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CeBIT 2007: IPTV - das nächste große Ding, nur wann? Fernsehen aus der DSL-Leitung

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Alle reden davon, doch viel Konkretes gibt es nicht zu sehen auf der diesjährigen CeBIT: Das nächste große Ding auf dem riesigen Markt der Unterhaltungsindustrie heißt IPTV, ist auf der Messe Hannover derzeit in aller Munde und doch irgendwie nicht da. Darüber, dass das Fernsehen aus der DSL-Dose toll ist und eine Menge Vorteile mit sich bringt, ist man sich einig - nur wird es wohl noch eine ganze Weile dauern, bis die von "Experten" und "Marktkennern" prophezeite schöne neue Fernsehwelt Wirklichkeit wird.

Alle reden davon, doch viel Konkretes gibt es nicht zu sehen auf der diesjährigen CeBIT: Das nächste große Ding auf dem riesigen Markt der Unterhaltungsindustrie heißt IPTV, ist auf der Messe Hannover derzeit in aller Munde und doch irgendwie nicht da. Darüber, dass das Fernsehen aus der DSL-Dose toll ist und eine Menge Vorteile mit sich bringt, ist man sich einig - nur wird es wohl noch eine ganze Weile dauern, bis die von "Experten" und "Marktkennern" prophezeite schöne neue Fernsehwelt Wirklichkeit wird.

T-Com will VDSL-Netz ausbauen - leider nur in Städten

Wer über seinen DSL-Anschluss Fernsehen schauen möchte, braucht dazu erst einmal - einen DSL-Anschluss. Den gibt es in den größeren Städten zwar meist gleich von mehreren Anbietern, gerade in vielen ländlichen Gegenden ist ein High-Speed-Internetzugang jedoch immer noch Fehlanzeige. Egal, die Städte sind erstmal versorgt - denkt wohl auch die T-Com und will ihr VDSL-Netz ab 2008 schrittweise in 50 statt bisher 12 deutschen Städten ausbauen.

T-Com: Schnellere DSL-Leitungen für IPTV

Während sich so mancher Landbewohner noch mit seinem 56k-Modem herumärgert, kommen die ersten Städter in Bochum, Bonn, Dortmund, Essen, Mainz oder Dresden bereits in den Genuss von Download-Bandbreiten von bis zu 50 Mbit/s. Dies reicht sogar, um HD-Filmmaterial über die DSL-Leitung zu streamen.

Arcor startet IPTV-Pilotprojekt

Als exklusive IPTV-Elite unter den deutschen Städten darf sich Kassel demnächst bezeichnen: Wie Arcor im Rahmen der CeBIT ankündigte, will der Internetanbieter ein Pilotprojekt in Kassel starten und dort sein neues IPTV-Angebot testen. Über 50 Free-TV- sowie über 70 Pay-TV-Sender stellt Arcor den Kasselern dann zur Verfügung. Mit der Exklusivität ist es jedoch bald schon wieder aus: Nachdem die Technik und die Installation des IPTV-Angebotes getestet wurde, will Arcor seinen Service in der zweiten Jahreshälfte schrittweise bundesweit anbieten.

Arcor: Nach Pilotprojekt IPTV deutschlandweit

Schrittweise heißt auch hier: Im Zweifelsfall zuerst in den Städten, da dort die benötigte DSL-Bandbreite von 16 Mbit/s meist vorhanden ist. Bis das gemeine Landvolk in den Genuss von Arcors neuem TV-Dienst kommt, wird wohl noch etwas mehr Zeit vergehen als nur ein paar Monate.

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Christoph Scholl
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