Die neue Casio Exilim V7
CeBIT 2007: Massig Hosentaschenzoom
Casio präsentiert mit der Exilim V7 eine äußerst kompakte Siebenfach-Zoomkamera. Wo bisher Kompromisse den Fotospaß trübten, liefert die EX-V7 die Lösung. Mächtig Brennweite und trotzdem so klein, dass sie bequem in die Hemd- oder Hosentasche passt. Netzwelt hatte die Gelegenheit, die Kamera im Rahmen der CeBIT vorab zu testen.
Es ist zum Haare raufen: Das Konzert war spitzenmäßig, der Körper ist immer noch voller Adrenalin, doch zu Hause dann die Enttäuschung. Beim Blick auf die kürzlich geschossenen Fotos ärgert sich der Betrachter, dass Bilder entweder verwackelt sind oder der Popstar als kleine Miniatur kaum zu erkennen ist. Casio will mit der EX-V7 eine Digitalkamera liefern, die derartige Probleme aus der Welt schafft.
Die Sieben-Megapixel-Kamera ist mit einem mechanischem Bildstabilisator ausgestattet, der die Verwacklungsgefahr bei Fotos unter schlechten Lichtbedingungen deutlich reduzieren soll. Dazu hilft er, dass große Siebenfach-Zoom effektiv einsetzen zu können. Die 38 bis 266 Millimeter Brennweite vergrößern auch weit Entferntes zuverlässig. Die intelligente Konstruktion der Kamera bringt das große Zoompotential in einer schicken und vor allem kompakten Hülle unter.
Die neue EX-V7 hat einen Schieber vor dem Objektiv, der Schutz und Ein- und Ausschalter in einem ist. Von hinten erinnert die Kamera an ältere Casio-Modelle, wie etwa die Z 850.
Schmal und leistungsstark
Wie von Casio gewohnt, ist das Display der Kamera recht groß und sorgt mit 2,5 Zoll Bildschirmdiagonale für klare Sicht auf die gemachten Fotos. Die Kamera ist solide verarbeitet und alle Bedienelemente lassen sich angenehm erreichen. Auffällig ist, dass der gesamte Zoombereich absolut geräuschlos durchfahren werden kann. Dies ist besonders beim Filmen mit der Kamera hilfreich, da kein störendes Zommgeräusch mit aufgenommen wird. Filmen kann die neue Casio dazu im 16:9 Breitbildformat im neuen H.264 Aufnahmeformat bei einer Auflösung von 848 x 480 Bildpunkten und das sogar mit Stereo-Ton.
Siebenfaches Zoomen bringt Entferntes nah heran. Das Zoom der Kamera ist vollständig im Gehäuse gelagert und bewegt sich lautlos.
Die neue Exilim-Engine 2.0 macht sich bei der Verarbeitung der Bilder deutlich bemerkbar. Recht zügig wird Bild für Bild abgespeichert und die Kamera fokussiert angenehm schnell. Gesichtserkennung und Schärfenachführung beherrscht die V7 genauso wie die Past-Time-Movie-Funktion, bei der ein Betätigen des Auslösers die Filmaufzeichnung startet und die vorher verstrichenen zehn Sekunden mit im Video enthalten sind.
Netzwelt konnte die V7 im Rahmen der CeBIT ausprobieren. Die folgenden Fotos sind alle Freihandaufnahmen. Bemerkenswert ist das Bild bei 266 Millimeter Brennweite, das mit einer Verschlusszeit von 1/25 Sekunde aufgenommen wurde. Die Stabilisierung leistet hervorragende Arbeit. Weitere Testbilder werden im netzwelt-Kameratest folgen, sobald die V7 verfügbar ist. Die V7 soll Ende April für einen Marktpreis von knapp 400 Euro im Handel erscheinen.
Automatik, 1/50 s, ISO400, Weißabgleich auto, 3072 x 2304
Automatik, voller Zoom (266 Millimeter) 1/25 s, ISO400, 3072 x 2304
Film Automatik, 16:9 höchste Qualität, 848 x 480 Pixel, 8,9 Megabyte
