Ex-Engel in teuflischer Mission
Spieletest: Infernal
Michael Dees
Ein gescheiterter Engel wechselt die Seiten. Als Höllenagent heizt er der Gegenseite mit konventionellen Waffen und diabolischen Superkräften wie Seelenraub und Telekinese ein. Doch der Abtrünnige hält seinen Kopf nicht nur hin, zur Lösung kleinerer Rätsel muss er ihn gelegentlich auch benutzen.
Bei seinen Vorgesetzten des himmlischen Geheimdienstes Etherlight in Ungnade gefallen, lässt sich Ryan Lennox von den Mächten der Finsternis rekrutieren. Lennox soll einem Wissenschaftler auf den Zahn fühlen, der ohne heilerisches Interesse an Menschen herumdoktert und wohl deshalb nicht zufällig einen deutschen Namen trägt. In der Hölle interessiert man sich brennend für so viel fiesen Forscherdrang.
Satanische Sachkunde
Den ersten Tag für seinen neuen Arbeitgeber Abyss, der seine Gehaltschecks direkt aus der Hölle schickt, beginnt Lennox mit nichts weiter als einer Pistole. Dabei bleibt es nicht. Neben Wurfsternen und allen erdenklichen Feuerwaffen - unfreiwillig gestiftet von getöteten Feinden - eignet sich Lennox immer neue Superkräfte an. Lektion Nummer eins: der Höllenangriff, der normale Geschosse in flammende Schleier hüllt und sogar brüchige Wände kollabieren lässt.
Ryan kann sich an Wände oder unter Vorsprünge kauern und aus der Deckung heraus schießen.
Infernal
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Weiter geht es mit Teleportation, die es Lennox erlaubt, unzugängliche Stellen zu erreichen, um beispielsweise Sicherheitsterminals zu manipulieren oder Türen zu entriegeln. Dank Höllensicht werden Power-Ups, geheime Codes und lauwarme Leichen aufgespürt. Letztere frischen die Lebensenergie des Höllenagenten auf und dienen obendrein als Munitionsspender. Die extra dafür entwickelte Sequenz sieht toll aus, nervt nach einer Weile aber genauso wie das Blutsaugen bei "BloodRayne", das dem Spieler ebenfalls temporär die Kontrolle über den Charakter entreißt.
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