Schicker Komplett-PC mit Bildschirm und Notebook-Technik
Sony Vaio LA im Test: Apple iMac auf Japanisch
Der Apple iMac bekommt Konkurrenz aus Japan. Auf den ersten Blick sieht der Sony Vaio LA aus wie ein hochwertiger Flachbildschirm, ist in Wirklichkeit aber ein kompletter PC. Dank leiser, stromsparender Notebook-Technik, zahlreichen Anschlussmöglichkeiten und eingebautem DVB-T-Empfänger passt das schlanke Stück Hardware sogar ins heimische Wohnzimmer.
Inhaltsverzeichnis
- 1Nichts sehen und gesehen werden
- 2Gepflegtes Innenleben und Zubehör
- 3Strahlendes Spiegelbild
- 4Leistung mit Unterhaltungsqualität
- 5Fazit: Sony kontra Apple
- 6Alle Daten auf einen Blick
Trotz seines Notebook-Erbguts wirkt der Vaio LA keineswegs wie ein aufgesetzter Mobilrechner, sondern absolut eigenständig. Abgesehen von seiner konzeptbedingten Ähnlichkeit zum iMac versteht sich. In einer transparenten Einfassung aus Acryl-Glas steckt der silberne Rahmen des 19-Zoll-Displays, der hintere Teil ist in mattem Schwarz gehalten. Die flache Silhouette ist weit von der eher klobigen des Vorgängers Vaio V3 entfernt, der mit langsamerer Technik beinahe das Doppelte auf die Waage bringt und deutlich mehr Platz beansprucht.
Inhalt
- Nichts sehen und gesehen werden
- Gepflegtes Innenleben und Zubehör
- Strahlendes Spiegelbild
- Leistung mit Unterhaltungsqualität
- Fazit: Sony kontra Apple
Nichts sehen und gesehen werden
Unschöner Kabelsalat kann der ästhetischen Optik des Vaio LA nichts anhaben, denn die wichtigsten Anschlüsse verschwinden hinter einer großen "Kofferraumklappe" auf der Rückseite. Dazu zählt unter anderem die Netzwerk-Schnur, die man sich dank eingebautem Wireless LAN aber auch sparen kann. Während rechts bloß ein senkrecht montierter Slot-In-Brenner auf DVDs wartet, beherbergt die linke Gehäuseseite eine ganze Reihe praktischer Schnittstellen: Es fängt bei USB und i.Link respektive Firewire an, geht über Mikrofon, Kopfhörer und Line-In, endet jedoch selbst beim Speicherkartenleser noch nicht.
Im Gegensatz zu den meisten handelsüblichen Notebooks besitzt das Komplettsystem gleich zwei Einschübe für ExpressCard- und PCMCIA-Erweiterungen. Doch der narzisstisch veranlagte PC hat noch einiges mehr zu bieten. Eine verstellbare Webcam beispielsweise, die den Bildschirmarbeiter von der oberen Mitte herab anstarrt. Unten links befindet sich die Öffnung für das integrierte Mikrofon, die Klangausgabe besorgen zwei Stereo-Lautsprecher hinter den durchlöcherten Seitenprofilen. Lediglich am Antenneneingang und auf dem Bildschirm zu erkennen ist der DVB-T-Tuner für digitales Fernsehen.
Sony Vaio LA im Test: Apple iMac auf japanisch
Die schnurlose Klapp-Tastatur besitzt eine Handballenauflage aus kühlem Aluminium. Sie sieht nicht nur blendend aus, sondern bringt außerdem noch hervorragend ansprechende Tasten und praktische Zusatzschalter mit. Ebenfalls zum Lieferumfang gehören eine durchgestylte Funkmaus in Wanzen-Optik sowie eine Fernbedienung.
In einer transparenten Einfassung aus Acryl-Glas steckt der silberne Rahmen des 19-Zoll-Displays, der hintere Teil ist in mattem Schwarz gehalten.
Trotz seines Notebook-Erbguts wirkt der Vaio LA keineswegs wie ein aufgesetzter Mobilrechner, sondern absolut eigenständig. Abgesehen von seiner konzeptbedingten Ähnlichkeit zum iMac versteht sich.
Die beiden integrierten Stereo-Boxen mit jeweils zwei Watt geben einen durchaus klaren und raumfüllenden Ton an, übersteuern jedoch bei höherer Lautstärke.
Auf den ersten Blick sieht der Sony Vaio LA aus wie ein hochwertiger Flachbildschirm, ist in Wirklichkeit aber ein kompletter PC.
Lautstärkregelung, drei frei belegbare Zusatzschalter sowie ein Standby-Knopf und ein vollwertiger Nummernblock machen das Keyboard komplett. Eine ganz makellose Vorstellung liefert dieses allerdings nicht, dafür sitzt die Handballenauflage beim Schreiben schlichtweg zu locker.
Durch den rollbaren Standfuß lässt sich die Neigung des Komplettrechners komfortabel variieren.
Außer Anschlüssen für USB, i.Link respektive Firewire, Mikrofon, Kopfhörer, Line-In und Speicherkarten besitzt das Komplettsystem zusätzlich noch zwei Einschübe für ExpressCard- und PCMCIA-Erweiterungen.
Unschöner Kabelsalat kann der ästhetischen Optik des Vaio LA nichts anhaben, denn die wichtigsten Anschlüsse verschwinden hinter einer großen Kofferraumklappe auf der Rückseite.
Leider besitzt der Komplettrechner weder Ausgänge für externe Monitore noch für Hi-Fi-Systeme.
Gepflegtes Innenleben und Zubehör
Zwar will der Vaio LA kein kraftstrotzender High-End-Bolide sein, dafür bewältigt ein mobiler Intel Core 2 Duo selbst aufwändige Video- und Bildbearbeitung mit ordentlicher Geschwindigkeit. Hinzu kommt eine ausgewachsene PC-Festplatte mit einem Fassungsvermögen von 300 Gigabyte, die nicht nur merklich schneller arbeitet, sondern auch erheblich mehr Speicher liefert als ein aktuelles Notebook-Pendant. Tausend Megabyte Arbeitsspeicher sind heutzutage nicht besonders viel, aber für das vorinstallierte Windows XP Media Center völlig ausreichend.
Neben dem umfangreichen Multimedia-Software-Paket kann sich auch das mitgelieferte Zubehör durchaus sehen lassen. Das betrifft insbesondere die schnurlose Klapp-Tastatur mit einer Handballenauflage aus kühlem Aluminium. Denn die sieht nicht nur blendend aus, sondern bringt außerdem noch hervorragend ansprechende Tasten mit, welche der des kürzlich getesteten Sony-Subnotebooks Vaio C2 in nichts nachstehen. Lautstärkregelung, drei frei belegbare Zusatzschalter sowie ein Standby-Knopf und ein vollwertiger Nummernblock machen das Keyboard komplett.

Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 2 Beiträge
Fenster-Phobie? ;)
Wenn ich die ollen - für Windowsrechner typischen - Aufkleber sehe wird mir schlecht. :schock: