Wie weiße Blätter bunt werden
Die verschiedenen Druckverfahren
Drucker
Die Drucker-Technik entwickelt sich ständig weiter. Tintenstrahler drucken mittlerweile schnell und in höchster Qualität, Laserdrucker sind bezahlbar geworden und Thermosublimationsdrucker ermöglichen den unkomplizierten Druck. Netzwelt erklärt die Unterschiede zwischen den Druckverfahren.
Tintenstrahldrucker: Hier ist der Name Programm. Spezielle Tinte in Form winziger Tröpfchen wird aus einer oder mehreren Patronen auf das Papier gebracht. Die einzelnen Tröpfchen in den vier Farben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz (CMYK) werden exakt nebeneinander angeordnet und ergeben so das Druckbild. Durch die Mischung der Farben und eine zusätzliche Beimischung von Schwarz können nahezu unendlich viele Farbnuancen dargestellt werden. Die Tröpfchengröße wird in Picoliter angegeben. Je kleiner die Tröpfchen sind, desto feiner sind auch die Details, die sich darstellen lassen. Die Hersteller der Tintenstrahldrucker setzen dabei unterschiedliche Technologien ein.
Von Bubble-Jet zu LED
Bei den Bubble-Jet-Druckern von Canon beispielsweise werden die Tintentröpfchen mit Hilfe eines Heizelementes auf ihrem Weg zum Papier aufgeheizt. Das Volumen der Tröpfchen wird durch die Hitze vergrößert und dadurch spritzen sie auf das Papier. Bei der Piezo-Technologie, die beispielsweise Epson nutzt, verformen sich Kristalle in einem Element und machen so den Weg frei für die Tinte, die dann durch eine Düse gepresst und auf das Papier aufgetragen werden. Die Größe der Tintentröpfchen kann dadurch vom Drucker gesteuert werden.
Druckverfahren
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Laser- und LED-Drucker: Von den zu druckenden Fotos wird mit Hilfe eines so genannten Raster-Image-Prozessors ein Bild erzeugt und dann auf eine beschichtete, elektrisch geladene Bildtrommel übertragen. Dabei wird die Bildtrommel von einem Laser mit Licht bestrahlt und so belichtet. Dort, wo der Laser die Bildtrommel belichtet, verliert diese ihre Ladung. Wenn sich die Bildtrommel nun dreht, nimmt sie an den belichteten Stellen keinen Toner mehr an.
Die unbelichteten Stellen hingegen ziehen den Toner aufgrund der elektrischen Ladung an und tragen den Toner dann auf das Papier auf. Bei den meisten Farblaserdruckern wird jede der Farben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz zuerst auf die lichtempfindliche Bildtrommel und dann auf ein Transportband übertragen, bevor sie auf das Papier gebracht wird.
Jetzt sind Sie dran.
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