Strahlemann & Söhne
Spieletest: S.T.A.L.K.E.R. - Shadow of Chernobyl
Action
Stalker sind Menschen, die anderen nachstellen. Dem Computerspiel "S.T.A.L.K.E.R." stellten in den sechs Jahren seiner Entwicklung massenhaft Menschen nach. Dem Hype folgten Dämpfer in Form von PR-Pannen; nicht wenige schrieben das ambitionierte Langzeitprojekt ab. Jetzt ist das Spiel, das Ursache und Wirkung des Tschernobyl-Unglücks auf eigene Weise interpretiert, in den Handel gekommen. Strahlender Shooter oder Game-GAU? In der Zone ging netzwelt dieser Frage nach.
Auch wenn es makaber klingt, aber für die Themenfindung genügte den ukrainischen Entwicklern der Blick vor die Haustür. In ungesunder Nähe zu den Geschäftsräumen der GSC Game World ereignete sich am 26. April 1986 der größte Atomunfall der Geschichte: die Katastrophe von Tschernobyl.
Die Handlung des Spiels lässt es ein weiteres Mal krachen. Rund 20 Jahre später, im April 2006, explodiert der eingesargte Reaktor IV unter mysteriösen Umständen erneut. Sechs Jahre später, das verseuchte Gebiet um das havarierte AKW ist militärisch abgeriegelt, wagen sich immer mehr Glücksritter in die so genannte Zone. Stalker werden diese Menschen genannt, getrieben von der Suche nach wertvollen Artefakten, die als Folge der Strahlung entstanden sind. Einen solchen Stalker, namenlos und mit Filmriss, steuert der Spieler durch das teils authentisch nachempfundene Unfallgebiet.

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Gespräche der Stalker untereinander versteht nur, wer des Russischen mächtig ist.
Schwer wiegende Probleme
Das funktioniert auf bekannte Weise mittels Maus und Tastatur. Aktuelle Aufträge und Kartenmaterial lädt ein fadenscheiniger Hintermann auf einen virtuellen PDA. Zu behaupten, "S.T.A.L.K.E.R." würde sich wie ein typischer Egoshooter spielen, wäre dennoch falsch. Dazu ist der Einfluss von Rollenspielelementen zu groß. So führt ein ungehemmter Sammeltrieb zu Gewichtsproblemen. Mit der Zeit beschweren Verbandsmaterial, Waffen, Munition und Artefakte das Inventar so sehr, dass sich der Held selbst dann nicht mehr bewegen kann, wenn ihm eine Meute mutierter Hunde an den Fersen klebt.
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Wir haben das Spiel heute gekauft- Es ist schon interessannt. Die Grafik alleine ist schon Klasse. Knackpunkt ist aber das Spielefehler da sind.Z.B wenn die Pfeiletaste Dir anzeigt wie du gehen kannst ,aber doch nur gerade aus gehen kannst.Komisch
Von einem Fehler kann man da nicht sprechen. Der Pfeil zeigt das Ziel an, nicht den Weg.
Doch leider lag an Vista. Haben es nochmal installiert und jetzt geht es. Tolles Spiel
Na umso besser, viel Spaß dann auch;-)
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