Workshop Bluetooth - Probleme mit dem Funk lösen

Priorität der Verbindungen

Viele Bluetooth-Geräte unterstützen mehrere Verbindungen zu unterschiedlichen Partnergeräten. Das kann auch dann so sein, wenn die Geräte wie beispielsweise Bluetooth-Headsets keine Menüanzeige haben, in der die Kopplungen angezeigt werden können. Da zu einem Zeitpunkt aber über ein Bluetooth-Profil auch immer nur eine Verbindung bestehen kann, gelten in solchen Fällen bestimmte Prioritätsregeln. Wenn sich in der Umgebung eines Headsets etwa mehrere gekoppelte Host-Geräte wie Handys und Notebooks befinden, hat in aller Regel die zuletzt eingerichtete Kopplung Priorität. Das Headset verbindet sich also mit der auf seiner Sicht "neuesten" Gegenstelle.

Kopplungen löschen

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Die meisten Geräte verwalten eingerichtete Bluetooth-Verbindungen in einer Liste mit bekannten beziehungsweise gekoppelten Geräten. Manche Geräte machen aber Probleme, wenn sich in dieser Liste zu viele Einträge befinden. Daher sollten Sie nicht mehr benötigte Einträge in der Liste löschen.

Geräte zurücksetzen

Im seltenen Fall, dass ein Bluetooth-Gerät gar nicht mehr funktioniert, schalten Sie es einfach einmal aus. Wenn das nicht mehr möglich ist, können Sie auch die Stromversorgung unterbrechen. Dazu entnehmen Sie den Akku oder - wenn auch das nicht möglich ist - lassen Sie das Gerät so lange eingeschaltet, bis der Akku leer ist. Oft lassen sich Bluetooth-Geräte auch mit einer im Handbuch beschriebenen Reset-Prozedur zurücksetzen. Mit einem solchen Reset werden die Geräte auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt.

Das Sicherheitskonzept von Bluetooth

Grundsätzlich besteht bei Bluetooth-Geräten das Risiko, dass Besitzer anderer Bluetooth-Geräte ohne Ihr Wissen und ohne Ihre Zustimmung auf Ihre Hardware zugreifen können. Darum haben die Hersteller verschiedene Sicherheitsmaßnahmen eingebaut, die Sie sinnvollerweise auch nutzen sollten:

Damit Bluetooth-Geräte miteinander per Funk kommunizieren können, müssen sie sich zunächst gegenseitig authentifizieren. Dies kann zwar auch automatisch geschehen, sollte es aber sicherheitshalber nicht. Nur bei Geräten, die Sie häufig nutzen, können Sie aus Bequemlichkeitsgründen eine automatische Verbindung beziehungsweise Kopplung erlauben.

Kennwort

Zur Einrichtung einer Gerätekopplung müssen Sie auf beiden zu verbindenden Geräten die gleichen Ziffern eingeben. Dieses Kennwort, auch Bluetooth-PIN oder Passkey genannt, dient gemeinsam mit den Seriennummern der verbundenen Geräte als Zugangsschlüssel, mit dem die Bluetooth-Übertragung chiffriert wird. Schlüssel wie 0000 oder 1234 sind natürlich leicht zu erraten und öffnen möglichen Datendieben Tür und Tor zu Ihren Geräten. Wählen Sie daher besser kompliziertere Zahlenfolgen. Bei Geräten wie Headsets und Mäusen ist der Passkey aber auch oft fest vom Hersteller vorgegeben und lautet meist 0000.

Sichtbarkeit

Damit Ihre Bluetooth-Geräte nicht von anderen entdeckt werden können, sollten Sie im Bluetooth-Menü den Status auf "Nicht sichtbar" stellen. Nur, wenn Sie Geräte miteinander verbinden wollen, sollten Sie die Sichtbarkeit einschalten. Vergessen Sie nicht, den Status im Anschluss wieder auf "Nicht sichtbar" zu stellen. "Unsichtbare" Bluetooth-Geräte sind bei einer normalen Gerätesuche nicht zu entdecken. Spezielle Hilfsprogramme können allerdings auch solche Bluetooth-Geräte orten.

Bluetooth aktivieren/deaktivieren

Wenn Sie Bluetooth beispielsweise in Ihrem Notebook oder Mobiltelefon komplett ausschalten, kann das Gerät auch nicht mehr mit Tools aufgespürt werden, die sogar "nicht sichtbare" Bluetooth-Geräte entdecken. Dann funktionieren aber natürlich auch die eingerichteten Gerätekopplungen nicht mehr. Es ist durchaus sinnvoll, Bluetooth immer dann auszuschalten, wenn Sie es nicht nutzen. Nebenbei sorgen Sie so auch für längere Akkulaufzeiten und sparen Strom.

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