Die beste Alternative zum Windows Media Center
Freeware der Woche: LinuxMCE
LinuxMCE ist ein Traum für Medienjunkies und Hausbesitzer. Die kostenlose Software ermöglicht das komplette Steuern und Verteilen von Medien im ganzen Haus, präsentiert die Bibliothek in ansprechender 3D-Würfel-Optik, bindet unkonventionell Smartphones zur Steuerung ein, sorgt beim Video-Aufzeichnen für das richtige Licht und weiß dank Bluetooth jederzeit, in welchem Raum Sie sich gerade befinden.
Paul Webber träumt wahrscheinlich schon von Pinguinen. Der Initiator des LinuxMCE-Projektes wurde angesteckt, infiziert vom Virus. Und er kann eine gewisse Häme gegenüber der weitverbreiteten Windows Media Center Edition von Microsoft nicht leugnen.
Viel Gutes vereint
Das Ergebnis des Vergleichs der beiden Systeme gibt ihm und dem Lächeln seiner Mundwinkel recht: Fast im Alleingang portierte er Zeile für Zeile ein bereits bestehendes Projekt zur Haus-Automation namens Pluto in die Standard-Linux-Distribution Ubuntu. Das Ergebnis stellt alle bislang dagewesenen All-In-One-Lösungen in den Schatten, sowohl im Umfang als auch bei der Bedienung.
LinuxMCE vereint gleich mehrere Open-Source-Lösungen in einer Plattform. Ubuntu als Betriebssystem, Xine für die Medienwiedergabe, MythTV als Media-Entertainment-Element, PlutoHome zum Steuern der Hausautomatisierung sowie Asterisk für die Telefonie. Jedes einzelne Open-Source-Projekt für sich ist schon vielversprechend, zusammen, in LinuxMCE vereint, sind sie weit mächtiger als gängige Lösungen wie MediaPortal oder eben Microsofts Media-Center-Lösung.
Man sieht ihn nicht, aber man kann Paul Webbers Lachen förmlich fühlen. Im Video vergleicht er das Windows Media Center mit LinuxMCE
Ein LinuxMCE-System basiert auf dem Server-Client-Prinzip: Ein ganz normaler Rechner fungiert als dedizierter Server und nimmt Verbindung mit beliebig vielen Medien-Empfängern auf. Die Möglichkeiten die sich aus dieser Kombination ergeben, beeindrucken auf Anhieb. Nicht trotz, sondern aufgrund von Linux, bleibt die Steuerung und selbst die Konfiguration sehr einfach und auch für Linux-Novizen erlernbar.
LinuxMCE
Wer hat gesagt, unter Linux gäbe es keine schicken Benutzeroberflächen?
LinuxMCE bietet viele Funktionen in einem. Ein Telefonanruf vom Fernseher aus tätigen? Kein Problem.
LinuxMCE ist ein riesiger Hut, der Medien- und Haus-Steuerung, Sicherheitstechnik und Videotelefonie deckelt, die Steuerung durch Tablet-PCs, PDAs oder dem Handy erlaubt und nicht nur pickeligen Nerds, sondern auch ganz normalen Nutzern passt. LinuxMCE können Sie kostenlos bei netzwelt herunterladen. Den Link finden Sie in der Linkbox unter diesem Artikel.


Wir haben seit über 1 Jahr ein deutschsprachiges Forum und ein deutschsprachiges WIKI für Linux-MCE Linux Media Center Edition. Wäre schön, wenn wir das Thema hier vorantreiben können. Forum ist unter...
Hi mOCo1, du solltest mal genauer sagen was bei dir nicht lief, anstatt hier herrum zu meckern. Ich vermute du hast einen Windows-PC mit einem Mainboard das Treiber voraussetzt die es bei Linux...
Tja, ich hatte auch irgendwo dieses Video gesehen, in dem die beiden MCE verglichen werden - und wo (natürlich!?) das Linuxteil vieel besser abschneidet. Also doch mal wieder ein Grund, mir dieses Linux...
Naja, ich denke, dass das LinuxMCE auch einiges drauf hat. Bei MediaPortal gefällt mir nicht die Unterstützung einiger Hardware. Ich habe bspw. ewig Probleme mit meiner KNC 1 DVB-C.
Die beste Alternative zum MediaCenter ist immer noch das MediaPortal !