Beliebige Webseiten mit Bloglines & Co. abonnieren
Feedity: News-Feeds für Webseiten ohne RSS
Internet & Netzwelt
Wer sich erst einmal an die Nutzung eines RSS-Newsreaders gewöhnt hat, will damit am liebsten all seine Info-Häppchen genießen. Leider bietet immer noch nicht jede Webseite RSS-Feeds an. Abhilft schafft Feedity.com. Die Plattform ermöglicht es, auch altmodischen Web-Plattformen einen News-Feed zu verpassen.
Ganz egal ob Bloglines, Google Reader oder Firefox mit Live-Bookmarks: RSS-Newsreader sind extrem praktisch, um stets die aktuellsten News und Updates der eigenen Lieblings-Webseiten zu bekommen. So lassen sich damit zum Beispiel alle netzwelt-Schlagzeilen abonnieren , UPS-Lieferungen überwachen und sogar Dateien tauschen.
Doch Bloglines & Co. haben auch ihre Grenzen. Wenn Betreiber keine RSS-Feeds für Angebote bereitstellen, dann bleibt Nutzern oftmals nichts anderes übrig, als die Webseite regelmäßig manuell auf Änderungen zu überprüfen. Oder man versucht sein Glück mit Feedity - einem Angebot, das simple HTML-Seiten in RSS-Feeds verwandelt.
Feedity in der Praxis
Ein gutes Beispiel für die Benutzung von Feedity ist die Webseite der Kölner Verkehrsbetriebe. Die KVB informieren im Rahmen ihres Internet-Angebots regelmäßig über Sonderzüge, Streckenänderungen und Ticket-Specials. Aber mal ehrlich: Wer macht sich schon die Mühe, täglich die Webseite seines Bus-Betreibers durchzulesen? Feedity erledigt solche Dinge gerne ohne Murren. Dazu muss die Plattform lediglich mit der Web-Adresse der News-Seite der Kölner Verkehrsbetriebe gefüttert werden - und schon wird ein Test-Feed mit allen Überschriften der KVB-Seite ausgegeben.
Probeweise sollte dieser kurz auf Vollständigkeit und Funktionsfähigkeit überprüft werden. Gelangt man beim Klick auf die Überschrift auch tatsächlich auf die entsprechende Detail-Seite? Prima, dann hat die Feed-Generierung problemlos geklappt. Der Newsfeed kann jetzt über den orangen RSS-Button genutzt werden. Alternativ bietet Feedity auch ein Pull-Down-Menü an, mit dem der Feed direkt in einer Reihe von Web-basierten News-Readern abonniert werden kann.
Manchmal Anpassungen nötig
Zugegeben: Nicht in jedem Fall klappt die Generierung eines RSS-Feeds derart reibungslos. Manchmal hat Feedity auch Schwierigkeiten, die aktualisierten Einträge auf einer Webseite zu erkennen. Sollte der Test-Feed nicht überzeugen, dann hilft oftmals ein Klick auf "Try refining". Feedity bietet dann ein Pull Down-Menü, das weitere erkannte Einträge zur Auswahl anbietet. Oftmals hilft schon die Auswahl der ersten News-Meldung, um auch alle folgenden Einträge in den RSS-Feed integriert zu bekommen.
In einigen Fällen scheitert Feedity trotzdem. Sehr alte Webseiten mit vielen Tabellen machen der Plattform zum Beispiel immer noch Probleme. In solchen Fällen muss man dann doch in Zukunft wohl oder übel weiter regelmäßig selbst vorbeischauen.
Jetzt sind Sie dran.
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