Die besten Navigationsgeräte der Messe auf einen Blick
CeBIT 2007: Navis für Irrläufer, Freisprecher und Fußgänger
Jeder hätte ja gerne eins: Navigationsgeräte helfen bei der Suche nach dem richtigen Weg, dem Hotel oder Tankstelle, geben die Richtung vor und weisen freundlich darauf hin, dass man vorhin besser hätte abbiegen sollen. Mittlerweile geht sogar noch mehr: Die aktuellen Geräte unterhalten mit Musik, stellen Anrufer per Bluetooth durch oder geben Auskunft über den Tankinhalt. Auf der CeBIT überraschen die Hersteller mit immer spezielleren, aber auch günstigeren Lösungen.
Inhaltsverzeichnis
- 1Garmin
- 2ViaMichelin
- 3Navigon
- 4TomTom
- 5Falk
Garmin, TomTom, ViaMichelin, Falk - die Hersteller von Navigationsgeräten geraten unter Druck. Schuld sind die Handys, die immer mehr Funktionen in immer schickere und kleinere, dazu noch vom Provider subventionierte, Gehäuse packen. Im letzten Jahr waren es noch die Hersteller von MP3-Playern, die immer mehr potentielle Käufer verloren, weil fast jedes bessere Handy gleichzeitig auch als Jukebox taugt. Dieses Jahr geht der Trend zum Smartphone, das nicht nur Musik, sondern dank eingebautem GPS-Empfänger eben auch als Navigationssystem taugt. Konkurrenz aus allen Himmelsrichtungen.
Garmin
Garmin hält mit immer umfangreicheren und auf die jeweilige Nutzergruppe zugeschnittenen Geräten dagegen. Der Zumo 400 beispielsweise wurde speziell für Motorradfahrer entwickelt und soll Käufer mit einem nicht ganz so großen Geldbeutel ansprechen. Die Technik befindet sich gut geschützt in einem wasserdichten und stoßfesten Gehäuse, welches bequem am Lenker befestigt werden kann.
Extra große Icons auf dem reflexionsarmen Bildschirm mit einer Diagonalen von knapp neun Zentimetern sollen eine sichere Bedienung auch mit Handschuhen erlauben. Eine Auflösung von 320 x 240 Bildpunkten bei 65.000 Farben sollte ein bequemes Ablesen auch bei höheren Geschwindigkeiten ermöglichen. Das Kartenmaterial für Deutschland, Österreich, Schweiz und Tschechien ist bereits vorinstalliert.
CeBIT 2007 - Garmin
Interessierte Besucher informieren sich über die aktuellen Neuigkeiten am Stand von Gramin
Dank eines eingebauten FM-Transmitters überträgt der Garmin nüvi 660FM Signale drahtlos an die Stereo-Anlage im Auto
Interessierte Besucher informieren sich über die aktuellen Neuigkeiten am Stand von Gramin
Das Modell nüvi 660FM ist im Auto besser aufgehoben. Dank eines eingebauten FM-Transmitters kann es gesprochene Richtungsanweisungen direkt und kabellos an die Stereoanlage des Autos übertragen. Dies funktioniert mit Musik oder Hörbüchern, die im internen Speicher des nüvi abgelegt sind, auf die gleiche Art und Weise.
Der großzügige Breitformat-Bildschirm liefert eine maximale Auflösung von 480 x 272 Bildpunkten auf einer Diagonalen von elf Zentimetern. Bei der Navigation kann der Fahrer zwischen einer zweidimensionalen oder einer dreidimensionalen Darstellung der Wegstrecke wählen. Wie fast alle modernen Navis taugt auch das nüvi 660FM dank Bluetooth als Freisprecheinrichtung für das Mobiltelefon. Vorausgesetzt, dieses unterstützt den drahtlosen Funkstandard.
