Die beste Alternative zum Windows Media Center

Freeware der Woche: LinuxMCE



29.03.2007 12:05 Uhr

LinuxMCE ist ein Traum für Medienjunkies und Hausbesitzer. Die kostenlose Software ermöglicht das komplette Steuern und Verteilen von Medien im ganzen Haus, präsentiert die Bibliothek in ansprechender 3D-Würfel-Optik, bindet unkonventionell Smartphones zur Steuerung ein, sorgt beim Video-Aufzeichnen für das richtige Licht und weiß dank Bluetooth jederzeit, in welchem Raum Sie sich gerade befinden.

LinuxMCE - Wer hat gesagt, unter Linux gäbe es keine schicken Benutzeroberflächen? Wer hat gesagt, unter Linux gäbe es keine schicken Benutzeroberflächen?

Paul Webber träumt wahrscheinlich schon von Pinguinen. Der Initiator des LinuxMCE-Projektes wurde angesteckt, infiziert vom Virus. Und er kann eine gewisse Häme gegenüber der weitverbreiteten Windows Media Center Edition von Microsoft nicht leugnen.

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Viel Gutes vereint

Das Ergebnis des Vergleichs der beiden Systeme gibt ihm und dem Lächeln seiner Mundwinkel recht: Fast im Alleingang portierte er Zeile für Zeile ein bereits bestehendes Projekt zur Haus-Automation namens Pluto in die Standard-Linux-Distribution Ubuntu. Das Ergebnis stellt alle bislang dagewesenen All-In-One-Lösungen in den Schatten, sowohl im Umfang als auch bei der Bedienung.

LinuxMCE vereint gleich mehrere Open-Source-Lösungen in einer Plattform. Ubuntu als Betriebssystem, Xine für die Medienwiedergabe, MythTV als Media-Entertainment-Element, PlutoHome zum Steuern der Hausautomatisierung sowie Asterisk für die Telefonie. Jedes einzelne Open-Source-Projekt für sich ist schon vielversprechend, zusammen, in LinuxMCE vereint, sind sie weit mächtiger als gängige Lösungen wie MediaPortal oder eben Microsofts Media-Center-Lösung.

Man sieht ihn nicht, aber man kann Paul Webbers Lachen förmlich fühlen. Im Video vergleicht er das Windows Media Center mit LinuxMCE

Ein LinuxMCE-System basiert auf dem Server-Client-Prinzip: Ein ganz normaler Rechner fungiert als dedizierter Server und nimmt Verbindung mit beliebig vielen Medien-Empfängern auf. Die Möglichkeiten die sich aus dieser Kombination ergeben, beeindrucken auf Anhieb. Nicht trotz, sondern aufgrund von Linux, bleibt die Steuerung und selbst die Konfiguration sehr einfach und auch für Linux-Novizen erlernbar.

LinuxMCE ist ein riesiger Hut, der Medien- und Haus-Steuerung, Sicherheitstechnik und Videotelefonie deckelt, die Steuerung durch Tablet-PCs, PDAs oder dem Handy erlaubt und nicht nur pickeligen Nerds, sondern auch ganz normalen Nutzern passt. LinuxMCE können Sie kostenlos bei netzwelt herunterladen. Den Link finden Sie in der Linkbox unter diesem Artikel.

Freeware der Woche: LinuxMCE

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Kommentare: Freeware der Woche: LinuxMCE (5)

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Thema: Freeware der Woche: LinuxMCE

jarod1701
29.03.07 21:05

Die beste Alternative zum MediaCenter ist immer noch das MediaPortal !


GreasySpoon
07.04.07 15:28

Naja, ich denke, dass das LinuxMCE auch einiges drauf hat. Bei MediaPortal gefällt mir nicht die Unterstützung einiger Hardware. Ich habe bspw. ewig Probleme mit meiner KNC 1 DVB-C.


mOCo1
29.05.07 04:00

Tja, ich hatte auch irgendwo dieses Video gesehen, in dem die beiden MCE verglichen werden - und wo (natürlich!?) das Linuxteil vieel besser abschneidet.

Also doch mal wieder ein Grund, mir dieses Linux anzutun:
Und genau was ich erwartete - das Programm lässt sich (zumindest bei mir) nicht mal installieren.
Ich kann diesen sonderbaren Linux- und insbesondere Ubuntu-Hype sowieso nicht nachvollziehen. Ich kann nur jedem raten: wer sich mal so richtig über seinen PC ärgern will oder wer einfach nur zu viel überlüssige Lebenszeit zu vergeuden hat, der soll sich auf jeden Fall Linux geben...

Aber vielen Dank für den Link zu Mediaportal. Werd ich mir auf jeden Fall mal ansehen, da man von diesem (wie von jedem Windowsprogramm) davon ausgehen kann, dass es wenigstens funktioniert.


Screw IT Fix
30.05.07 14:29

Hi mOCo1,
du solltest mal genauer sagen was bei dir nicht lief, anstatt hier herrum zu meckern.

Ich vermute du hast einen Windows-PC mit einem Mainboard das Treiber voraussetzt die es bei Linux noch nicht gibt. Zum Beispiel VIA-SATA ?! :wall:
Dann kann Linux deine Festplatten nicht finden. Ist übrigens auch bei WindowsXP ein Problem - man braucht jetzt wieder ein Diskettenlaufwerk um den Treiber bei der Installation zu laden.

Das ist aber kein Linux-Fehler, würden die Hardwarehersteller mit den Linux-Entwicklern zusammen arbeiten gäbe es solche Probleme nicht.

Zitat:


Ich kann diesen sonderbaren Linux- und insbesondere Ubuntu-Hype sowieso nicht nachvollziehen. Ich kann nur jedem raten: wer sich mal so richtig über seinen PC ärgern will oder wer einfach nur zu viel überlüssige Lebenszeit zu vergeuden hat, der soll sich auf jeden Fall Linux geben...



Ubuntu-Hype ?! Das Konzept von Ubuntu (weniger ist mehr) hat diese Distribution so bekannt gemacht und viele Menschen kommen damit gut klar auch ohne ein "Linux Professional Certificate" zu haben.

Grüsse Screw IT fix


linux-mce.de
14.08.08 13:50

Wir haben seit über 1 Jahr ein deutschsprachiges Forum und ein deutschsprachiges WIKI für Linux-MCE Linux Media Center Edition. Wäre schön, wenn wir das Thema hier vorantreiben können. Forum ist unter forum.linux-mce.de .

Viel Spass :D


(5) Kommentare

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