Google Earth: Berlin in der dritten Dimension
Links ist das Matterhorn zu sehen und rechts zeigen sich einige Villen am Genfer See (Klick vergrößert).
Einmal mehr wurden eher schlechte Satellitenaufnahmen durch deutlich detailreichere Luftaufnahmen ausgetauscht. Besonders die Schweiz hat ein großflächiges Update erhalten. Nicht nur die Ballungszentren Bern und Zürich werden nun hochauflösend dargestellt, sondern auch die ländlichen Regionen der Schweizer Alpen. So ist nun auch das Matterhorn und seine Umgebung in guter Qualität zu sehen.
Updates rund um die Welt
Nicht nur für die Schweiz wurden neue Daten eingepflegt, auch andere Teile der Welt haben Google mit neuen Luftaufnahmen gefüttert, um in dem Online-Globus besser auszusehen. Kapstadt beispielsweise überrascht mit hochauflösenden neuen Luftaufnahmen. Doch auch in Deutschland hat sich die Qualität der Aufnahmen in einigen Städten enorm gesteigert.
Magdeburg und Potsdam haben ein Bildupdate erhalten und zeigen sich von ihren besten Seiten. In Potsdam zeigt sich das Schloss Sanssouci nun in noch aufregenderer Bildqualität und auch das neue Palais ist sehr gut zu erkennen. Neben den beiden deutschen Städten wurden auch für Barcelona neue Bilder in die Datenbank eingefügt und auch das Wasserparadies Venedig ist nun in bester Qualität verfügbar.
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Auch das Olympiastadion ist begehbar, allerdings ist stat der Laufbahn unter dem Dach das Dach selbst zu sehen
Sydney macht Werbung in Google Earth
Im Januar kündigte Google an, neue Aufnahmen von Sydney zu machen. Das löste eine Welle der Begeisterung aus und Werbefirmen und Privatpersonen erschufen große Bilder und Grafiken, die sie in Parks und auf Häuserdächern auslegten. Am Strand haben Badegäste Schriftzüge aus ihren Körpern gebildet in der Hoffnung, dass sie dabei vom Google-Flugzeug gefilmt werden. So wollte zum Beispiel Aaron Schwebel seiner Frau zeigen, dass er sie liebt, indem er ein großes Banner im Park ausgelegt hatte.
Links ist das Google-Flugzeug zu sehen und das rechte Bild zeigt Aaron und sein Plakat (Klick vergrößert).
Bislang wurden die Bilder jedoch noch nicht in die Datenbank eingepflegt, Gerüchten zufolge gab es Probleme mit dem von Google angeheuerten Flugzeug. Fest steht allerdings, dass das angekündigte Flugzeug auch tatsächlich in der Luft war. Ein Bewohner Sydneys konnte den Flieger mit der Digitalkamera filmen. Im unternehmenseigenen Blog beschwerten sich einige User allerdings über die australischen Spammer, es bleibt also abzuwarten, ob Google auch weiterhin die Termine verrät, an denen neue Bilder aufgenommen werden.





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