Drucker: Die richtige Papierwahl und Druckkosten
Neue Techniken sparen Tinte
Weil diese das Geschäftsmodell von Hewlett Packard, Lexmark und Co. bedroht, versuchen die Hersteller mit allen möglichen Tricks wie Chips in den Druckköpfen und auf den Tintenpatronen ebenso wie mit juristischen Mitteln gegen Anbieter von günstigeren Tintenpatronen vorzugehen. Oft schneiden alternative Tintenpatronen und Nachfüllsets in Tests mindestens ebenso gut ab wie die Originaltinte der Druckerhersteller. In vielen Fällen sind sie sogar besser. Es lohnt sich also, Alternativen zu den Originaltinten und Tonern auszuprobieren.
Neue Techniken sparen Tinte: Um die Effizienz beim Drucken zu erhöhen, hat Hewlett Packard seine Single-Ink-Technologie, bei der für jede Farbe eine separate Tintenpatrone genutzt wird, weiter entwickelt. Die Tintenpatronen werden bei neuen Modellen beim Druck nicht mehr hin- und herbewegt. Stattdessen wird die Tinte durch dünne Schläuche über eine Pumpe zum Druckkopf mit einem Tintenreservoir gepumpt. Um die Tinte möglichst effizient zu nutzen und bei der Reinigung nicht zu verschwenden, wurde eine spezielle Zirkulationstechnik entwickelt.
Diese ist auf die alltägliche Nutzung optimiert, bei der der Drucker häufig ein- und ausgeschaltet wird, da er nicht jeden und den ganzen Tag im Einsatz ist. Bei diesem Ein- und Ausschaltvorgang entstehen im Druckkopf normalerweise kleine Luftblasen, die die konstante Tintenabgabe unterbrechen. Um das zu verhindern, wird beim von HP entwickelten neuen Tintenzirkulationssystem die Tinte zum Durchspülen des Druckkopfes wieder in die Patronen zurückgeführt. Die Luftblasen entweichen dabei in eine kleine Entlüftungskammer. So wird die Tinte größtenteils wirklich zum Drucken und nicht zur Reinigung des Druckkopfes eingesetzt und die Effizienz einer Tintenpatrone ist deutlich höher.

Teurer als Parfum - längst nicht alle Tinte landet auch auf dem Papier (Klick vergrößert).
Drucker reinigen
Vor allem bei älteren Tintenstrahldruckern kommt es nach geraumer Zeit häufig zu einer nachlassenden Druckqualität. Das kann unter anderem daran liegen, dass ein wenig Tinte am Druckkopf bei längerem Nichtgebrauch eingetrocknet ist und die feinen Düsen des Druckkopfs verstopft. Über die Druckereinstellungen des Druckertreibers oder eine mit dem Drucker mitgelieferte Wartungs-Software lässt sich ein Reinigungsprogramm starten, das die eingetrocknete Tinte entfernt und die Düsen wieder frei macht.
Im Anschluss an die Reinigung wird ein Testdokument ausgedruckt, mit dem der Erfolg nachvollzogen werden kann. Eventuell muss die Reinigung auch mehrfach durchgeführt werden, damit hartnäckige Verstopfungen beseitigt werden. In seltenen Fällen muss der Druckkopf auch neu ausgerichtet werden, damit die Ausdrucke wieder in gewohnter Qualität gelingen. Auch hierfür gibt es entsprechende Einstellungen in der Drucker-Software. Bei ungleichmäßigen Ausdrucken von Laser- oder LED-Druckern hilft es oft, den Toner zu schütteln, damit dieser wieder gleichmäßig verteilt ist.

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