Psychedelische Punkte-Party
Der Link-Wink: Hypnose durch mathematische Musik
Die Idee: Bis zu 210 Punkte drehen sich mit unterschiedlicher Geschwindigkeit im Kreis. Immer wenn sie einen bestimmten Punkt überqueren, geben sie anhand ihrer Rotation einen Ton zum Besten. Klingt verrückt? Klingt vor allem interessant: 20 abgedrehte Variationen warten in der Whitney Music Box.
Jim Bumgardner war schon seit langem fasziniert von den Visionen des Filmpioniers John Whitney, Harmonien grafisch darzustellen; schnell war daher die Idee der Whitney Music Box geboren. Bumgardner drehte den Spieß allerdings um und ließ sich bewegende Punkte Musik erzeugen.
In seinem ersten Entwurf verwendet er 48 Punkte, die sich per Flash-Animation im Kreis drehen. Der größte von ihnen benötigt drei Minuten für einen kompletten Kreis, der zweite Punkt schafft in dieser Zeit zwei Umläufe und so weiter - bis hin zum kleinsten Klecks, der in drei Minuten 48 Umrundungen fertig bringt.
Variation 7: 120 invertierte Töne in harmonischer Tonfolge
Auf einer festgelegten Linie erzeugen die Punkte einen Ton, der mit zunehmender Bahngeschwindigkeit höher wird. Was im ersten Moment nach komplettem Chaos aussieht und klingt, lässt nach einiger Zeit beeindruckende Muster erblicken: In bestimmten Intervallen erzeugen ganze Arme der Spirale einen Ton, mal scheint sich die Drehrichtung umzudrehen, dann entsteht wieder eine Art Tonleiter. Das ganze Spektakel ist gepaart mit hypnotischen Effekten, die Psychedelic-Bands wie Pink Floyd ihrerzeit zu musikalischen Höchstleistungen animiert hätten.
Doch bei diesem Grundsystem blieb es nicht, Bumgardner programmierte nach und nach 20 Variationen: andere Frequenzen, invertierte Tonhöhen, chromatische statt harmonische Tonfolgen und bis zu 210 Punkte für den optischen Overkill. Wer nur von den Mustern und Geräuschen fasziniert werden will, schafft das problemlos.
Für alle Anderen erklärt Bumgardner auf seiner Website zu jeder Variation, wie die zu beobachtenden Effekte entstehen. Noch mehr Hintergrundinformationen gibt es in seinem Blog, der als Link in der Box am Ende dieses Artikels zu finden ist. Frohe Hypnose.

is ganz nett. Aber bei längerien hinhören gibt es Kopfaua oder Migräne,autsch. Trotzdem ne ganz nette Idee.