CeBIT 2007: Trend Streamingclients fürs Wohnzimmer
Asus DMA-V15H Network Media Player
Der Media Player von Asus ist noch so neu, dass man ihn extra für uns aus der Schublade holte. Die anderen Messebesucher bekamen ihn erst gar nicht zu Gesicht. Dies ist der erste Schritt der Taiwanesen, im Bereich der Netzwerkplayer Fuß zu fassen. Und das tun sie alles andere als halbherzig. Der DMA verfügt über die volle Ausstattung, die die neueste Generation der AV-Streamer haben muss.
Neben dem obligatorischen LAN-Anschluss und der WLAN-Antenne versammeln sich wichtige Buchsen wie Composite und Komponentenanschluss, sogar HDMI ist vorhanden, lediglich Scart und S-Video fehlen hier. Der Ton sucht sich per Cinch, Koax oder optischem Ausgang seinen Weg zur Stereoanlage. Hochauflösendes Video bis 1080i liefert der Asus an den Fernseher. Auch er spielt die wichtigsten Videoformate wie WMV, MPEG 2/4 ab und bringt digitalen Surroundklang an die Ohren.

Zwei USB 2.0-Anschlüsse sorgen dafür, dass der Computer nicht zwangsläufig angeschaltet sein muss, um den Network Media Player zu füttern. Der DMA wird in einigen Monaten in Deutschland verfügbar sein und etwas über 300 Euro kosten.
Linksys KiSS 1600
Der neue Netzwerkplayer von Linksys ist eine echte CeBIT-Premiere. Neben der Fähigkeit, Dateien aus dem Netzwerk abzuspielen, soll der KiSS 1600 auch als ganz normaler DVD-Player verwendet werden. WLAN, HDMI und digitales Audio gehören in der Klasse zum guten Ton und dürfen somit auch beim Linksys nicht fehlen. Scart, Composite und S-Video müssen kaum extra erwähnt werden. Mit 1080i als größtmöglicher Auflösung ist auch er Full HD-tauglich.
Das optische Laufwerk dürfte ein echter Mehrwert sein, denn es spielt nicht nur DVD-Video ab, sondern liest auch DVD-ROMs und CDs, beispielsweise mit AVIs oder oder MP3s. Daneben unterstützt der Linksys wie die Modelle der Mitbewerber externe USB-Medien.

Beim Umfang der Formate hat der KiSS gar die Nase vorn. Denn er unterstützt als einziger offiziell den H.264-Standard und ziert sich auch nicht vor dem freien Audioformat Ogg Vorbis. Lediglich die Verarbeitung lässt auf den zweiten Blick hin etwas zu wünschen übrig. Die Schublade des Laufwerks verläuft beim ausgestellten Exemplar nicht exakt horizontal und wenn die LEDs der Tasten leuchten, gibt der halbtransparente kunststoff den Blick auf die dahinter liegende Platine frei. Der KiSS 1600 ist ab April im Handel und soll knapp 300 Euro kosten.

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