können mit einer maximalen Auflösung von 7,1 Megapixeln geschossen werden. Das dreifache Zoomobjektiv deckt 35 bis 105 Millimeter ab und ist mit einer Blende von 2,8 bis 4,9 angenehm lichtstark.
Stellt sich dem netzwelt-Test: die Canon Digital Ixus 75. Drei Zoll Display, Gesichtserkennung und vieles mehr laden zum Fotografieren ein.
Mit drei Zentimetern Naheinstellgrenze ist die Ixus sehr gut für Makroaufnahmen geeignet. Durch die hohe Auflösung kommen Details ebenfalls gut zur Geltung. Die Stromversorgung übernimmt der gleiche Lithium-Ionen-Akku wie bei der Vorgängerin, der für etwa 160 Bilder reicht. Auch die Speicherkarte ist vom gleichen Format, nur das nun auch SDHC-Karten zum Einsatz kommen können, um bei längeren Ausflügen für das extra-lange Fotovergnügen zu sorgen. Die Blitzreichweite von 3,5 Metern ist für Innenräume sicher ausreichend, trotzdem ein wenig schwach.

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