Krieg, Aliens und Mörder auf unserem Planeten
Google Earth: Die Erde als Spielplatz
Fabian Parusel
Google Earth ist ein Phänomen, das Menschen auf der ganzen Welt begeistert. Ein paar der GE-Fans haben sich die Mühe gemacht, Spiele für den Online-Globus zu entwerfen. Netzwelt stellt die besten in diesem Artikel vor. Für jeden Geschmack ist etwas dabei: Krieg spielen mit GEWar, Mörder stellen mit Scotland Yard oder 3D-Schach in Manhattan.
Eigentlich dient Google Earth als Online-Globus, mit dem sich virtuelle Rundflüge um die Welt unternehmen lassen. Seit einiger Zeit zockt die Community allerdings auch wie verrückt. Mit einfachen Plug-Ins, die als KML-Datei auf den Rechner kommen, wird aus der Geo-Software eine Mehrspielerplattform für Spieler aus der ganzen Welt.
Das digitale Schlachtfeld
Einer der Betreiber von GoogleEarthHacks, einer Website für interessante Geo-Koordinaten, hat den Trend schon vergangenes Jahr erkannt und das erste Spiel für den virtuellen Globus entwickelt: GEWar. Im Stile von rundenbasierten Online-Games müssen Rohstoffe beschafft und verkauft werden, um von dem Gewinn Kriegsgerät zu kaufen. Das dient wiederum dazu, Städte einzunehmen, die wiederum Geld und Punkte einbringen.
Die Rangliste der führenden Kriegsherren in GEWar (Klick vergrößert).
Das Besondere an dem Spiel ist, dass echte Städte als Stützpunkte für die Schlachten dienen und umkämpft werden. Die Währung des Spiels sind Geos, die durch den Verkauf verschiedener Rohstoffe erwirtschaftet werden können: Diamanten, Öl und Baumwolle. Diese Rohstoffe können jeweils nur an einem Ort auf der Weltkarte bezogen werden. Sind genügend Rohstoffe für die erste Armee gesammelt, stellen sich die Truppen zum Angriff auf und ein Wahrscheinlichkeitsrechner wertet die Chancen für einen erfolgreichen Angriff aus und gibt das Ergebnis bekannt.
Ziel ist es, die größte Wirtschaftsmacht zu besitzen und möglichst viele Städte zu besetzen. Besonders interessant sind dabei die Städte, die unmittelbar am Rand einer Erntefläche liegen, diese werfen nämlich zusätzliche Gewinne für alle erzeugten Rohstoffe ab. Riad ist dabei die am meisten umkämpfte Stadt, da dort die Öl-Gewinne besteuert werden.
Dem Täter auf der Spur
An kleine Hobbyspürnasen ist das Spiel "Who killed Gary Eggerson" gerichtet. Ohne aufwändige grafische Effekte wird eine Krimi-Szene in Tibet dargestellt. Von dort aus führen unterschiedliche Spuren über den ganzen Planeten und verweisen auf den Mörder von Gary Eggerson.
Druckversion | Diskutieren Sie mit!
-
Google Earth: Einblick in Flüchtlingslager
Dokumentationsauftrag in Zusammenarbeit mit UN -
Google Earth: Globus bekommt Google News spendiert
Neues Layer für Nachrichtenhungrige -
Google Earth: Dank Plugin jetzt auch im Browser
Firefox und Internet Explorer haben den 3D-Dreh raus
Mehr über: Google Earth, Gaming
Links zum Thema
Jetzt sind Sie dran.
Diskutieren Sie zu diesen Artikel im Forum!
Google Earth: Die Erde als Spielplatz von netzwelt.de steht unter einer Creative Commons-Lizenz. Sie dürfen die Texte für nicht-kommerzielle Zwecke nutzen, bei Angabe und Verlinkung der Quelle "netzwelt.de".
Klicken Sie hier für weitere Informationen
nach oben









